Shweeb: Lösung aller Massentransportprobleme

090721shweebPrädikat „beyond cool“: Das „Shweeb“ ist ein Monorail-Fahrrad-Pod, also eine Kapsel, die an einer rollwiderstandsarmen Schiene hängt, (halbwegs) aerodynamisch vollverkleidet ist und sich deswegen halb so schwer wie ein Rennrad oder ein Drittel so wie ein Mountain Bike strampelt. Da sind locker 100 km/h drin, wenn’s mal fix gehen muss.

Auch bei Regen. Elektronisch kontrolliert, lassen sich Unfälle fast völlig ausschliessen, die Rails sind billig und platzsparend aufzustellen und der Betrieb beinahe kostenlos. Ausser, man bietet gegen Aufpreis einen solarzellen-gespeisten Elektroantrieb für Senioren und Betrunkene.

Der Name „Shweeb“ leitet sich tatsächlich vom deutschen „Schweben“ her, da stand wahrscheinlich die Wuppertaler Schwebebahn Pate (pic ganz unten). Etwaige logistische Probleme wie „ach, jetzt sind alle Shweeb-Pods an einer Endhaltestelle und wir brauchen sie woanders“ dürften zudem willkommene Arbeitsplatzchancen für diejenigen Leute bieten, die früher dafür gesorgt haben, dass die Bundesbahn pünktlich fährt.

Ich will auf jeden Fall ein komplettes Shweeb-Netz in jeder Stadt, kostenlos für Selberstrampler und günstige PrePaid-Karten für Freunde des Stromantriebs. Bisher kann man nämlich nur in einem Vergnügungspark auf Neuseeland damit fahren, und das ist zuwenig. ( via ohgizmo)

090721wupp_schwebebahn

(pic wikipedia gnu)

7 Kommentare

  1. Die idee ist echt klasse. Aber wird sich halt nie durchsetzen!

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  2. Ich sehe das jetzt nicht soo als Top-Lösung an. Eine Top-Lösung ist es, wenn man 1. überall absteigen und aufsteigen kann Also nicht irgendwo hängenbleibt, drei Meter in der Luft, und nicht mehr wegkommt, und 2. *mit dem Fahrrad selber* da reinfahren/andocken kann, und somit auch da wo man aussteigt mit dem gleichen Rad weiterfahren kann.

    Also darf auf keinen Fall das System so vollautomatisch sein, dass man nicht mehr verhindern kann, wenn es einen vollautomatisch in Gefahr bringt. Denn wenn etwas garantiert ist, dann Bugs. ^^

    *Dann* hätten wir was, was Autos und Stadtbahnen ersetzen könnte.

    Kommt interessanterweise auch viel billiger als eine U-Bahn. Nur was hässlich isses schon. Wo es geht, wäre es zu empfehlen, es irdisch, in einem Graben, oder an einer Häuserwand zu installieren. (Wo man notfalls überall noch aussteigen kann, falls mal was ausfällt / kaputt geht.)

    Die Probleme sind also leicht zu lösen, und damit bin ich auch dafür. (Jedenfalls im Endzustand.)

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  3. Naja kostenlos geht schlecht, da Randalleure ihre Wüte an den Teilen auslassen werden.

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  4. Ist nicht euer Ernst, oder?
    Ich bin ein Fan von HPVs, aber warum sollte ich ein Liegerad in einen Brutkasten verwandeln und zwangsführen?
    Da würde ich sogar noch eher das schwulgesteuerte „It“- Gefährt aus Soutpark bevorzugen…naja, fast jedenfalls.

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  5. untauglich.
    Aber sowas von untauglich.

    Zum einem sehr empfindlich gegen Sabotage, beschädigung und verschmutzung.
    Zum anderem ist es eine serielle schneckenbahn. Kein überholen möglich, der langsamste gibt das tempo an.
    Unbenutzte Gondeln müssten irgendwo geparkt werden können.
    Es muss möglich seit notfallsweise irgendwo auszusteigen.
    Dann kommt noch hinzu das zumindest diese form der Gondel sowas von unkomfortabel ist das man wohl kaum jemanden dazu kriegen kann sich dort hinein zu quetschen.

    Da ist noch viel entwicklung nötig.

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  6. Lustiges Spielzeug, aber in der realen Welt sind VeloMobile dann doch die bessere Lösung.

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  7. Nicht schlecht! Hab mir das früher, als ich in Wuppertal studiert habe, auch schon so mal in der Art vorgestellt.
    Aber für Städte ist es erstmal nicht zu empfehlen, vieleicht eher für ländliche Gebiete als Verbindung zwischen Städten und Dörfern.
    Ich empfinde es außerdem noch als zu geräuschvoll und Hausbewohner in „oberen“ Geschossen fühlen sich in der Höhe beobachtet *g
    Also doch unter die Erde damit, wie in Kommentar #2 vorgeschlagen?
    Und nicht als Monorail, sondern mit parallen Strecken.

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