Verizon testet 3-Strikes

091116verizonUnblutig. Zunächst mal. Der zweitgrösste us-amerikanische Telekomanbieter Verizon will zukünftigt Briefe der RIAA weitergeben, in welchen der jeweilige Empfänger des illegalen Filesharens beschuldigt wird.

Ich finde das gut. Dann werden wir bald zahlreiche Fälle von zu Unrecht beschuldigten „Internetpiraten“ haben; aber ohne, dass diese Leute, wie bisher, mit Anwalts- und Gerichtskosten zu kämpfen haben.

Schlechte Stimmung verbreiten solche Gratis-Drohbriefe trotzdem, als immer weiter so. Wenn wir dann auf euren Gräbern tanzen, läuft cc-lizensierte Musik.

( via electronista)

 

 

 

5 Kommentare

  1. hä? was hat das weiterleiten von solchen Briefen mit 3-Strikes zutun?

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  2. Naja, wenn Du 3 Briefe hast wärst Du raus. Wenn’s schon so weit wäre mit den 3 Strikes würde es schließlich reichen wenn Dich wer anschwärzt.

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  3. Eeem, du hattest offensichtlich noch keinen solchen Drohbrief. DIe sehen nämlich so aus: Es ist ein Anwaltsschreiben (wohlgemerkt aussergerichtlich), in dem steht dass du soundsoviel zu zahlen hast, sonst: Anzeige.
    Das Ding ist, dass Otto-Normalverbraucher das dann auch, getreu seiner Erziehung als braver Diener, überweist! Die Musikindustrie will doch gar keine Gerichtsverfahren. Das hast du doch selber gesagt.
    Also gut ist daran nicht viel. Es gibt nur festzuhalten, dass die Musikindustrie realisiert hat, dass Gerichte ihrer Sache nur schaden, und es so viel leichter und effektiver geht.
    Deshalb wollen sie die „Gerichtsverfahren“-Lüge halt durch die 3-Strikes-Lüge (= Lüge dass das das eigentliche Ziel wäre) ersetzt.

    In meinem Bekanntenkreis ist das zwei Leuten passiert. Aaaber, eine hat mittendrin aufgehört zu bezählen. Und es ist nie wieder was vom Anwalt gekommen. Was schon sehr klar macht, dass die, wenn man nicht überweist, eigentlich garkeine Anzeige stellen. Weil sie das von vornherein nicht vor hatten.

    Das Problem ist: Das weiss Otto Normalverbraucher nicht.

    Und deswegen ist das ganze dann auch nicht so gut, sondern eher schlecht.

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    • Ups. ä=a.

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    • Das nannte sich dann „Abmahnung“.
      Und um eine Abmahnung verschicken zu können musste bisher der „Rechteinhaber“ ein Verfahren eröffnen (aka Anzeige) um die Adresse zu bekommen. Dann konnte die mit dieser Adresse die Abmahnung zustellen.

      Das jetzt sollte ine direkte weiterleitung des Briefs des „Rechteinhabers“ an dem vermutlichen derzeitigen Benutzer einer IP Adresse über den Internetprovider sein.
      Also ohne Umweg über ein Gericht bzw Anzeige etc.

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