Cola Shock

090710cola-shock1Aktuell das zentrale japanische Trendgetränk, wie man hört. Mit furchterregenden 5 % Wodka-Anteil. Also knapp über 2 % Brennstoffgehalt, so dass man rund 6 Dosen davon zügig reinkippen müsste, um mal ein bischen zu relaxen. Bis dahin allerdings hat dich der Zucker- und Koffein-„Shock“ schon erwischt.

So richtig erschliesst sich mir der Sinn solcher Alcopops ja nicht. Für gesellschaftliche Anlässe gibt’s Bier mit fein differenzierte Geschmacksvarianten, und wenns mal ernst wird, geht der Sprit auch pur. Aber wahrscheinlich hab ich einfach zu oft Bladerunner gesehen, um solche japanischen Lifestyletrends völlig ausblenden zu können.

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( via akihabaranews)090710colashock3

7 Kommentare

  1. Nunja. Ich zum Beispiel mag Bier nicht. Ich finde es ein ekeliges bitteres und oft wässriges Gesöff.

    Aber jedem das seine.

    Wenn ich richtig rausgehen will, dann gibt es Zarewitsch Wodka-Red-Bull wenn ich kein Geld hab. Billig, 10% alk, und knallt wie Sau. ^^

    Wenn ich geld hab, dann gibt es stattdessen einen richtig guten Wodka, gemisch mit einem Energydrink der hauptsächlich Guarana enthält.
    Schmeckt besser und hält viel länger, ohne so Koffein-hibbelig zu machen.

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  2. Hat sich die Quelle evtl. vertan oder ungünstig ausgedrückt? Vorn drauf steht was von „Alkoholanteil 5%“. Das wär dann bissl mehr Vodka.

    Davon abgesehen bleibe ich auch bei Bier und ab und zu mal nen Rotwein. DIese Cola-Mixgetränke und Konsorten kann ich auch garnicht ab. Brechen unso.

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  3. Hmm, Namensrechte? ^^

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  4. [ So richtig erschliesst sich mir der Sinn solcher Alcopops ja nicht. ]

    der sinn dahinter heißt ganz einfach:

    langzeitkonditionierung mit eingeplantem suchtfaktor ab dem geringstmöglichsten einstiegsalter. also frühestmögliche gewöhnung an alkoholika (mit „wolf-im-schafspelz-charakter“) – in den niederen ebenen auch schlicht und einfach als „ANFIXEN“ bezeichnet. nicht auf eine spezielle marke hin, sondern allgemein auf ALKOHOL hin.

    denn die konzerne (heute sind es ja fast nur noch zwei hände voll „konzerne“ die getränke herstellen und vertreiben – zumindest außerhalb von europa [noch]) verkaufen auch die in der herstellung billigen und/aber harten alkoholika en mass.

    das verwerfliche dabei ist ja das von vorneherein „eingeplant“ wird/ist das diese spezielle art der getränke ihren weg auch in kinder- und jugendhand findet. vor allem aber auch in jugendliche weibliche hände – die allgemein dafür bekannt sind resistenter zu sein in bezug auf das zurückgreifen auf rein alkoholische getränke (wie zB. vodka pur). so macht man es auch ihnen äußerst schmackhaft (da zuckersüß und fruchtig) und (sorg- und mühelos) leichter zugänglich. nicht so sehr als das sie die unmittelbare und direkte käuferschicht bilden (was ja in den meisten gesellschaften schon rein alters-gesetzesmäßig kaum möglich ist in der öffentlichkeit) – aber den zugriff im privaten umfeld forcieren mit der wirkung das schon in wenigen jahren der vormalige nachwuchs legal zugreifen und kaufen darf.

    diesbezüglich gab es vor ein paar jahren (auf dem höhepunkt der hiesigen alkopop-diskussionen) schon mal handfeste und gerichtlich legitimierte aussagen von „branchen- und management-aussteigern“ die dieses geschäftgebaren nicht mehr mit ihrem gewissen vereinbaren konnten.

    also im prinzip eine ähnliche schweinerei die schon mal vor knapp anderthalb bis zwei jahrzehnten in der tabakindustrie für einen (bis heute anhaltenden) aufschrei sorgte von wegen der (zwar heimlich aber ganz legal) extra beigemischten sucht-steigernden stoffen in tabakwaren (speziell in fertig-zigaretten) usw.

    was dabei aber anders ist als damals innerhalb der tabakindustrie, ist das nichts mehr verheimlicht- alles ganz offen und für alle sichtbar gemacht wird. also im prinzip überhaupt und gar kein gewissen mehr vorherrscht bei dem was sie tun. nicht mal ein schlechtes!

    und in der öffentlichkeit?

    nun, das problem mit den alkopos ist halt nur das da nichts qualmt, sich deshalb keiner großartig belästigt- oder gar in seiner gesundheit gefährdet sieht und deshalb veranlasst fühlt dagegen einzuschreiten (auch und im besonderen deshalb nicht weil die menschen allgemein und im ganzen immer mehr auf eine egoistische gleichgültigkeit hin getrimmt wurden) so wurde halt kurz mal von der hiesigen politik, angesichts der damals gerade medienwirksam veröffentlichten statisiken und studien zum thema „jugend, sucht und alkohol“ (speziell in verbindung mit sog. „alkopops“ als einstiegsdroge in ein von sucht bestimmtes und beherrschtes leben), aufmerksamkeits-erheischend aufgeschrien und öffentlich rumgeprollt (wenn mich nicht alles täuscht standen damals auch gerade irgendwelche wahlen vor den türen (kinderpornos ick hör euch trapsen) – UND – das wars dann halt!!! bis auf ein paar extrem laschen und so gut wie fast sinn-freien und wirkungslosen appellen an die hersteller und einer handvoll halbgarer und wirkungsloser gesetzes -initiativen (hauptsächlich) und -novellierungen ist nicht viel bei rum-gekommen.

    business as usual!

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  5. [ So richtig erschliesst sich mir der Sinn solcher Alcopops ja nicht. ]

    der sinn dahinter heißt ganz einfach:

    langzeitkonditionierung mit eingeplantem suchtfaktor ab dem geringstmöglichsten einstiegsalter. also frühestmögliche gewöhnung an alkoholika (mit „wolf-im-schafspelz-charakter“) – in den niederen ebenen auch schlicht und einfach als „ANFIXEN“ bezeichnet. nicht auf eine spezielle marke hin, sondern allgemein auf ALKOHOL hin.

    denn die konzerne (heute sind es ja fast nur noch zwei hände voll „konzerne“ die getränke herstellen und vertreiben – zumindest außerhalb von europa [noch]) verkaufen auch die in der herstellung billigen und/aber harten alkoholika en mass.

    das verwerfliche dabei ist ja das von vorneherein „eingeplant“ wird/ist das diese spezielle art der getränke ihren weg auch in kinder- und jugendhand findet. vor allem aber auch in jugendliche weibliche hände – die allgemein dafür bekannt sind resistenter zu sein in bezug auf das zurückgreifen auf rein alkoholische getränke (wie zB. vodka pur). so macht man es auch ihnen äußerst schmackhaft (da zuckersüß und fruchtig) und (sorg- und mühelos) leichter zugänglich. nicht so sehr als das sie die unmittelbare und direkte käuferschicht bilden (was ja in den meisten gesellschaften schon rein alters-gesetzesmäßig kaum möglich ist in der öffentlichkeit) – aber den zugriff im privaten umfeld forcieren mit der wirkung das schon in wenigen jahren der vormalige nachwuchs legal zugreifen und kaufen darf.

    diesbezüglich gab es vor ein paar jahren (auf dem höhepunkt der hiesigen alkopop-diskussionen) schon mal handfeste und gerichtlich legitimierte aussagen von „branchen- und management-aussteigern“ die dieses geschäftgebaren nicht mehr mit ihrem gewissen vereinbaren konnten.

    also im prinzip eine ähnliche schweinerei die schon mal vor knapp anderthalb bis zwei jahrzehnten in der tabakindustrie für einen (bis heute anhaltenden) aufschrei sorgte von wegen der (zwar heimlich aber ganz legal) extra beigemischten sucht-steigernden stoffen in tabakwaren (speziell in fertig-zigaretten) usw.

    was dabei aber anders ist als damals innerhalb der tabakindustrie, ist das nichts mehr verheimlicht- alles ganz offen und für alle sichtbar gemacht wird. also im prinzip überhaupt und gar kein gewissen mehr vorherrscht bei dem was sie tun. nicht mal ein schlechtes!

    und in der öffentlichkeit?

    nun, das problem mit den alkopos ist halt nur das da nichts qualmt, sich deshalb keiner großartig belästigt- oder gar in seiner gesundheit gefährdet sieht und deshalb veranlasst fühlt dagegen einzuschreiten (auch und im besonderen deshalb nicht weil die menschen allgemein und im ganzen immer mehr auf eine egoistische gleichgültigkeit hin getrimmt wurden) so wurde halt kurz mal von der hiesigen politik, angesichts der damals gerade medienwirksam veröffentlichten statisiken und studien zum thema „jugend, sucht und alkohol“ (speziell in verbindung mit sog. „alkopops“ als einstiegsdroge in ein von sucht bestimmtes und beherrschtes leben), aufmerksamkeits-erheischend aufgeschrien und öffentlich rumgeprollt (wenn mich nicht alles täuscht standen damals auch gerade irgendwelche wahlen vor den türen (kinderpornos ick hör euch trapsen) – UND – das wars dann halt!!! bis auf ein paar extrem laschen und so gut wie fast sinn-freien und wirkungslosen appellen an die hersteller und einer handvoll halbgarer und wirkungsloser gesetzes -initiativen (hauptsächlich) und -novellierungen ist nicht viel bei rum-gekommen.

    business as usual!
    P.S. – Sorry, forgot to tell you great post!

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  6. Da gibt es noch den „Oriental Flush“ 50-80% aller Asiaten bauen Alkohol wesentlich langsamer ab als durschnittliche Europäer.
    Wenig trinken macht die schon hammerbreit + sie bekommen einen roten Kopf.

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    • . . .und werden wegen ALK oft extremst gewalttätig (mehr und rabiater als fast alle anderen volksgruppen, übertroffen nur noch von den ureinwohnern des nordamerikanischen kontinents)!

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