Vegane Privatfinanzen

090615seat-belt-walletAls ich vor 15 Jahre in einer Indieband Gitarre spielte, waren wir unter anderem für ein paar Wochen mit einer US-Hardcore/Emocore-Band auf Tour. Sehr, sehr nette Jungs. Rauchten und tranken nicht, nahmen keine Drogen und waren immer höflich. Und vegan, aber unaufdringlich.

Dafür dann aber so vegan, dass sie streng drauf achteten, auch keine Leder-Gitarrengurte zu verwenden, sondern aus Autowracks herausgeschnittene und passend abgelängte Sicherheitsgurte. Funktioniert prima.

Hier dann das politisch passende Portemonaie: 32 korrekte Dollars bringen euch ein nahezu unzerstörbares Finanztaschendepot mit Klettverschluss. Wie haltet ihr das eigentlich, mit der Tiernahrung ?

(via uncrate)

18 Kommentare

  1. Was bitte ist irgendwie vegetarisch ? Entweder oder.

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  2. Meine ich aber auch, irgendwie vegetarisch kann ich nicht mit Haken versehen, klingt so nach ab und zu mal ein Hühnchen und das ist bei mir absolut nicht der Fall.

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  3. Mit welcher Band denn?

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    • Meine Band hiess Tech Ahead, war 94 zu Ende, kennt keiner mehr, die Tourheadliner waren Fugazi.

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      • Also deine Band hieß Tech Ahead und ihr habt mit Fugazi (Oha!) gespielt? :D Oder ihr habt mit Tech Ahead gespielt und wie deine Band hieß weiss ich nicht?

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      • mit fugazi!! wtf! mein interesse an autor und blog steigt weiter !! ^^

        aber: fugazi hätten sich NIEMALS freiwillig als HC-band bezeichnen lassen, das nur so nebenbei ;)

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  4. jo, band würde mich auch interessieren…
    und „irgendwie veg.“ ist ja echt kwatsch.

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  5. Ich bin Veganer Stufe 5, ich esse nichts was einen Schatten wirft :P

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  6. Boah Wusel, alter Simpsons-Junkie ;)

    Irgendwie vegetarisch wird wohl nichts mit dem Vegetarier/Veganer an sich zu tun haben, sondern eher dem Audruck verleihen, was in Richtung „Ich esse zwar Fleisch, aber doch viel öfter und lieber Rohkost/Gemüse/Pflanzliches“ geht..

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  7. Hey, du hast den Fleischetarier vergessen. Das ist quasi das Gegenteil vom Vegetarier. ^^

    Ich halte es übrigens so, dass man essen dürfen soll, was man selber besiegt (in einem fairen Kampf) und getötet hat. Wer ein Raubtier sein will, sollte sich auch wie eins benehmen.
    Raubtiere selber hingegen finde ich super. Natürliche Selektion, natürliches Gleichgewicht, Nahrungskette, Kreislauf und so. ^^ (Schade dass es so wenig menschenfressende Raubtiere gibt. Aber wir killen uns ja schon teilweise gut selber. Das ist ein Anfang.)

    In dem Sinne bin ich übrigens ein Raubtier, achte aber auf eine Artgerechte Ernährung. Als Nachfolger einer Bauernfamilie kennt man das schon.

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  8. Ich esse was mir schmeckt. Möglichst keine Tiere aus Massenhaltung … aber es gab Zeiten, wo ich täglich ein halbes Kochlöffel-Hähnchen verdrückt habe und abends eine geile Knoblauch-Gyros-Pita zum Abendbrot. War schon lecker.

    Man sollte dazu übergehen, die Menschen, die unbedingt Tiere essen wollen – diese Tiere auch selber töten zu lassen. Wat‘ meinste, wie schnell ein paar Leute vegetarisch werden (grinz).

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  9. Ja, auch mir fehlt die Möglichkeit, sich als Vertreter der carnivoren Fraktion zu outen. Wobei das ja auch nicht so 100%ig stimmt: Diverse Weizen- und Kartoffelprodukte gehören als Beilage einfach dazu, während Gemüse, das lieb fragt, auch als Beilage zugelassen wird. Aber im Zentrum der Ernährung steht immer noch das tote Tier! ;)

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  10. Es gibt „irgendwie vegetarisch“. Meine Oma ist z.B. nur Fisch, sonst Tofu, aus gesundheitlichen Gründen.

    Ich esse alles, aber mein Lieblingsrestaurant ist ein alternatives, vegetarisches Restaurant.

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  11. bin veganer seit 2 einhalb jahren. hatte keine probs bei der umstellung, im gegenteil, es gibt viel gutes ohne fleisch zu entdecken: afrikanisch, indisch, asiatisch…

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  12. ich habe neulich in einem populärwissenschaftlichen magazin gelesen, dass sich der Mensch sein großes Hirn (BRAINZ!!) nur dadurch leisten konnte, indem er von rein pflanzlicher Nahrung (Affen!) auf FLEISCH (+ Planzen als Option) umstieg.

    Gehen Vegetarier also Back to the Roots?

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    • Nein, Vegetarier gehen nur nicht so sehr populärwissenschaftlich…
      Wenn ich jetzt vegetarisch esse, dann glaube ich nicht, dass mein Hirn schrumpft.

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      • So dolle schnell funktioniert die Evolution nicht mal bei Veganern. Also keine Sorge, dass dein Hirn schrumpft.

        Wir (nackte Feuer und Werkzeug gebrauchende Affen) konnten uns die Entwicklung eines so großen und damit so viel Energie verbrauchenden Gehirns nur leisten, weil wir nicht ständig nur auf der Suche nach dem nächsten Salatblatt waren. So eine Antilope brachte halt einige Kalorien mehr auf den Tisch und man hatte länger Zeit sich über andere Dinge den Kopf zu zerbrechen, der dafür auch gerne etwas leistungsfähiger sein durfte.

        Heute, da die Jagd mit dem Gang in den Biosupermarkt gleichgesetzt ist, macht das natürlich nichts mehr aus.
        Aber wenn damals alle Vegan geblieben wären, würden wir immer noch recht dämlich in der afrikanischen Steppe hocken und auf der Hut sein, dass uns kein Raubtier frisst.

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  13. Ich hätte ja gerne noch die Möglichkeit „nur von ungequälten Tieren“.
    Ich muss mich natürlich auf irgendwelche Siegel verlassen, aber mit Bio, Wild (geschossen, nicht in Neuseeländischer Massenwildhaltung) und Freilandhaltung komm ich da heute schon recht weit. Wenn nicht, dann versuche ich vegan.

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