Online-News-Aggregator wirft geldgierige Verlage raus

Der britische News-Aggregator NewsNow hat Konsequenzen gezogen. Aus den Forderungen der Zeitungsverlage. Wir haben es mehrfach gehört: Online-Aggregatoren wie Google News sollen für das Wiedergeben der Überschriften bezahlen müssen.

Oder eben, im konkreten Fall, NewsNow. Nachdem die Forderungen der alten Presse nach Bezahlung für Links auf die eigenen Artikel immer drängender wurden, kündigte der Aggregator an, die betreffenden Links eben nicht mehr zu veröffentlichen. Sondern nur noch Links auf Artikel von Publikationen, die kein Geld dafür sehen wollen, dass man auf sie verlinkt.

Pikantes Detail: Die Forderungen gingen so weit, dass NewsNow auch Daten über seine Leser an die betreffenden Verlage hätte liefern sollen. Datenschutzrechtlich bedenklich, aber mit solchen Peanuts gibt sich die Copyrightindustrie ja schon lange nicht mehr ab.

( via techdirt)

2 Kommentare

  1. richtig so! und hoffentlich wird google sich bald ein bspl. daran nehmen. denn da wäre dann tatsächlich mal schmackes dahinter und dann wars das mit diesen elenden jammerlappen-verlagen und speudo-news-lieferanten! die können dann ihren parteiischen und meist total verlogenen und manipulierten schmarren komplett selber lesen und angucken!

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  2. Seit dem Internetz lese ich auch nur noch online, was keinesfalls einem InfoDefizit für NewsJunkies gleichkommt.
    Verstehen tue ich die Verlage schon, denn deren OnlineProfite sind ja eher marginal.
    FOCUS hat das schon längst begriffen.
    Aber auch in SPIEGELonline machen vermehrt Meldungen(von anderen Verlagen) die Runde, – like“bezahlen für…“.
    Das macht schon augenbrauenhochziehend.
    Aber.
    Die haben sich selber da hineingeritten, erst so als ImageBuilding.

    Der Fallstrick ist ja, – wenn mir mein Bäcker jahrelang die Brötchen umsonst gibt, und das Kundenvieh sich darsn gewöhnt……und der Bäcker will plötzlich 4,50€ dafour…………….MilchmädchenController in den jeweiligen Zentralen da.

    Wie verzweifelt die finanztechnische Lage onlinig zu sein scheint zeigen ja diese MilchbubiRechnungen der Dörfners und Konsorten.
    Like „würden Sie nicht unser OnlineAngebot für den Preis von 2 Schachteln Zigaretten im Monat?“
    No Sir.
    Ihr habt uns angefüttert.
    Wenn das flächendeckend(also im ganzen Internetz *lach*) durchgeführt würde bestände eine Minimalchance.
    Aber da dem nicht so sein wird, – es gibt immer Alternativen….

    Nix gegen ein sattes Pfund PrintSpiegel in der Hand, das hat schon was.
    Online ist quasi so das Twittern von Print, like“lesen sie den fullcontent in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL“.
    Funzt aber nicht.
    Ach Gottchen, – Mitleid habe ich mit den Hartz34-Empfängern(bis hinauf in die VorstandsEtagen) und bei den Verlagen nicht, empfinde eher etwas wie Sadogrinsen.

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