GEZ vor dem Aus

091028gezDie Ministerpräsidenten der Bundesländer bequatschen zur Zeit einen Alternativplan zur GEZ. Favorisiert wird dabei eine Haushalts-Medienabgabe. Die könnte dann wohl gleich das Finanzamt einziehen.

Damit würde das Generve mit der GEZ entfallen, und auch die Kosten, die die verhasste Pseudobehörde verursacht: Jährlich 164 Millionen Euro. Das ist ungefähr so viel wie die drei kleinsten öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Landesanstalten zusammen kriegen, und fast so viel wie das gute Deutschlandradio, das etwa 183 Mio. bekommt.

Billiger wird es für die Gebührenzahler, also uns, dagegen nicht. Immerhin geht es um ein jährliches Gesamtvolumen von 7,26 Milliarden.

Warum also die Neu-Ordung? Damit die Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender unter die Kontrolle der Landespolitiker, und damit ihrer Lobbyfreunde aus den privatwirtschaftlichen Medienkonzernen kommen.

Und das wiederum ist keine gute Sache.

( via handelsblatt)

 

 

7 Kommentare

  1. Also ich fände das wunderbar!
    An der Kontrolle ändert sich eigentlich nichts wirklich.
    Und da inzwischen jeder, aber wirklich jeder GEZ zahlen muss (bis auf ganz wenige befreite) wäre es doch deutlich sinnvoller, wenn das mit der Steuer erledigt wird.
    Und wir haben einige tausend Schnüffler weniger.

    Nur, was passiert mit den GEZ-Schnüfflern dann, wie kann man die anderweitig beschäftigen? Aber das solle in unserem Lande ja nicht so schwer sein. Die könnten dann etwa weiterhin Privathaushalte ‚kontrollieren‘, etwa ob auch überall das richtige XXXX gehört/gesagt oder was auch immer wird.

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  2. Ganz wenige, die befreit sind, sinds wahrscheinlich nicht. Jeder, der H4 erhält, das sind
    7 Komma nochwas Millionen Leute, zahlen keine GEZ.

    Und die Schnüffler?
    Hm. Die Nutzlosmaßnahmen der Argen/JobCenter (JC) usw. wünsche ich niemandem an den Hals.
    Dem Leben einen Sinn geben, müsste doch auch noch anders drin sein.

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  3. Schon seit Jahren keine GEZ mehr GEZahlt :P Und so schnell werde ich denen auch kein Geld mehr in den Rachen werfen. Lumpenpack!

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  4. Wenn die Länder Zugriff auf die Finanzen der Sender hätten, hätten sie wohl auch mehr Einfluss darauf als eh schon.
    So sehr ich die GEZ nicht ausstehen kann, aber eine Berlusconisierung der deutschen TV-Landschaft fände ich noch schlimmer.

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  5. Der Umbau des Rundfunk Finanzierungs Modell wird sicherlich geschickt als Vorwand für eine (versteckte) Gebühreherhöhung benutzt.

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  6. jemand, der in einem Blog schreibt und damit einen PC hat, muss bekanntlich GEZ zahlen. Die einzige Ausnahme ist, dass man bereits GEZ für Radio/Fernsehen zahlt.

    Selbst die befreiten sind leicht umzustellen, wenn man es über die Steuer macht.

    Und versteckte Erhöhung lassen sich so und so nicht verhindern, das sagt ja schon der Name. Also warum nicht alles einfacher machen und sich die sehr vielen Millionen allein für den Verwaltungsapparat der GEZ sparen, ebenso für die rechtsanwälte und …

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  7. fuck, ich bin dagegen!
    ich hab keinen fernseher, und ich will den scheiß auch nicht zahlen!
    gegenvorschlag:
    den öffentlicht-rechtlichen propagandafunk abschaffen!

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