Island ist McDonalds-frei

Die Insel im Eismeer wurde von der Spekulationkrise bekanntlich besonders hart erwischt. So hart, dass dort jetzt der letzte McDonalds schliessen musste. Keine Fleischbreibrötchen und fettigen Kartoffelstäbchen-Imitate mehr in Reykjavik und Umgebung, Konkurrent Burger King machte schon zu Jahresanfang dicht. Jetzt gibt’s wieder Fisch und was die lokalen Glashäuser so hergeben. Mahlzeit (nationales isländisches Gericht siehe pic). (  berlinonline via konsumpf via meinparteibuch) (pic tomolliver cc)

Google Music: Heisst nur so, tut aber nichts

091031googlemusicDer aufregende neue Musiksuchdienst des grossen weissen Suchmaschinenriesen (siehe 11k2) ist, wie so oft im Land des weissen Riesen, nur ein Versuchsballon.

Das Prinzip: Du gehst auf die Google Music Suchseite, gibst eine Band, einen Künstler, Song, Albumtitel ein, kannst dann mal reinhören und bei einer Reihe von Vertragspartnern wie imeem, lala, myspacemusic oder rhapsody kaufen. „Google Music: Heisst nur so, tut aber nichts“ weiterlesen

HDTV: Mehr Pixel, weniger Rechte

Wozu brauche ich Rechte beim Fernsehen? Dort, wo man sie bisher gar nicht vermutet hat: Das Recht, Sendungen aufzunehmen, um sie später anzuschauen, das Recht, in Werbepausen „vorzuspulen“, das Recht, werbefinanzierte Sendungen ohne Zusatzgebühren sehen zu können. All diese Rechte wollen die Privatsender im stetigen Bemühen um mehr Profit mit Einführung der HDTV-Kanäle abschalten. „HDTV: Mehr Pixel, weniger Rechte“ weiterlesen

Britannien: Cannabis muss gefährlich bleiben

091031420-girl-carmen-plantsGestern habe ich über eine Veröffentlichung des britischen Pharmakologen und Top-Regierungs-Beraters für Drogenangelegenheiten, Professor David Nutt, berichtet. Darin stellte er klar, dass Alkohol und Tabak gefährlicher sind als die meisten illegalen Drogen.

Jetzt ist die Antwort des britischen Innenministers da: Nutt ist gefeuert (a.k.a. aufgefordert, seine Position zu überdenken). Ein Sprecher des Ministeriums: „Der Innenminister drückte seine Überraschung und Enttäuschung über Professor Nutts „Britannien: Cannabis muss gefährlich bleiben“ weiterlesen

Alkohol: Schlimmer als Ecstasy und LSD

091030davidnuttDer oberste Drogenbeauftragte der britischen Regierung, Professor David Nutt, fordert ein Umdenken beim Umgang mit legalen und illegalen Drogen.

Er findet, Alkohol sei beinahe so gefährlich wie Heroin, Kokain, Barbiturate, Methadon und befände sich damit auf Rang fünf der Drogen mit den grössten Gesundheitsrisiken.

Tabak/Nikotin verortet der Pharmakologe auf Platz Neun und damit vor Cannabis, LSD oder Ecstasy.

Schon vor einigen Monaten hatte der Experte für Aufregung gesorgt, „Alkohol: Schlimmer als Ecstasy und LSD“ weiterlesen

Schweden: Pirate Bay Mitarbeiter bekommen Berufsverbot

091030pirate girl 3Im Dschungel des Urheberrechts. Das Stockholmer Bezirksgericht hat entschieden, dass die Pirate Bay-Mitgründer Gottfrid Svartholm und Fredrik Neij nicht länger an der Torrent-Seite mitwirken dürfen. Bei Zuwiderhandlung droht jedem eine Strafe von 500.000 schwedischen Kronen, das entspricht etwa 48.000 Euro.

Nur: Weder leben die beiden noch in Schweden, noch befindet sich dort der Server der Pirate Bay, noch kann man irgendwie feststellen, ob Gottfrid und Fredrik weiter mit der Sache zu tun „Schweden: Pirate Bay Mitarbeiter bekommen Berufsverbot“ weiterlesen

Verbot der Privatkopie gescheitert

091029fourmi2Die Klage der Musikheuschrecken vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die Legalität der Privatkopie ist abgewiesen worden. Grundsätzlich wegen eines Formfehlers, die Klage hätte innerhalb eines Jahres nach der letzten Urheberrechtsänderung (in welcher die Privatkopie ausdrücklich bestätigt wurde) gestellt werden müssen. Aber auch ganz grundsätzlich „Verbot der Privatkopie gescheitert“ weiterlesen

Sarkozy: 280.000 für eine Dusche. Auf EU-Kosten

091029könig_sarkozyNicolas Sarkozy lässt sich die gegenwärtige EU-Präsidentschaft etwas kosten. Ähm. Moment. Er lässt sie uns etwas kosten. Alles in allem 178 Millionen Euro. Für Repräsentation, wohlgemerkt. Also Parties für die Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten und der Mittelmeer-Nachbarländer. Das wären dann bitte 1,1 Millionen Euro für ein Abendessen, „Sarkozy: 280.000 für eine Dusche. Auf EU-Kosten“ weiterlesen

Godwins Gesetz, auch in Japan

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Wir müssen uns unserer Trollgene nicht schämen. Keine westliche Verweichlichung. Keine alt-kontinental europäische Dekadenz. Eine von der parlamentarischen Mehrheit der Demokratischen Partei zu Anfang dieser Woche frenetisch gefeierte Rede des neugewählten japanischen Premierministers Hatoyama veranlasste den nach langer Misswirtschaft abgewählten LDP Chef Sadazaku Tanigaki zu disziplinierter Einhaltung von Godwins Gesetz. „Godwins Gesetz, auch in Japan“ weiterlesen

Nasa startet Ares I-X ohne Katastrophe

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Soweit man liest, wurde beim heutigen Test-Launch der neuen Ares-Mondrakete niemand verletzt, es kam auch zu keinen unvorhergesehen Sachschäden. Bonus: Zwei Minuten Flugzeit mit anschliessender glücklicher Fallschirmlandung der ersten Stufe. Bravo, Nasa! War ja auch schon mal anders, nicht wahr? Das nette Amateurpic vom Start heute hab ich übrigens per Twitter gefunden. Is ja doch zu was nütze, dieser neumodische Kram . ( via nasa, pic flyingjenny)

GEZ vor dem Aus

091028gezDie Ministerpräsidenten der Bundesländer bequatschen zur Zeit einen Alternativplan zur GEZ. Favorisiert wird dabei eine Haushalts-Medienabgabe. Die könnte dann wohl gleich das Finanzamt einziehen.

Damit würde das Generve mit der GEZ entfallen, und auch die Kosten, die die verhasste Pseudobehörde verursacht: Jährlich 164 Millionen Euro. Das ist ungefähr so viel wie die drei kleinsten öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Landesanstalten zusammen kriegen, und fast so viel wie das gute Deutschlandradio, das etwa 183 Mio. bekommt. „GEZ vor dem Aus“ weiterlesen

Will you Mario me?

Leveleditoren. Fluch oder Segen? Der am Ende dieses Videos zu erblickende Geek hat tatsächlich seinen Heiratsantrag in einen selbstgeschaffenes Mario-Level hineineditiert. Ich finde… das geht ein bischen weit. Ich meine, man muss ja nicht gleich heiraten, oder? Man könnte ja auch zu zweit glücklich bis ans Ende seiner Tage Videogames spielen. Das wäre doch viel vernünftiger, meint ihr nicht auch? ( via geekadelphia)