Textkrümmungsparadoxon: Licht vs. Zeit

Ich bin in den letzten Wochen nicht so richtig zufrieden mit meinem Artikeloutput. Abgesehen von kleineren, eintägigen Unpässlichkeiten (Goldfisch-, Schildkröten- und Buntspechtgrippe) geht grade ne Menge Zeit mit simplem Geldverdienen drauf. Weil die Medien-Selbstmitleidskrise noch andauert und sich die Nachfrage nach Text 2.0 im kleineren Rahmen hält, krieg ich mit meinen täglichen drei Techfieberartikeln und gelegentlichen Telepolis-Beiträgen den Kühlschrank nicht gefüllt und muss mich daher (tageweise) als Beleuchter an nem örtlichen Theater verdingen.

Kein schlechter Job, und immer noch besser bezahlt als Gastro, Fliessband oder Taxi fahren, aber wenn ich abends um 11 die Lichter ausmach (und den antiken Strand Genius 300 Lichtsteuercomputer, ohne Festplatte, aber mit Disketten), ist die Inspiration für meine Verbalninjaaktionen gegen Copyrightmissbrauch und/oder Humorlosigkeit relativ verbraucht. Dafür lern ich grade mehr über Shakespeare. Kann man ja auch immer mal brauchen. Wundert euch also nicht, wenn irgendwann mal die Hochkultur durch dieses Blog oszilliert. Aber auch das dann in kleinerem Rahmen…

5 Kommentare

  1. Weiter so Fritz! Hauptsache, du arbeitest nicht für einen Konzern. ;)

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  2. Und wir wünschen dir natürlich viel Erfolg. Wie wär’s denn mit der Idee, einen zweiten Blog oder sowas aufzuziehen, der was anbietet, das Leute von sich aus zum Geld ausgeben motiviert. Ich bin mir sicher da kannst du was. :)

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    • gibts seit ende märz, heisst 11tech, und wir arbeiten dran.

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  3. Das glaube ich auch, dass son 2ter Blog mit skutilen Kaufempfehlungen was wäre für dich. Bei den Brotschuhen hab ich mich bis zum Shop durch gevia’d und war kurz vorm Kaufen =D

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  4. verstehe ich nicht! warum bist du nicht zu hause und kassierst stattdessen ALG 2 (besser bekannt als Hartz 4)???

    angeblich kann man ja von den horrenden hilfs-bezügen so überaus sorgenfrei, absolut bequem und total üppig, gut leben und fast wie im luxus schwellgen (habe ich jetzt schon des-öfteren (verstärkt) so gehört – bei denen aus der sog. bürgerlichen mitte). damit könntest du dich doch BEQUEM nur noch deiner arbeit als blogger widmen, oder etwa nicht???

    ;-) :-D

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