Musiker und Internet: Pomplamoose

Das US-Duo Pomplamoose hat alleine im September 09 etwa 20.000 Songs via iTunes verkauft. Ohne Label, was bedeutet, dass etwa dreiviertel des Umsatzes an die Band gehen. (siehe OECD-Studie, PDF).

Nein, CDs haben sie keine. Angebote von Musikkonzernen weisen Nataly Dawn und Jack Conte zurück. Statt dessen produzieren sie weiter ihre „Videosongs“, die auf Youtube schon mal 2,5 Millionen Zuseher finden. Und stellen MP3s auf e-junkie oder MySpace ein. Zum Preis von 0,00 US-Dollar.

Warum auch nicht? Wichtig ist, dass es funktioniert: Alle sind glücklich, niemand landet vor Gericht und die Musiker haben ihr Auskommen. He, Sony, Warner, Emi, Universal, hört ihr zu? So sieht die Zukunft des Music Biz aus. Ohne euch.

Oben ihr Song „Expiration Date“, unten ein Michael Jackson Cover: Beat It.

(pomplamoose via techdirt, wsj)

11 Gedanken zu „Musiker und Internet: Pomplamoose

      1. @Ravenscroft

        ach lass ihn doch. denn in wirklichkeit wird er sich, in dem moment als er sie sah und kurz bevor er seinen „brillianten kommentar“ schrieb, auf ihr bildnis mächtig einen runtergeholt haben – und sich anschließend gefragt haben warum er keine solche frau abbekommt, sich stattdessen aber mit dem untersten zehntel des unterdurchnittlichen mittelmaßes, welcher ihn in seinem RL sonst umgeben wird, zufrieden geben muss. :D ;)

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  1. Wieso stellen eigentlich manche von euch Jungs bei Diskussionen wie hier grundsätzlich den Paarungserfolg der jeweils anderen Trolle in Frage? Alles ok, bei jedem? Ich meine, ich wünsche allen meinen Lesern (egal, welchen Geschlechts) umfassende erotische Anerkennung und uneingeschränkten Spass beim Sex. Wäre das eine Konsensgrundlage?

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  2. Supergeile Band – tolles Konzept. In Deutschland nur leider wieder undenkbar, weil hier die GEMA einen dicken Strich durch die Rechnung mit den Coversongs machen würde. Zit: „Alle sind glücklich, niemand landet vor Gericht und die Musiker haben ihr Auskommen“ wäre hier leider schon wieder nicht möglich. Gerade hier müssten noch einige „Steine aus dem Weg geräumt“ werden, bis Du Recht hast mit: Zit: „He, Sony, Warner, Emi, Universal, hört ihr zu? So sieht die Zukunft des Music Biz aus. Ohne euch.“

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  3. Pingback: Ja gut, aber …

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