Virtuelle Raumstation für 330.000 USD verkauft

Im MMO Planet Calypso (formerly known as Entropia Universe) hat ein Spieler namens „Buzz Erik Lightyear“ eine Raumstation gekauft. Das „Crystal Palace“ hat ihn 3,3 Millionen „Project Entropia Dollars“ gekostet. Der Umrechnungskurs zu (Meatspace-) US-Dollars ist 1:10, also war der Orbital-Hub einen Drittel Million in vereinigter amerikanischer Währung wert. Nochmal:

Für einen Preis, den andere für ein Haus, ein Auto und ein Boot zusammen hinlegen, kauft sich der Typ eine Raumstation in einem Computerspiel.

Ob der spinnt? Nein, ganz und gar nicht. Er kann nämlich von allen anderen Spielern, die im Spiel seine gerade erworbene Raumstation besuchen, Gebühren verlangen, auch für die zahlreichen Services, die man dort nutzen kann. Und das Spielgeld wird wieder zurückverwandelt in harte Diesseits-Penunze. Der Typ wird bestimmt reich damit.

(via  joystiq)

2 Kommentare

  1. Ich hab schon immer gesagt: Eine richtige Spielwährung braucht einen echten Wechselkurs. Nur sollte man als Entwickler *unbedingt* darauf achten, dass die Geltberechnungen so sauber und sicher sind wie bei einer Bank. (Oder besser!) :))

    Sonst hab ich plötzlich Abermillionen, und verticke die gegen Euronen. Oder was anderes mit gerade steigender Kaufkraft.

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  2. Krass! Ohne das ich Calypso kenne – aber das „Vermögen“ ist ja noch irrealer als das von Bill Gates!
    Nene, ich persönlich finde Kapitalismus in Spielen kagge!
    Aber irgendein Hacker wird sich schon um seinen Account kümmern..

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