Heldin der Woche: Angie Jackson twittert ihre Abtreibung

Die 27jährige Angie Jackson aus Tampa, Florida, entschloss sich nach dem Rat ihrer Ärzte zu einer Abtreibung, nachdem sie durch ihre erste Schwangerschaft beinahe ums Leben gekommen wäre. Sie entschied sich für die Abtreibungspille RU-486 und einer Live-Dokumentation des ganzen Vorgangs via Twitter, um, wie sie schreibt, „Abtreibung für andere Frauen zu de-mystifizieren“.

Sie selbst hört es nicht gerne, wenn man sie als Heldin bezeichnet, aber man kann sich vorstellen, dass sie im christlich-fundamentalistischen Amerika mit weit weniger erfreulichen Bezeichnungen belegt wurde. Unabhängig von ihrer eigenen medizinischen Situation hat sie tatsächlich Grossartiges für die Abtreibungsdiskussion geleistet.

Hier im alten Europa sind die Dinge entspannter, aber nur, solange wir verdrängen, dass die hier meist verbreitete Kirche Abtreibung ebenfalls verbietet. Ja, dieselbe Kirche, die derzeit alles tut, um Kindesmissbrauch in ihren eigenen Mauern zu vertuschen. Deswegen an dieser Stelle viele Grüße nach Florida und vielen Dank für die Twitter-Aktion.

(dailymail, huffingtonpost)

(angies blog, angies youtubechannel)

( #livetweetingabortion)

9 Gedanken zu “Heldin der Woche: Angie Jackson twittert ihre Abtreibung

  1. Gut dass die Kirche in Deutschland ausser ein paar armen Irren keinen mehr anzieht. Traurig was hinter den Mauern geschieht. Trauriger dass die nicht im Gefängnis sitzen. Und alle religiösen grundsätzlich in Therapie sind.

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  2. Wie kann man jemanden der einen anderen ermordet als Held bezeichnen? Noch dazu jemanden der völlig unschuldig und wehrlos ist. Abartig.

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    1. ja klar, lass die evtl. mutter in spe ruhig verrecken, hauptsache ein kind wird geboren.

      aber naja auch, irgend woher müssen die kleinen kindlein ja kommen – sonst haben die notgeilen mönche, priester, bischöfe oder sonst wie klerikalen uU. bald nichts mehr zum vögeln (oder sonst wie zum missbrauchen) – bzw. müssen dann leider verstärkt auf („minderwertige“) dritte welt produkte zurückgreifen wenn nicht mehr genügend weises fleisch nach-produziert wird!

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  3. Natürlich befindet sich die Frau(?) jetzt im Visier diverser Bombenbastler.
    Aber.
    Die Kirche(SexFachMänner) verbietet ja nicht die Nutzung von Kondomen zB.
    Nur mann muß so kleine Löchlein quasi tun, so in diesem Teil.
    Insofern traue ich dem VATIkan schon.
    Ich meine die haben ja, gerade auf diesem sexuellen Gebiet, – viele Unfreiwillige doch getestet, sach’ich mal.
    Die haben die ABSOLUTE Fachkompetenz diesbezüglich, ist ja logisch ey.
    Ein entfernter Verwandter hat einen hochamtigen Job im Vatikan.
    Und ist stockschwul.
    Das lässt einblickig Einiges erkennen, bzgl. dem selbsterfundenen „Sündenpfuhl“ den die so per Proklamat ausrufen.
    Verlogenheit macht erbrechig, – aber quasi andersrum.

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