Kristina Köhler: Mit dem Anwalt gegen die Presse

Die neue Bundesfamilientorte Kristina Köhler (pic) hat ihre Doktorarbeit womöglich mit Hilfe ihrer Partei absolviert. Jedenfalls fand eine deutsche Boulevardzeitung heraus, dass die 303 Seiten dicke Arbeit mit dem Titel „Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten“ unter anderem mit Hilfe der Bundesgeschäftsstelle der CDU erstellt wurde, letztere half beim Befragen der Abgeordneten.

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ihres ‚Doktorvaters‘ wurde von Kristina schon mal mit einem 400-Euro-Job gesponsort. Aha.

Als diese Rechercheergebnisse in oben erwähntem Boulevardblatt veröffentlicht wurden, gab’s Post von der Anwaltskanzlei White and Case (im Auftrag oben erwähnter Torte). Aber sowas ist der Bildzeitung natürlich egal.

Tja, Leute, wir haben diese Regierung gewählt (nicht persönlich, aber mehrheitlich und demokratisch), also müssen wir jetzt auch mit ihr klarkommen. Aber das nur am Rande.

(via süddeutsche) (pic wikipedia cc)

7 Kommentare

  1. Da ist kein „Wir“. Ich sehe kein „Uns“ zwischen dem Haufen verblödetem Nutzvieh, und mir. Aber ich habe mir fest vorgenommen, das Nutzvieh jetzt auch wie Nutzvieh für meine Zwecke zu benutzen. Die wollen es ja schliesslich so.

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  2. […] This post was mentioned on Twitter by 11k2, Peter W. Peter W said: RT @11k2 Kristina Köhler: Mit dem Anwalt gegen die Presse: http://wp.me/pjgMd-3w0 […]

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  3. Ich habe diese Nazi-Regierung nicht gewählt!

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  4. Ich denke mal, damit wird die Frau leider keinen Erfolg haben. Es steht im Netz, das vergisst nicht. Und wenn sie ihre Doktorarbeit nicht allein geschrieben hat, wäre das ein gelungener Anlass, eine neue zu schreiben, Reue zu zeigen und sich bei den Bürgern zu entschuldigen.

    PS: Ich glaube, nur ein sehr sehr kleiner Prozentsatz der hier Lesenden hat diese Regierung in irgendeiner Weise mitgewählt.

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  5. Nur der Vollständigkeit halber: die Info wurde schon kurz nach der Ernennung der guten Frau publik, damals allerdings in der Sueddeutschen. Oder war’s die „Zeit“? (… man wirft’s je gern durcheinander, in unserem veralteten, medienüberfrachtetn Hirn…) Egal, das ist nicht wichtig. Was wichtig ist, unter der Annahme, das sich die Berichterstattung/Wortwahl in Bild und anderen Blättern nicht unterscheidet (was per se falsch ist): nach der Veröffentlichung in einem ernstzunehmenden Blatt passiert „anwaltstechnisch“ nix (jedenfalls hab ich nix davon mitbekommen), veröffentlichts die Bild, geht’s zum Rechtsverdreher. Folgerungen, Kienzle?

    1. Seriöse Blätter sind nicht auf dem Radar der „Torte“ – Möglich, wenn auch ein Armutszeugnis für die Dame.

    2. Der Normalwähler der entsprechenden Partei, wegen dem ja der Anwaltsaufstand gemacht wird, liest keine seriösen Blätter. Deswegen muss dort auch nichts gegen die Verbreitung von Tatsachen geatn werden – Genauso möglich, wenn auch ein Armutszeugnis für die Partei UND die „Torte“.

    Wie man’s dreht und wendet – es war für den Wähler genauso wie für die Partei die falsche Wahl.

    Ein gutes Neues,

    CKone

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  6. Aber einigermaßen attraktiv ist sie ja doch. Gefällt mir durchaus. Innere Werte interessieren mich da schon weniger.

    Die Süddeutsche scheint die einzige Zeitung zu sein, die sich getraut hat, die Dissertation zu verreißen. Der Deutschlandfunk hat ebenfalls dazu geraten, die 40 Euro für das Werk zu sparen. Als Redakteur der Springer-Presse dürfte man wohl seinen Job verlieren, so herbe Kritik an dieser Arbeit zu äußern.

    Die Maus wird mal unsere Kanzlerin. Das hat die Vitamin-B-Bananenrepublik verdient!

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  7. Interessantes zur neuen und zur alten Familienministerin habe ich hier mal aufbereitet: http://guedesweiler.wordpress.com/2010/01/03/von-der-leyens-alteste-tochter/

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