TechCrunch und die Antwort auf Korruption

Eins der führenden Techblogs, Michael Arringtons TechCrunch, bekam am Montag den Tipp, dass einer der festen Mitarbeiter Computer als Bakschisch für Artikel gefordert (z.B. das abgebildete Air) und in mindestens einem Fall auch erhalten hätte. Man prüfte die Sache, fand weitere Indizien, sprach alles mit dem Beschuldigten durch, der Teile davon zugab.

Folge: Der korrupte Jung-Autor (er war noch unter 18) wurde gefeuert, alle seine Artikel auf TechCrunch gelöscht. Klar, sowas passiert dauernd. Aber Michael Arrington hatte genug Arsch in der Hose, um zuzugeben, was passiert ist, sich bei den Lesern zu entschuldigen, den Betreffenden zu feuern und seine Arbeit in den Papierkorb zu schieben.

Ich finde, wir sollten Michael zum Bundeskorruptionsminister wählen, nur für eine Woche, damit er alle feuert, die Geld oder Sachen annehmen. Und einen kurzen Blogpost dazu schreibt.

(via techcrunch)

6 Kommentare

  1. Ich sehe da nur ein Problem: da bleibt kein Politiker mehr übrig, der regieren würde. Obwohl das noch das kleinere Problem wäre. Aber was macht man denn dann mit all den Politikern? Die sind doch schwer vermittelbar – naja gut, sie könnten zu Siemens & Co. gehen und sich in der freien Wirtschaft schmieren lassen.

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    • Genau mein Gedanke: Da bleibt doch niemand über. ^^

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    • Dann hätten wie ja vielleicht endlich statt einer Kakistokratie eine Demokratie?

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    • [ Ich sehe da nur ein Problem: da bleibt kein Politiker mehr übrig, der regieren würde. ]

      wo wäre da der große unterschied zum jetzt-zustand? als ob man das was diese kasperles veranstalten „REGIEREN“ nennen könnte. und ich meine das durchaus nicht in dem sinne das sie nur gegen den willen und die meinung einer mehrheit im volke und zum nachteil des größten teils des volkes regieren, sondern tatsächlich im sinne von regieren selbst.

      wo regieren sie, was regieren sie. was produzieren sie – außer heiße luft, dampfplauderein, lachnummern, schwachsinniges noch und nöcher, gefälligkeitsdiensten und am laufenden band jeweils einen noch größeren MIST als den vorangegangenen (wenn sie sich denn überhaupt einmal bewegen oder etwas machen (siehe zB. „stoppschild-gesetz“ etc.) – als regierung???

      anschaffen tun die bosse, die bonzen, die oligarchen – ein oberes 20% gekungel aus banken, medien- und wirtschaftsvertretern und managern, der geldadel und geburtsadel + den speichelleckern und lakeien aus den gefälligkeits-justiz- und geheimdienstapparaten. nehmen wir also mal die sog. vertreter der sog. regierung heraus. was bliebe übrig? was würde sich großartig ändern?

      genau!

      NICHTS!

      was aber „Michael Arrington“ angeht – RESPEKT ³³³ !

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      • Es gibt Soziologen in unserem Land, die versuchen, den zahlenmässigen Umfang der „Elite“ zu beziffern. Also die Leute, die alle Entscheidungen treffen. Das sind, je nach Kriterien, 5-6000 Leute. Keine 20%. Abgesehen davon, dass da einige wenige Profis dabei sind, die wissen was sie tun, sollte es für eine Demokratie möglich sein, sich dieser Entscheiderkaste zu entledigebn. Nicht? Dann ist was schiefgelaufen…

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  2. Apple ist cool. Bis mir jemand das Gegenteil beweist – und das ist natürlich kein wirkliches Argument, echt jetzt mal, die Konkurrenz ist viel schlimmer – ist mein nächster Computer ein MacBookPro, oder wie auch immer das jetzt heißt. Da kannst du jetzt dran zaubern wie du willst – ich bin stärker. Kannste glauben – sagt Pittiplatsch, der Liebe. Zu besichtigen im Filmmusum zu Potsdam.
    :) Aminte

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