Greenpeace Öko-Meter der Tech-Industrie

090710green_electronicsDie jährliche Greenpeace-Beurteilung „guide to greener electronics“ ist da. Wichtige Kriterien waren: Verwendung giftiger Stoffe, Recyclingverhalten, Energiebilanz. Nokia ist demnach der grünste Hersteller, Nintendo der dreckigste. Dell, Lenovo und HP wurden zurückgestuft, weil Öko-Versprechen nicht eingehalten wurden.

Samsung und Sony Ericcson stehen auch noch gut da, Microsoft und Fujitsu hängen tief in der roten Todeszone. Naja, so was kann Kaufentscheidungen beeinflussen.

Details hier: ( greenpeace pdf, via bbgadgets)

8 Kommentare

  1. Statistiken ….Pff….. Tolle Bildliche Darstellung…. für den Bildnerd von morgen. Kleines Beispiel: Nintendo gibt überhaupt keine Angaben zu ihrer „Naturverträglichkeit“. Wir sind erst dann wieder öko, wenn ich auf einem Baum sitze und meine besten Stücke in der Natur baumeln.

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  2. vielen vielen dank für diesen post! finde ich sehr interessant und wird mit garantie mein kaufverhalten beeinflussen.
    @dietrich:
    persönlich nachgefragt?

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  3. es ist bekannt das nintendo und microsoft nur so eine schlechte bewertung bekommen weil sie keine informationen rausgeben!

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    • Hmm, warum sollte ein Unternehmen bei der weltweiten Treibhausgasdiskussion so etwas wohl tun?
      *Ironie an* Es kann ganz sicher nur ein Protest gegen die vorherrschenden Mess- und Bewertungsmethoden sein, oder? *Ironie aus*

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  4. Regenwalmoral vom allerfeinsten.. Da tut Krombacher ja mehr für die Umwelt :)

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  5. Regenwalmoral?

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    • „Regenwalmoral“ ist zwar garantiert ein Vertipper, drückt aber wunderbar die unspezifische Ablehnung gegenüber solchen Ökothemen aus. Bzw. das eigene unterdrückte schlechte Gewissen.

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      • Regenwaldmoral sollte es heißen wobei bei Greenpeace Regenwaalmoral besser ist. Ich kann es ehrlich gesagt nicht vernünftig begründen, aber ich habe eine Antipathie gegenüber Vereinen wie Greenpeace, WWF usw entwickelt… Früher großer Fan und teils sogar Mietglied und befürworter der Vereine, Heute nurnoch befürworter von dem was „diese“ Vereine sich auf die Fahne schreiben. Und Unterstützung, Spenden und Mitgliedschaft scheint mir bei vielen ein moralischer Ablaß zu sein. Ich muss an meiner eigenen Einstellung zur Umwelt arbeiten, da habe ich großen Einfluss und muss nicht gegen unbesiegbare Giganten kämpfen…
        Dann stellt sich mir auch die Frage, ob es nicht wichtigerund vorallem sinnvoller ist Menschen zu helfen, anstatt unserer Natur… Je besser es den Menschen geht desto mehr haben sie den Kopf für solche Themen Frei…
        Warum ich das mit der Regenwaldmoral überhaupt gesagt habe ist weil diese Grafik auf mich WIRKT wie nen marketing Gag… Warum dieses mit dem Finger zeigen. Die Firmen rechnen/schätzen das doch eh ab und gucken wieviel image verlust günstiger dreckiger Strom im Vergleich zu Imagegewinn oder Erhaltung bei „sauberem“ Strom bringt. Anders gesagt wieviele Kunden würde Shell oder die Deutsche Bank und wieviele Kunden würde Obi(mir fällt gerade nix gutes ein) verlieren…
        Und was in der Grafik ganz komplett fehlt ist das die Firmen mit ihren Internationalen Standorten ja schon eine Prädestination haben was den Ursprung der Energiegewinnung angeht. Nunjud dat wars erstmal von mir.

        Danke!!! Das unspezifisch ist gerade ein klein bisschen spezifischer geworden.

        p.s. Man möge mir die Verallgemeinerungen verzeihen.. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel….

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