Muslimin verweigert Nacktscanner, wird vom Flug ausgeschlossen

Da ist der, der Präzendenzfall. Auf dem Flughafen von Manchester weigerte sich eine Musilimin mit Berufung auf die Gebote des Koran (völlig nackt: nur innerhalb der Ehe), durch den Nacktscanner zu gehen. Sie wurde daraufhin vom Flug ausgeschlossen.

Die Alternative einer manuellen Untersuchung durch eine Sicherheitsbeamtin existiert also gar nicht. So einfach ist das.

Auf der anderen Seite: Diese hochmodernen Genitalienscanner sind schliesslich so teuer, dass man schon ein paar Sicherheitsmitarbeiter feuern muss, damit die Quartalszahlen wieder stimmen.

(via crunchgear)

10 Kommentare

  1. As written elsewhere: das Getröte der Katholiban möchte ich hören, wenn man eine Äbtissin, den Mixa oder das Ratzinger auf den Nacktscanner zwingt, weil die Sachen machen, für die man als christlicher Fundamentalist an den Genitalien aufgehängt wird.

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    • „Katholiban“ ist aber auch ein extra nettes Wort, das ich mir ggf. mal ausleihen muss.

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      • Das kommt nicht mal von mir, ist AFAIR aus einem Welt-Kommentar. Fand ich sehr passend, wenn man Hagen Rethers Parallelgesellschafts-Kritik im Hinterkopf hat.

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        • Also ich hab Katholiban das erste mal im neuen Programm von Horst Schroth gehört. War sofort mein Lieblingswort des Abends :-)

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  2. Ganz ehrlich diesmal bin ich ganz auf der Seite der Muslime und fordere das die sich alle dagegen wehren. Und am besten alle anderen auch einfach behaupten das man Muslime ist dann stehen die Geräte einfach nur Rum und verstauben und die Flugzeuge können nicht mehr starten weil das Passagiere checken viel zu lange dauert.

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    • ich find die dinger auch nicht super aber sie sorgen für sicherheit,
      den aspekt find ich nicht schlächt, andereseits hat sie recht, es stört die privatsfähre (so richtig geschrieben, egal xD)

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      • „sie sorgen für sicherheit“ war jetzt lustig gemeint, ja? sonst wärs nämlich quatsch.

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    • dafür musst du nicht extra den muslimen mimen, denn auch als CHRIST (und/bzw. in fast jeder anderen reilgion ebenso) unterliegst du bestimmten verhüllungsvorschiften die sich aus der bibel (oder sonst einem für die jeweilige religion maßgeblichen und richtungweisenden werk) ableiten.

      idR. heißt es in jedweder religion (fast einheitlich) so gut wie:

      „NACKT“ darf einen nur und ausschließlich der angetraute sehen.

      und das gilt im prinzip für männlein wie weiblein gleichermaßen.

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  3. Also Katholiban finde ich toll… ;)
    Aber mal von den Muslimen abgesehen: Es soll ja auch Menschen geben die so einen Scan einfach nicht _wollen_ weils ihnen zu weit geht. Warum muss das religiös begründet sein? In ein paar Jahren darf man wahrscheinlich nur noch reisen wenn man sich mit einem ausführliche beglaubigten Lebenslauf dafür beworben hat… das erinnert mich doch an was.

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  4. Na da bin ich ja gespannt wie sich das entwickelt. Ausnahmen darf es da aber nicht geben…entweder alle nackig oder keiner.

    Aber sicher sind die DInger auf keinen FAll. Eine billige Methode Personal einzusparen und damit unsicherer.
    Auf den Flughäfen in Israel gibt es sowas übrigens nicht. Da gibts vor allem eins: gut ausgebildetes, gut bezahltes und in genügender Quantität vorhandenes Personal.

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