Jammie Thomas: Richter senkt P2P-Strafe um 97%

Der bislang grösste Sieg des musikalisch-industriellen Komplexes, gegen die alleinerziehende Mutter Jammie Thomas (siehe 11k2), wurde gestern um 97 % verkleinert. US-Bezierksrichter Michael Davis nannte die urspünglich festgesetzte Schadensersatzsumme von 1,92 Millionen US-Dollar wegen des Filesharens von 22 Songs „einfach schockierend“, und verringerte sie auf 54,000. Frau Thomas wird auch diese Summe nicht aufbringen können. Richter Davis forderte auch das Gericht im Fall Tenenbaum auf, die dort festgesetzte Schadensersatzsumme von 675.000 auf entsprechend 22.500 US-Dollar zu reduzieren. (via wired)

1 Kommentar

  1. Immernoch irrational zuviel.
    Der richter sollte einfach mal ausrechnen lassen, wieviel Musik sich die Dame bei Ihren Einkünften und ihrem Kulturbudget bis an ihr Lebensende leisten könnte, prüfen ob das mehr als 22 songs sind, falls ja, die Frau ermutigen diese auch zu kaufen und ihr eine Entschädigungsleistung an die Musikindustrie von 22 Dollar auferlegen . Die Gerichtskosten muss die Musikindustrie tragen, wegen bedauerlich menschenverachtenden Betriebspraktiken und obendrein erhält diese noch die Verpflichtung, die KiTa`s, Schulen und Freizeiteinrichtungen aller Kinder ihrer Angestellten zu finanzieren.

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