Big Music kauft sich beim Indie-Vertrieb TuneCore ein

Universal Music, Tochterfirma des französischen Mediengiganten Vivendi und grösster Musik-Distributor des blauen Planeten, hat einen Deal mit dem Musikvertriebs-Service TuneCore (siehe 11k2), und ist sehr stolz darauf.

Weil ein Moloch dieser Art hoffnungsvolle Musiker nicht mal erkennen würde, wenn er auf diese draufträte, sollen in Zukunft die Jungs von TuneCore direkt mal anrufen, falls eine junge Band per TuneCore-Service auffällig viele Songs auf iTunes oder Amazon verkauft. Dann kann man den Youngstern einen Plattenvertrag anbieten (am besten als 360-Grad-Deal, der die Firma auch an T-Shirts und Konzerten beteiligt), damit der Umsatz auch gleich in die Universal-Geldspeicher umgelenkt wird.

Nur: Wenn eine Band schon soviele Songs verkauft, dass der musikalisch-industrielle Komplex neidisch wird, dann braucht sie gar keinen Knebelvertrag mehr. Dumme Sache, das.

( via ap)

1 Kommentar

  1. Genau auf den Punkt gebracht. :)
    Wenn auch etwas sanft formuliert gegen Ende.

    Ich frage mich, wieviele Musiker noch darauf reinfallen, und denken das wäre der große Durchbruch. Ich hoffe niemand, aber ich glaube so gut sieht es nicht aus. :/

    Liken


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