Pepsi vergisst Gerichtstermin: 1,26 Milliarden

091030pepsi_cola_crownGut, dass so etwas auch anderen passieren kann. Zwei US-Bürger aus Wisconsin verhandelten im Jahr 1981 mit der Limonadenfirma Pepsi über das von den beiden entwickelte Verfahren für industriellen Herstellung von Mineralwasser. Ein Vertrag kam nicht zustande, aber Pepsi brachte das Aquafina Flaschenwasser auf den Markt. Jetzt kam es zum Gerichtsverfahren, zu welchem auch das angeklagte Unternehmen geladen wurde.

Allerdings vergass eine Sekretärin der Pepsi Rechtsabteilung das Dokument in einer Ablage, so dass keine Pepsi-Anwälte zum Termin erschienen und der Richter deswegen die maximale Entschädigungssumme für gültig erklärte. Mit Spesen 1,26 Milliarden US-Dollar. Jetzt versucht Pepsi, sich heraus zu winden. Am 6. November geht die Geschichte weiter.

( via law.com)

 

4 Kommentare

  1. Und da sie es auf jeden Fall schaffen werden, sich heraus zu winden, werden wohl doch nicht soviele Scheinchen rüberwandern. Ich meine, kein Mensch der Welt braucht soviel Geld, dass das schon mal klar ist. Man könnte stattdessen diesen Betrag spenden und somit ernsthaft helfen, aber quatsch, sowas blödes :D

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  2. was heißt eigentlich

    [ Jetzt versucht Pepsi, sich heraus zu winden ] ?

    das taten sie schon in dem moment als sie einer (im vergleich relativ) kleinen angstellten die schuld in die schuhe schoben. . .

    BIIIIIIIIIIITTTTTTTTTTTTTEEEEEEEEEEEE. . . . . . . .

    es glaubt doch keiner ernsthaft den verschissenen scheißdreck „die „dumme“ sekretärin“ hätte ein wie auch immer AMTLICHES schreiben vom GERICHT einfach nur so vergessen statt es ihrem vorgesetzten unmittelbar zu unterbreiten!

    und damit der eine o. andere interessierte einen überblick darüber erhält was es heißt in den USA „vorgeladen“ zu werden der lese sich das hier mal durch (auf deutsch): http://de.wikipedia.org/wiki/Subpoena

    der hinweis am ende des artikels das „In jedem der etwa 55 Rechtskreise der USA gilt unterschiedliches Prozessrecht.“ stimmt zwar, aber . . .

    . . . das mit der „Subpoena“ (gesprochen: Su-pie-na) ist überall gleich. was schon mal damit anfängt das „solche“ vorladungen zur zeugen-anhörung und/oder/wie auch beweis-anhörung dem jeweiligen adressaten grundsätzlich persönlich in die hand gedrückt wird.

    und selbst wenn die sekretäin annahmeberechtigt gewesen wäre so gibt es fast keinen zweifel daran das sich ebendieses schreiben keine 5 min. später auf dem schreibtisch des eigentlichen adressaten befunden hätte.

    nicht umsonst ist die „Subpoena“ ein permanent wiederkehrendes element (ob als komikeinlage oder bierernst vermittelt) fast eines jeden x-beliebigen billigen gerichts/justiz-filmchens oder jeder x-beliebigen billigen gerichts/justiz-TV-show (ob nun aktion, drama, komödie oder sitcom) – ganz einfach alleine deswegen schon weil jeder auch nur halbwegs intelligente amerikaner weis, was es (für ihn persönlich) hieße solch ein schreiben einfach zu ignorieren oder (larifari) zu vergessen. denn im gegensatz zu DE, wo idR. ein neuer termin anberaumt wird und bei wiederholtem fernbleiben gegebenenfalls zwangs-vorgeführt wird, heißt selbiges in den USA ganz automatisch VERHANDLUNG VERLOREN – und (im falle von strafe) SCHULDSPRUCH!

    wen wollen die eigentlich verarschen???

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    • thats it. obwpohl, fehler passieren überall. wir sind halt alle nur menschen.

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