LDX: Ein Schritt näher zum Fusionsrektor

Das Levitated Dipole Experiment, (LDX) ist ein gemeinsames Projekt des MIT und der Columbia University mit dem Ziel, einen Fusionsreaktor zu ermöglichen. Der Hauptunterschied zu bisherigen Fusions-Versuchsreaktoren vom Typ Tokamak ist, dass der Bereich des Plasmagases nicht von der Magnetanordnung umschlossen wird.

Die magnetisch beeinflussbare, 10 Millionen Grad heisse Plasmakugel schwebt ausserhalb des Magnetrings. Bei diesem Aufbau treten Turbulenzen innerhalb des Wasserstoffplasmas auf, die zu einzelnen Stellen mit geringerer und anderen mit höherer Dichte führen. An den Stellen höherer Dichte ist damit die Chance auf eine Fusionszündung weit grösser, ohne dass extreme Magnetkräfte durch einen Supraleitermagnet diese Dichte erzeugen müssten.

Die beteiligten Wissenschaftler sind der Ansicht, dass ein Fusionsreaktor von grösserer, kommerziell nutzbarer Dimension die notwendigen Temperaturen für eine anhaltende Fusion auf diesem Weg erreichen könnte.

Soll mir recht sein: Billiger Fusionsstrom würde viele unserer Probleme lösen.

(via physorg)

14 Kommentare

  1. Wenn ich jetzt eine öl oder strom firma wäre würde ich mein geld zum guten teil in die entwicklung der fusion pumpen.

  2. Und welche Probleme kommen dafür dann auf uns zu?

  3. Was wohl die Lehrer sagen, wenn sie unter einem Fusionsrektor arbeiten müssen. ^^

  4. ich antworte mal mit einer äußerst gut auf den punkt zusammengefassten erklärung aus der WIKI, weil die immer wieder aufgewärmte bonbon-bunte-kernfusionsreaktor-geschichte immer wieder babyblau und rosarot bejubelt wird:

    [ Machbarkeit und Kosten

    Es ist nicht klar, inwiefern die Kernfusion mit herkömmlichen Energiequellen konkurrieren könnte, da zwar mit vernachlässigbar geringen Kosten für den Brennstoff gerechnet werden kann, der Bau der Kraftwerksanlage jedoch eine große Investition bedeutet. Abschätzungen ergeben, dass ein Kernfusionskraftwerk mit 30 Jahren Nutzungsdauer Strom zu einem konkurrenzfähigen Preis erzeugen KÖNNTE. Andere Abschätzungen sprechen von Stromerzeugungskosten, die zumindest gleich hoch sind wie die Kosten für „herkömmlichen“ Atomstrom.

    Bei einer Verknappung der fossilen Energieträger wird deren Preis weiter steigen. Falls es nicht gelingt, den Welt-Energiebedarf durch effiziente Energienutzung zu beschränken und allein mit regenerativen Methoden, wie beispielsweise Solar-, Wind- oder Wasserenergie zu decken, wäre die Fusion – vorausgesetzt, sie ist dann operativ einsatzfähig – MÖGLICHERWEISE kostengünstiger als es herkömmliche Stromerzeugungsmethoden DANN sein würden.

    Zwischen den bisherigen Kenntnissen und einem funktionierenden Prototypkraftwerk stehen noch enorme technische Probleme. Es ist nicht geklärt, ob ein Fusionsreaktor kommerziell nutzbare Energie liefern kann. Mit ITER soll gezeigt werden, dass die Vergrößerung des Reaktors das erhoffte bessere Verhältnis von aufgewendeter zu gewonnener Energie liefert. Der Nachfolger von ITER, DEMO, soll frühestens um das Jahr 2050 kommerziell nutzbare Energiegewinnung demonstrieren.

    Um wirtschaftlich zu sein, müssen Fusionskraftwerke eine Mindestbaugröße aufweisen, welche etwa den heutigen neueren Kernspaltungskraftwerken entspricht (im Bereich zwischen 1000 und 2000 MW pro Block). Eine Integration solcher Anlagen in die zukünftigen, voraussichtlich sehr großen Verbundstromnetze wird möglich sein. Allerdings bleibt die grundsätzliche Problematik großer Blöcke, nämlich das Erfordernis entsprechender Reserveleistung im Netz für Ausfälle und die Angreifbarkeit mit großen Auswirkungen.

    Wie bei der Kernspaltungsenergie wird sich die Kernfusion wegen der komplexen Technologie – wenn überhaupt – nur für Industrieländer eignen.

    Als Fusionskonstante wird mit scherzhaftem Unterton (ähnlich der Erdölkonstante) die Erscheinung bezeichnet, dass seit Jahrzehnten die technische Beherrschung der Kernfusion und entsprechende Energiegewinnung von der Gegenwart aus gerechnet für jeweils 30-40 Jahre in der Zukunft als möglich vorausgesagt wird ]

    [ Umweltaspekte und Sicherheit

    Fusionskraftwerke hätten

    * im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken auf Basis von Kohle, Öl oder Gas
    o keinen Ausstoß von Abgasen, insbesondere von Treibhausgasen wie CO2;
    * im Gegensatz zu Kernspaltungsreaktoren
    o keine Reaktion, die außer Kontrolle geraten (überkritisch werden) kann, da erstens die Zündbedingungen mit großem Aufwand aufrechterhalten werden müssen und die Energiefreisetzung schon bei kleinen Störungen abbricht;[10]
    o keine Transporte radioaktiven Brennstoffs nötig, da die Ausgangsstoffe Lithium und Deuterium nicht radioaktiv sind (Tritium wird in der Anlage aus Lithium erbrütet);
    o keine laufende Produktion von radioaktiven Stoffen (Spaltprodukten oder Kernbrennstoffresten), für die aufwendige Transporte (siehe Castor) zur Wiederaufarbeitung oder Lagerung nötig sind und Entsorgungsprobleme bereiten;
    o ein sehr kleines Inventar an radioaktivem Tritium im Plasmagefäß mit etwa 0,5 g (im gesamten Reaktor <500 g);
    o am Ende ihrer Einsatzzeit als problematische radioaktive Reste:
    + Tritium, dessen Aktivität aber davon nur einen kleinen Anteil stellt;
    + Reaktorbestandteile, die durch Fusionsneutronen aktiviert wurden. Die Aktivierungswirkung wäre wegen der hohen Energie der Fusionsneutronen zwar erheblich größer als im Spaltreaktor. Dieses radioaktive Inventar würde aber erstens trotzdem nur von gleicher Größenordnung sein wie beim Abriss eines Spaltungs-Kernkraftwerkes gleicher Leistung, bei dem jedoch auch während der gesamten Betriebszeit ein nicht beeinflussbares Gemisch aus mehreren hundert verschiedenen radioaktiven Nukliden entsteht (siehe Spaltprodukt-Paare). Es würde zweitens nur aus solchen durch Neutronen aktivierten Elementen bestehen, die dafür von den Entwicklern ausgewählt wurden: Angestrebt wird, dass der allergrößte Teil dieses aktivierten Restmaterials nach Ende der Nutzungsdauer eines Fusionskraftwerks nur für etwa 100 Jahre kontrolliert gelagert werden muss und sich die Problematik der Endlagerung entsprechend verringert. Dies kann durch Auswahl solcher Elemente erreicht werden, bei denen die Halbwertszeiten der entstehenden Nuklide überwiegend kurz sind. Daraus werden zur Zeit Materialien entwickelt, die auch alle Anforderungen an die Stabilität und die Dichtigkeit für das Hochvakuum erfüllen.[10]

    Reparaturen und Wartungsarbeiten während der Nutzungsdauer des Reaktors müssten jedoch größtenteils ferngesteuert ausgeführt werden. Die Freisetzung von Radionukliden aus der Anlage ließe sich zwar weitgehend reduzieren, kann aber aus physikalischen Gründen niemals vollständig verhindert werden.

    DT-Fusionsreaktoren wären demnach keineswegs frei von Radioaktivitätsproblemen, aber bezüglich Sicherheit und Umweltverträglichkeit ein Fortschritt gegenüber herkömmlichen Kernreaktoren. Kritiker weisen auf die in weiter Zukunft liegende Verfügbarkeit hin und geben zu bedenken, dass diese Aspekte erst bei einem voll entwickelten Konzept zu beantworten sind.

    Eine Verringerung des radioaktiven Inventars um Größenordnungen wäre erst mit anderen, heute noch utopischen Fusionsreaktionen möglich ]

    UND HIER DER WAHREN GRÜNDE UM DIE ES GEHT und warum politik und wirtschaft so GEIL darauf sind!

    [ Risiken hinsichtlich Kernwaffenverbreitung

    Bereits eine geringe Menge Tritium oder ein Deuterium-Tritium-Gemisch, wie es in Fusionsreaktoren auftritt, kann im Inneren einer Atombombe deren Energieproduktion und damit ihre Zerstörungskraft deutlich steigern. Die bei der Fusion zahlreich erzeugten Neutronen intensivieren die Kettenreaktion im Uran- oder Plutonium-Kernsprengstoff. Dies ist als Fusions-Booster bekannt. Außerdem kann mit Hilfe von Tritium eine Atombombe zu einer Neutronenbombe verstärkt werden. Auch für den Bau von Wasserstoffbomben wird Tritium benötigt.

    Die Gefahr zur Proliferation geht dabei sowohl von dem Tritium selbst, als auch von dem Wissen um die Details seiner Herstellung aus. ]

    außerdem: der DEPP, respektive der dämliche steuerzahler – also du und ich – dürfen es (wie bisher bei der herkömmlichen Atom Energie auch) bezahlen! forschung bis zum fertigen produkt mit kleinstmöglicher beteiligung der privatwirschaft die dann, wenn mal voll nutzbar, natürlich voll abkassiert + jahrzehntelang subvebtionen schwimmt und in steuernachlässen badet (so wie bisher auch). lagerung der abfall produkte und rückbau verstrahlter reaktoren ist dann natürlich aufgabe des staates. und keiner braucht auch nur im ansatz daran glauben das nicht BUSINESS AS USUAL betrieben wird in dem GEWINNE (voll) PRIVATISIERT und VERLUSTE (voll) SOZIALISIERT werden!

    und jetzt hört endlich bitte mal auf von KERNFUSION zu träumen und zu faseln!

    es gibt nur eine energieform die nutzen für alle menschen gleichermaßen bringen kann in form von verfügbarkeit, preis und höchstmöglicher schonung der umwelt – und das ist SOLAR-ENERGIE. auf diesem feld ginge es darum möglichst alle forschung zu konzentrieren und zu bündeln auf anfangs eine höchstmögliche energieausbeute und speicherung derselben. aber was wird stattdessen gemacht – ja richtig – genau das gegenteil!

    denn leider ist das feld einfach viel zu groß und umfangreich um eine effektive SPEZI- AMIGO- und KLIENTEL-orientierte politik zu betreiben! und außerdem ist es zudem auch scheiße weil keine VERNICHTUNGSWAFFEN dabei abfallen – einem weiteren großzügigen (für politiker äußerst einträglichem) gebiet der SPEZI- AMIGO- und KLIENTEL-orientierten politik!

    ich denke nur an das viele viele viele viele geld was bisher (mehr als 50zig DICKE JAHRE LANG) für diese art forschung aufgebracht wurde bisher – noch dazu ABSOLUT UND KOMPLETT NUTZLOS – und das dafür anscheinend zur genüge vorhanden zu sein scheint. hingegen werden die gelder für regenerative energien haaaaaach so sehr beweint – und die jetzt sogar gekürzt und zusammengestrichen werden – obwohl sie innerhalb kürzester zeit äußerst respektable ergebnisse ablieferten.

    MEINE MEINUNG: hätte man nur die hälfte des geldes welches an ATOM und FUSIONS energien verschwendet worden ist in die (auch damals schon vorhandene) solarforschung gesteckt und zum aufbau wirtschaftlicher strukturen verwendet – so würde heute schon größtmöglich das energieproblem beseitigt sein!

    und bevor jemand anfängt dummes gedöns daherzublubbern – WIR REDEN HIER ÜBER ZEITRÄUME VON BEINAHE 60zig JAHREN!!! heißt effektiv: wäre 40zig jahre früher mit der solar-energie-forschung (und forschung mit und über regenerative energiegewinnungsarten im allgemeinen) auf gleich hohem niveau und mit annähernd gleichhohen finaziellen mitteln wie in der kernforschung begonnen worden
    . . .

    abgesehen von den abstrusen (ja fast religiös-dämlichen) ideologien (übrigens wider immens weit besserem wissen) mit der kernernegie (in der öffentlichkeit) verbunden wurde mussten außerdem ja noch von frühest an die SPEZIs- AMIGOs- und übrige (macht)-KLIENTEL befriedigt werden (und vorsicht: auch wenn die energiewirtschaft damals größtenteils in bundeshand lag so wurden forschungs- und herstellungs-aufträge idR. privatwirtschaftlich außer haus vergeben. abgesehen davon rede ich sowieso eigentlich von WELTWEIT und nicht nur von DE alleine).

    aber von mir aus träumt und verarscht euch weiterhin selbst wenn ihr denn unbedingt wollt! kernfusions-forschung ist nur eine ausrede um stetig ungestraft in die taschen der steuerzahler greifen zu dürfen. und sollte eines tages doch mal was "reelles" dabei herauskommen – nun denn – ihr wisst ja im prinzip wer jetzt schon den daumen auf die alleinigen verwertungs- und vertriebs-rechte drauf hat – oder muss ich tatsächlich die paar wenigen namen der oligopolisten nennen die jetzt schon absolut darüber bestimmen wer energie haben darf und wer nicht!

    • Und nu?
      Lieber weiter Köhle/Öl/Gas/Atomkraftwerke nutzen?
      Oder hast du schon deinen heimischen Heimtrainer mit einer Lichtmaschine gekoppelt?

      • schade. bisher hielt ich dich eigentlich nicht unbedingt für geistig flauschig.

    • Du denkst leider zu kurzfristig.

      Mit Solarstrom kommen wir, auch bei toller und durchgängiger Förderung, relativ schnell an Grenzen. Die mögen heute bei dem derzeitigen Energieverbrauch noch nicht so ersichtlich sein, können morgen (also in 100 Jahren) schon sehr viel bedeutender sein. Ganz neue Technologien und Materialien können durch massivsten Energieeinsatz entstehen.
      Und die Kernfusion bietet (zumindest theoretisch) ein fast unendlich hohe Energieausbeute bei geringem Ressourcenaufwand. Dass man dafür 60-100 Jahre teure Forschung in Kauf nimmt ist meiner Meinung nach in Ordnung. Zumal ja unglaublich viel Wissen und Erfahrung abfällt (man nehme nur die Laserforschung für das amerikanische Fusionskraftwerk oder der Umgang und die Konstruktion leistungsfähiger Supra-Magneten)

      Dass im Endeffekt wieder die Privatwirtschaft bei der Ausschlachtung der Grundlagenforschung finazielles Oberwasser bekommt ist leider wie bisher immer zu erwarten. Was wir bräuchten sind klare Richtlinien über die Nutzung und Bezahlung von Grundlagenforschung.

      Das ist der Sache gerechter als polemisch gegen sinnvolle Technologie aufzubegehren. Und wenn eine erneuerbare Energie sinnvoll zu fördern ist dann ist das ja wohl die Windkraft. Erzeugerkosten von 8,8ct bei fast nicht auszumachenden Risiken für die Umwelt sind (neben Wasserkraftwerken bei denen die Standorte aber schon relativ ausgeschöpft sind) um Längen besser als Photovoltaik mit ihren giftigen und Energieintensiven Modulen…

      • ich bin nicht kategorisch dagegen – ich bin nur gegen das wie! und das wie ist das seit 50+ jahren forschung betrieben wird die hauptsächlich von den steuerzahlern (weltweit) finanziert wird. wir reden hier ja nicht nur von ein paar wenigen milliarden die bisher absolut ohne nutzen verbrannt wurden, sondern zusammengerechnet mittlerweile von BILLIONEN weltweit.

        und für was genau? damit hinterher zB. nur mal alleine hier in DE – RWE, Eon, Vattenfall EU und EnBW – herzhaft zugreifen dürfen wenns dann darum geht den RAHM abzuschöpfen???

        hingegen ist die forschung bei SOLAR inzwischen soweit fortgeschritten das es beinahe alle 3 jahre eine verdoppelung der effizienz zu vermelden gibt. happern tut es hauptsächlich bei der speicherung der so gewonnen energie, aber u.a. hierfür wurden die mittel gerade eben teils drastisch zusammengestrichen. und es ist (ironischerweise) der klientel-politik der jetzt regierung zu verdanken das es NUR 25% waren! das aber auch nur deswegen weil halt der sektor für erneuerbare energie-gewinnung mittlerweile ein, wenn auch noch überschaubarer, so doch ein nicht mehr weg-diskutierbarer machtfaktor geworden ist.

        das mit der FUSION ist zwar alles schön und gut, man sollte aber darüber hinweg nicht vergessen das ATOM-energie jahrzehnte vor der ersten komerziellen nutzung derselben ähnlich propagiert und in der öffenlichkeit angehimmelt und gepuscht wurde. die schlagworte waren BILLIG – SAUBER – UNBEGRENZT – ZUKUNFTSORIENTIERT (na klingelts schon)

        wenn man aber eine ehrliche gesamtbilanz der A-ENERGIE zieht ist und war sie alles andere als BILLIG – SAUBER – UNBEGRENZT – ZUKUNFTSORIENTIERT.

        alleine BILLIG ist nur reine propaganda und zudem die reinste LÜGE. nur kapieren das die meisten nach jahrzehntelanger indoktrination gar nicht mehr. und das obwohl es sogar immer wieder höchst-offizielle gutachten darüber gibt (die regelmäßig von den verantwortlichen unter den teppich gekehrt werden) die das absolute gegen teil von dem aussagen als das was die allermeisten regierungsvertreter ja so gerne für ihren klüngel aus der energie-wirtschaft verbreiten (gegen bares selbstverständlich)!

        vergessen werden einfach zum bspl. die posten mannigfaltige subventionen, zwischen und endlagerung von radioaktiven abfällen, beseitigung von umweltschäden, kosten für den bau von ab- und anreicherungsanlagen, rückbau und beseitigung von alten kernkraftwerken, kernforschung usw. usw. usw.

        kosten die gößtenteils von der allgemeinheit getragen wurden und getragen werden die, würde man sie tatsächlich in den allgemeinen ATOMSTROM-PREIS miteinbeziehen, diesen mit sofortiger wirkung unbezahlbar machen würden.

        alleine die subventionen die vom DE staat seit den 50zigern bezahlt werden belaufen sich auf um die 40 bis 50 MILLIARDEN EURO. zählt man die der länder noch hinzu kommen nochmals ca. 10 milliarden zusammen wobei sich die gesamtsumme auf ca. 60 milliarden erhöht.

        wenn man sich dann noch vor augen führt das ca. 3/4 dieser summen hauptsächlich in den 50zigern bis anfang der 80ziger jahre geflossen sind so kann man erst abwägen wieviel das eigentlich ist wenn man anfängt diese summen hinsichtlich der inflation zu bereinigen. denn zB. 1 milliarde EURO (also ca. 2 milliarden DM) waren 1955 eine ganz andere summe als wie wir sie heute sehen!

        wenn man also die ca. 40 milliarden nimmt die bis anfang der 80ziger für ATOM geflossen sind und sie inflationsbereinigt neu aufstellen würde – so könnte man alleine damit heute fast die halben staatsschulden deutschlands begleichen!

        dagegen nehmen sich die viel-gescholtenen und in den (vorallem privaten) mainstream-propaganda-medien (und im besonderen von konserva-käuflichen politikikern aller coleur) propagandistisch niedergeschriebenen und geschrienen ca. 20 bis 25 MILLIARDEN förderung und subvention der regenerativen energie-gewinnung die, (wohlgemerkt) erst seit ende der 80ziger/anfang der 90ziger jahre gezahlt werden, aus wie PEANUTS!!! auch wenn man sie einer inflationsbereinigung unterziehen würde käme nicht allzu viel dabei herum, da sich nach anfang der 90ziger jahre die allgemeine kauf-kraft stetig (teils sturzbach-artig) nach unten bewegte und geld somit nicht mehr den hohen stellen-wert in seiner wertschöpfung aufwies wie davor.

        zieht man da alles in betracht so sieht man sehr genau wohin der zug mit der KERNFUSION hinführen soll. nämlich in die richtung das nur eine weitere PROPRIETÄRE energiequelle – in einem geschlossenen (und extrem teureren) system – erschlossen werden soll die nur sehr wenigen menschen tatsächlich zugänglich wäre.

        all das würde wegfallen – also die oberherrschaft der oligarchischen und monopolisten (ob in politik oder wirschaft) mittels energie-herrschaft – sollten regenerative energie-gewinnungs-formen eines tages die oberhand bekommen. wären sie doch im vergleich zu den PROPRIETÄREN systemen der letzten 150 jahre (mit der zeit) KONKURRENZLOS BILLIG!

        • Ok, du hättest es also lieber wenn die Industrie selber forscht?
          Schön.
          Damit würden wir uns aber in 100%ige Abhängigkeit derer begeben. Denn wenn die das finanzieren würden sie auch dafür sorgen das es erst dann öffentlich wird wenn die es für richtig halten. Und da die ja nicht wirklich zu den freundlichsten Menschen gehören (ich denke da stimmen wir überein) werden die den teufel tun und ihre uralten Kraftwerke auch nur eine sekunde früher vom Netz nehmen als nötig. Da die Öffentlichkeit ja dann auch keine Ahnung hat was möglich wäre, könnte man dieses (neue technologieen) auch nicht fordern.

          Das Risiko ist bei öffentlich getragenen Projekten wenigstens nicht ganz so hoch.

          Abgesehen davon würden die ohnehin jeden Cent den sie für die Forschung ausgeben würden mit faktor zwo an den endverbraucher weitergeben.
          So oder so, wir zahlen die Rechnung.

        • Deinen Ausführungen zur kernkraftforschung kann ich beinahe (du übergehst die theoretischen sowie praktischen Erkenntnisse die durch Kernspaltung abseits der Realisierung von Kraftwerken gewonnen wurden. Dieser Teil der grundlagenforschung wäre so oder so zu erforschen gewesen… du kannst in solch elementaren Physikfragen nicht einfach bestimmte Themenfelder unbearbeitet lassen und trotzdem auf Fortschritt hoffen)

          Nur Atomkraft mit Fusionsreaktionen gleichzusetzen und das gleichen Misstrauen der technik gegenüberzustellen ist nicht sehr sinnvoll.

          Klar lässt sich jede Forschung durch die Privatwirtschaft ausnutzen… nur kann man damit ja auch jedwede Grundlagenforschung sein lassen. Denn auch bei den regenerativen Energien wurde gerade im Solarbereich unheimlich viel Geld verpulvert dass nur in Unternehmen floss die sich parasitär an Grundlagenforschung und Univesitätseinrichtungen bedient haben. Man schaue sich nur die Aktienkurse (vor der Krise) in Relation zu den Umsätzen an. Das war und ist Geldverbrennung.

          Die Lösungen sind andere:

          1. Staatliche Kontrolle über das Stromnetz.
          2. Ausreichende Patentabdeckung schon in der Grundlagenforschung (zurzeit werden immer Startups aus Universitäten ausgegründet und Patente dann privatisiert)
          3. Subvention (des Produktes) allein durch eine Co2 Steuer auf die Energie
          4.Finanzierung der Grundlagenforschung über die Industrie. Vorstellbar wäre ein Verzeichnis für öffentliche Forschungen und damit Verbunden Gebühren auf das Anmelden von Patenten abhängig von Menge und Preis der zugrunde liegenden Grundlagenforschung

  5. Ich finde diesen Ansatz schon sehr interessant. Insebsondere das man die riesenhaften Magnetfelder weglassen kann würde ich als sehr großes Plus auffassen.

    Wenn jetzt noch an effizienteren Energiespeichern geforscht werden würde passts schon.

    • Find ich auch.
      Ohne Energie geht nix, da wäre es kurzsichtig, nicht zu forschen. Irgendjemand wird sicher irgendwann brauchbare Fusionsreaktoren haben, und ich fänd’s ganz gut wenn’s nicht nur “Die Anderen” ™ sind!

  6. Natürlich kann fusion nur helfen wenn man auch erneuerbare energien hat, aber wenn fusion alle krafwerke abschaffen kann die sonst was verbrauchen ist doch schon viel gewonnen das storm jemals günstiger wird glaub t doch kein mensch egal wie der strom gewonnen wird. Aber du kannst in der heutigen welt nicht nur auf erneuerbaren setzen die alle keine so große menge auf dauer gleichmässig liefern, fusion liefer aber dauerhaft und gleichmässig strom wenns klappt. Und du musst ja auch bedenken egal wieviel man strom sparen will, solange man gleichzeitig elektro autos will, und elektro heizungen und so, damit halt nichts verbrannt wird, wird der strom verbrauch noch deutlich ansteigen. Und alles was man zum speichern von energien bekommt wird erstmal in autos und so gebaut.

    Auch bomben wirds mit erneuerbaren energien geben wenn man heute schon überlegt wasserstoff zu erzeugen um die energie zu speichern, na dann gute nacht wenn man sowas in die luft jagd.

    Und bei bezahlen läufts ja auch so weiter wie bisher, wer bezahlt den auch das forschen an solar usw. auch der steuerzahler ohne später was zurück zu bekommen.

    • Jepp, Energiespeicher. Das ist noch etwas das kommen muss. Nicht nur in “klein” für Autos, sondern auch in groß bis riesig um “überproduktion” an regenerativ erzeugten Strom zu speichern und ihn bei unterversorgung dort weder abrufen zu können.
      Je nachdem wie gut dieses Problem gelöst wird könnte uU komplett auf Großkraftwerke ala Fusionsreaktor verzichtet werden.

      Dann wären Fusionsreaktoren aber immernoch interessant für zb Schiffsantriebe etc.

      Den Umweg über die Wasserstoffproduktion ist zwar auch schonmal ein ansatz. Allerdings ist das ganze mit sehr großen Verlusten behaftet. Effektiv ist was anderes.


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 883 Followern an