P2P vs. Kaufen

Wers noch nicht anderswo im Netz gesehn hat: Ein hübscher Vergleich, sorgfältig bebildert und ein Grund mehr für den nichtlizensierten Download. Alternativ könnte die Contentindustrie ja auch auf Kundenwünsche eingehen, aber dazu ist sie noch zu arrogant. Noch. (via techdirt) (pic: click > gross)

11 Kommentare

  1. Es ist so traurig, dass die ganzen VOLLSPACKEN den Begriff “pirate” ohne zu meckern von der Industrie aufgenommen haben. Das sind doch keine selbst derkenden Menschen mehr, sondern hirnlose Zombies. Und was macht man mit Zombies? … Genau!

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    • FALSCH!

      raubcopierer und ähnlichen schrott stammt von der industrie.

      „PIRATEN“ haben wir uns selbst genannt. und zwar schon sehr lange bevor es von den mainstream-verblödungs-und-manipulations-medien aufgegriffen und breitgetreten wurde!

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      • naja im Englischen heißt/hieß das ganze „Pirate Copy“ deren Variante von Raubkopie halt. Danach wurde das mit den Piraten speziell über PB natürlich gerne aufgenommen.

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      • auch diesbezüglich werde ich nicht selbst ellenlange vorträge zum besten geben (obwohl ich durchaus könnte, war ich in den 80zigern bis mitte der 90ziger selbst mal mehr mal weniger aktiv involviert) sondern werde einfach per pirate & paste das weitergeben was im prinzip eigentlich schon längere zeit allgemein-wissen sein sollte. in anderen teilen der welt ist es denn auch so – nur hier in DE (wie übrigens fast immer) verweilt die angeb. bildungsgesellschaft zum teil um jahrzehnte hinter allem (was viele aber natürlich nicht davon abhält ihren 0-dunst abzusondern. auch wenn er noch so lückenhaft und oftmals sogar vollkommen falsch ist):

        man achte mal besonders auf die maschinen-namen (damit der eine oder andere mal begreift um welche jahre es sich hierbei handelt) und im besonderen auf eine hindeutung zu einer feststellung die „billy boy gates“ bereits 1976 fallen ließ!

        Rise of software piracy

        Piracy has been an ongoing phenomenon that started when high quality, commercially produced software was released for sale. Whether the medium was cassette tape or floppy disk, software pirates found a way to duplicate the software and spread it without the permission of the maker. Thriving pirate communities were built around the Apple II, Commodore 64, the Atari 400 and Atari 800 line, the ZX Spectrum, the Amiga, and the Atari ST, among other personal computers. Entire networks of BBSes sprang up to traffic illegal software from one user to the next. Machines like the Amiga and the Commodore 64 had an international pirate network, through which software not available on one continent would eventually make its way to every region via bulletin board systems.

        It was also quite common in the 1980s to use physical floppy disks and the postal service for spreading software, in an activity known as mail trading. Prior to the sale of software which came on CD-ROM discs and after hard drives became available, the software did not require the floppy discs to be in the drive, when starting and using the program. So, a user could install it onto his/her computer and mail to the next person, who could do the same. Particularly widespread in continental Europe, mail trading was even used by many of the leading cracker groups as their primary channel of interaction. Software piracy via mail trading was also the most common means for many computer hobbyists in the Eastern bloc countries to receive new Western software for their computers.

        http://en.wikipedia.org/wiki/Pirate_copy

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        • Du hast natürlich Recht und ich mich unklar ausgedrückt. Privatkopien mit alternativer Rechtsvorstellung gibt es schon mindstens seit man über Doppelkassettendecks die Tapes vom C64 vervielfältigen konnte. Sich den Kram über BBS zu holen war damals glaub ich auch eher einer kleinen – industriell eher irrelevanten Gruppe – vorbehalten.
          Ich kann mich aber nicht dran erinnern, dass man sich da selbst schon Pirat genannt hat. Da gibt die wiki-Kopie auch keinen Aufschluss. Der Artikel ist sicher neuer und wird halt den aktuellen Sprach-Habitus annehmen.
          Letztendlich isses ja auch wurscht, haubtsache das aktuelle Copyright-ich-tu-so-als-wäre-ich-Urheberrecht-System wird nicht durch immer beklopptere Gesetze künstlich am Leben gehalten.

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          • ich weiß zwar nicht was es bei . . .

            (obwohl ich durchaus könnte, war ich in den 80zigern bis mitte der 90ziger selbst mal mehr mal weniger aktiv involviert)

            . . . misszuverstehen gäbe. aber nüja, sei’s drum (obwohl javaanse jongens runder im bouquet und milder im abgang ist)!

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  2. Oh man, aber so und nicht anders ists!

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  3. schönes bild. fasst gut zusammen was man denkt wenn man sich wochenends mal wieder eine dvd aus der videothek ausleiht.
    jedes mal die gleiche leier..

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  4. @cc23
    Wenn du 1.50 für die Leihe bezahlt hast mag das ja noch einigermaßen angehen. Ist zwar immer noch reine Nerverei, aber du „hast dich um den Kaufpreis gedrückt“ (aus der Sichtweise der Industrie).

    Seit ich aber ~25 Euro für eine „Special Collectors Editition“ bezahlt habe (hübsche Box, eigentlich) und mir dann erst einen „Raubkopierer sind Verbrecher“-Spot, fünf Werbeblöcke und noch einen „Raubkopierer sind Verbrecher“-Spot reinziehen durfte – alle nicht überspringbar und der schnelle Vorlauf geht nach jedem Spot wieder auf Normalgeschwindigkeit – war das die letzte DVD, die ich je gekauft habe.

    Ich bereue das Geld, das ich denen für ~800 Original DVDs in den Rachen geschmissen habe. Wer so mit seinen zahlenden Kunden umspringt braucht sich über nichts mehr zu wundern. Die scheinen alle zu glauben, dass sich niemand ihre Scheiße mehr als ein mal ansehen will.

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  5. Inzwischen ist scheinbar die Adresse des Originals bekannt: http://www.flickr.com/photos/floorsixtyfour/4369403959/
    die Lizenz dort: CC BY

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