Microsoft will die Nachrichten kaufen

Am besten alle. Die Financial Times berichtet von Verhandlungen zwischen Microsoft und dem Murdoch-Imperium. Ziel: Die Publikationen der Murdoch-Presse werden nicht mehr auf Google oder anderen Suchmaschinen, sondern nur noch bei Microsofts Bing gelistet. Dafür würde Microsoft bezahlen. Der Redmonder Softwarekonzern hat, wie man hört, auch andere Verlage angesprochen.

Was die Kartellbehörden allerdings dazu sagen werden, steht noch völlig in den Sternen (wenn überhaupt). Google gibt sich inzwischen gewohnt cool, News würden nicht wesentlich zu den Umsätzen des Suchunternehmens beitragen, sagte der britische Google-Chef Matt Brittin.

Was denkt ihr: Sollen Verlage Verträge mit einzelnen Suchmaschinenbetreibern abschliessen dürfen? Ist dadurch die Pressefreiheit bedroht? Eines vorneweg: Ich werde keinen Vertrag mit Microsoft für Exklusiv-Suchmaschinen-Vermarktung vom 11k2 abschliessen, auch wenn sie mir Geld anbieten.

(via ft)

 

 

6 Kommentare

  1. Lool. Fritz, umso mehr die das machen, umso *besser*! Wir müssen die dabei unterstützen!

    Denn wenn die sich selber vor ihren Kunden abkapseln wollen, indem sie nur noch über Wege zu finden sind, die keiner benutzt (mal abgesehen dass sie sowieso keiner sucht), dann werden sie ihren eigenen Tod nur beschleunigen.

    Und das ist doch was feines. :D

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  2. Geniales Marketing-Konzept: den kompletten Ausstoß an der tiefsten Stelle des Ozeans verklappen, damit man sich nicht mehr mit Kundenreklamationen herumärgern muss. Die Drogen werden langsam richtig gut.

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  3. Naja glaube das thema ist in deutschland noch recht uninteressant. aber gibt ja auch schon keine bild mehr übers iphone, bzw. solls soweit kommen bild nur per app und bezahlung. denke das wird auch scheitern, genauso wie ms damit kein geld verdient und die verläge auch net, udn somit beide den vertrag schnell loswerden wollen.

    Den die nachrichten bekommen bestimmt deutlich weniger klicks und damit auch weniger geld von ihrer werbung, und wer bing nur nutz um gezielt nachrichten zu bekommen wird keine werbung dort anklicken udn somit ms kein geld reinholen.

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  4. eigentlich ein interessanter schachzug von den borg, um nachrichtensuchende surfer auf ihr portal zu zwingen. is wie mit gutscheinaktionen im supermarkt: lock den kunden in deine räumlichkeiten, dann kanns sein, dass er ausser dem zeug dass er verbilligt bekommt noch was anderes kauft.

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  5. Google boykottieren?
    Ist ja lachhaft.
    Die einzigen, die damit ausgegrenzt werden sind die Boykotteure.
    Wenn man das Original nicht mehr lesen kann, ließt man eben die Kopie der Kopie der Kopie.
    Nachrichten im Internet kontrolliert (Und gegen Geld) anbieten zu wollen ist ein hoffnungsloses unterfangen.

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  6. wie wollen die denn eines tages die ganzen löcher stopfen die sie sich beim – EXTREME ins eigene knie fucking – zugezogen haben? :-)

    ich glaube eher, wenn die das wirklich so auf diese art und weise durchziehen möchten, das sich „DER MARKT“ dann mal so richtig hart und gnadenlos (ohne irgendwelche „bailout-hoffnungen“) selbst bereinigen wird. und zwar extremst!

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