Great Garbage Patch: Es gibt 5 davon

Der Great Pacific Garbage Patch erhält derzeit immer grössere Aufmerksamkeit. Zu Recht, es handelt sich dabei schliesslich um die grösste Müllkippe der Welt. Je nach Schätzung zwischen „etwa so gross wie Frankreich“ und „doppelt so gross wie die USA“. Tatsächlich gibt es aber in den Ozeanen der Erde fünf vergleichbar grosse Wirbel, die sich mit der Zeit alle mit Plastikmüll füllen:

Ausser dem bekannten Nordpazifischen Wirbel gibt es einen im Südpazifik, je einen im Nord- und Südatlantik und einen im indischen Ozean. An diesen fünf Stellen sammelt sich also der industrielle Müll unserer Zivilisation.

Das Video unten zeigt eine Computersimulation, die den Konzentrationsprozess durch Meeresströmungen und -wirbel visualisiert.

Am nächsten Montag, den 22. März ist der von der UN ausgerufene Welt-Wasser-Tag, und hier ist ein Vortrag (mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln) von Capt. Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation, einem der Entdecker des Garbage Patch. (5gyres via good)

Bisher zum Thema Ozeanmüll:

Great Pacific Garbage Patch: Grösser als angenommen

Expedition in den Great Pacific Garbage Patch

Neuer Kontinent im Pazifik: Plastikmüll

11 Kommentare

  1. […] Update: Neuer Stand der Forschung, 5  ozeanische Plastikmüllwirbel […]

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  2. Also Plastik ist doch Öl. Einer Substanz mit einer extrem hohen Energiedichte.
    Wäre ich ein großes Unternehmen, würde ich das Zeug als wertvolle Resource ansehen, zu etwas für die Welt nützlichem verarbeiten, und damit massig Geld verdienen.
    Recycling ist noch immer eine schöne Marktlücke für Leute mit schlauen Ideen zur Wiederverwertung.

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  3. Ist doch eigentlich gut das der müll sich so sammelt, dort kann man ihn doch einfacher rausfischen als wenn er überall verteilt wäre.

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  4. @3.

    m-( *facepalm*

    Besser wärs, wenn er gar nicht erst ins Ökosystem kommt, sondern ordentlich entsorgt oder recycled wird.

    @2. Plastik ist ein Erdölprodukt, hat also nicht die gleiche Energiedichte wie Erdöl selbst. Durch chemische Modifikation (damit es halt die Eigenschaften der verschiedenen Plastiksorten annimmt) verringert sich die E-Dichte eher. Weiterverarbeitung ist zudem meist nur zu minderwertigeren Plastikprodukten möglich. Einfach einschmelzen wie mit Metallen geht nicht.

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  5. jetzt suche ich seid 1h im Netz nach dem schwimmenden Müllhaufen und ich finde nix.

    die paar Bilder von vermüllten Stränden sind doch lächerlich im vergleich zur Fläche
    Frankreichs. das ist doch ein Fake, oder gibt es doch irgendwo ein Vid wo stundenlang
    ein Flugzeug über den Müllhaufen fliegt ?

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  6. Mal im Ernst: Hab ich da irgendetwas übersehen, oder gibt es kein taugliches Bildmaterial von den angeblichen Riesenwirbeln.

    Hallo! Wir sprechen hier von Massen, angeblich mindestens so gross wie Frankreich oder gar die USA. In einer Zeit, wo wir jeden ertrinkenden Eisbären bildschirmfüllend vor die Linse bekommen, kann ich mir das nicht vorstellen.

    Im aktuellen SZ-Magazin ist ein Interview mit einem Müllforscher drin, der die riesen Müllwirbel auch eher für eine Urban-Legend hält. Und der gute macht mir ansonsten nicht den Eindruck von irgendwelchen finsteren Konzernen für Weltfremdheit bezahtl worden zu sein.

    Ausserdem ist schon wieder eine kleine Katze gestorben, weil Seaplex eine Powerpoint-Präsentation benutzt.

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  7. abgesehen davon das man nur den begriff „garbage patch“ eingeben muss um X-tausende treffer zu erhalten, ist das ganze netz voll von infos darüber.

    alleine nur:

    http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel#Einzelnachweise

    bringt einen (wirklich interessierten) schon sehr weit!

    frage an die „wo finde ich was“ fraktionen:

    was treibt ihr eigentlich im i-net wenn ihr anscheinend alleine schon dafür zu stumpfsinnig seid die einfachsten infos, die zudem massenhaft vorhanden sind, abzurufen! bleibt doch dann lieber gleich bei zeitungen und zeitschriften.

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    • und mal was für die nicht ganz so ignoranten:

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      • auf ted.com auch mit deutschen untertiteln.

        http://www.ted.com/search?q=garbage+patch&x=8&y=9

        Kapitän Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation entdeckte als erster den „Great Pacific Garbage Patch“ (pazifischen Müllstrudel) — eine endlose Müllhalde aus schwimmendem Plastik-Müll. Jetzt lenkt er die Aufmerksamkeit auf das wachsende, ja erstickende Problem von Plastik-Ablagerungen in unseren Ozeanen.

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  8. … die frage warum es im ganzen netz keinerlei fotos, aufnahmen oder clips von einem so riesigen mülltepich gibt ist, meiner meinung nach, wirklich berechtigt. da hilft auch eine presentation vor einer größeren mneschenmenge, durchgeführt von einem wissenschaftler der genauso dafür bezahlt werden könnte genau das zu sagen, nicht. genauso wie ein bericht auf wikipedia der von irgendwem verfasst wurde den doch sowieso keiner kennt, wer sagt mir dass das die volle wahrheit ist?! da stellt sich mir eine ganz andere frage: wer würde davon profitieren einen solchen schwindel zu verbreiten und aus welchem grund? ich bin nicht ignorant, nur misstrauisch. falls jemand doch irgendwo aufnahmen von einem der müllstrudel gesehn haben sollte bitte verlinken, dann kann ich auch meine meinung ändern!!!

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