Bill Gates will Einfamilien-Kernkraftwerke bauen

Warum versetzt mich diese Nachricht in Angst und Schrecken? Bill „Blue Screen of Death“ Gates will, unterstützt von Toshiba und ehemaligen Microsoft-Angestellten, die Firma TerraPower zum Erfolg führen. Kleine Kernkraftwerke für zuhause, die mit einer Füllung 60 Jahre lang laufen und nur bereits verbrauchtes Uran, also Atommüll, zum Betrieb benötigen. (via engadget)

19 Kommentare

  1. 1. Weil du vielleicht mangels Expertise nicht ganz Vorurteilsfrei bist, und Kernkraft fundemental mit „OMGPANIK KATASTROPHE“ assoziierst, wie die meisten.
    2. Weil Bill Gates auch „normalerweise“ grundsätzlich mit „OMGPANIK BLUESCREEN“ assoziiert ist.

    Während ersteres eindeutig wahnhaft/irrational ist (Unsere Reaktoren sind nicht Tschernobil und werden auch nicht nicht gewartet.), wird sich erst noch zeigen ob zweiteres stimmt.

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  2. gute idee aber ist es gut das jeder uran im haus hat (abgesehn davon haben wir bestimmt irgentwo uran im haushalt)? ich mein man kann dammit sehr viel misst machen, und bleibt mir weg mit sicherungen, mit nem frisirten schweißgerät schafft man sozimlich alles zu öffnen. ich sehe das eher negativ als positiv. auserdem will er die dinger welt weit raus bringen, u.a. auch in die „dritte Welt“ und ich weiß nicht wie es da mit atomtechnikern aussieht, aber die wartung würde da wegfallen, ob das so gesund ist weiß ich nicht.
    es könnten schlimme dinge geschehen nicht nur hier sondern auch in afrika(wen sich da überhaupt jemand son ding leisten kann), im fall das son ding kapput geht, und ausläuft, wer geht nach afrika und löffelt die suppe wieder aus? glaube mal keiner.
    alles in einem ein guter gedanke, aber die welt ist noch nicht „reif“ dafür.

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  3. Wenn die Dinger sich rechnen – warum nicht. Ich habe keine Lust, irgendwann den Energiekonzernen meinen halben Lohn in den Rachen zu werfen, nur um eine Büchse Ravioli warm zu bekommen. Und solange nicht Windows 95 als Betriebssystem bei den Dingern verwendet wird…

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  4. Solche kleinen Reaktoren gibt es schon einpaar Jahre. Und zur sicherheit wird KEIN Waffenfähiges Uran verwendet.

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  5. Dann bekommen die terroristen das material für atombomben gleich frei haus geliefter. ist doch klasse service oder?

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    • «Uaaah! Uran! *Schreibschreibzetterzetter!*»

      Lieber XfrogX:
      Ob tatsächlich schon seit mehreren Jahren solche Reaktoren existieren, weiss ich nicht, aber ich pflichte weeMan bei: Uran ist nicht gleichbedeutend mit Atomwaffen; das will nun mal aber nicht in die Köpfe der kleinkarierten, mit Vorurteilen behafteten Köpfe der Allgemeinheit.
      Und was das mit Windows anbelangt …

      Nun ja.
      Der BSoD ist meiner Meinung nach lediglich eine Begleiterscheinung der Unfähigkeit Microsofts, GUI und OS voneinander zu trennen. Aber grundsätzlich mache ich mir da keine Sorgen.

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      • @ayekat

        ob man angereichertes uran nicht gerell als waffe einstufen kann würde dir spätestens dann in den sinn kommen wenn man dir davon mal ein paar µgramm zum fressen oder trinken geben würde (nat. heimlich).

        spätestens dann, wenn dir die haare am sack und auf dem kopf ausfallen und dein köper sich langsam aber stetig in eine eiterbeule verwandelt wirst auch du erkennen:

        „JA – uran ist eine waffe! ob es nun explodiert oder nicht!“

        [ das will nun mal aber nicht in die Köpfe der kleinkarierten, mit propaganda gut durchgewaschenen hirne, der DUMM-GLÄUBIGEN rein. ]

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        • Naja, das Problem ist weniger der Konsum („zum fressen oder trinken“ – da gibt’s schließlich beliebig viele Substanzen mit denen man Blödsinn machen kann), als dass damit theoretisch dreckige Bomben gebaut werden können. Also solche, die strahlendes Material mit einem Schlag in die Luft und somit über einen größeren Bereich verteilen könnten.
          Ob das allerdings so eine imminente Gefahr ist…
          Und nein Uran ist keine Waffe sondern das Element mit Ordnungszahl 92 im Peroidensystem.
          Eisen ist ja auch keine Waffe obwohl damit mit Sicherheit schon mehr Menschen in die Nachwelt befördert wurden als mit Uran.

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          • Spar dir doch einfach deine geistigen Ergüsse… Die Informationen die du uns hier reinwürgst kann sich jeder selbst besorgen, sofern wirklich Interesse besteht..

            Informiere du dich doch einfach mal an welchen Projekten und Organisationen Herr Gates sonst noch so beteiligt ist. vielleicht verstehst auch du dann wieso einige so heikel auf diese Nachricht reagieren..

            Mfg

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  6. ne da sag ich besser nix :-(

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  7. Und die Entsorgung? Landet dann im nächsten Fluss, im nächsten Wald oder wird im Garten vergraben. Auch wenn ich für mehr Dezentralisierung bin, aber Atommüll will ich nicht überall verstreut sehen.

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  8. Na, das ist doch mal eine innovative Loesung fuer das Endlagerproblem. Statt laendliche Gemeinde in bewachte Festungen zu verwandeln, weil niemand den Scheiss haben will, kriegen wir jetzt alle einen Teil in den Keller gestellt. Beim Gedanken daran, dass meine Nachbarn auch so’n Geraet im Haus haben, straeuben sich mir die Nackenhaare. Die verbrennen gelbe Saecke im Garten und wenn sie meinen, dass es keiner mitbekommt, hauen sie auch noch mal Eternitplatten rauf.

    @ Evilmachine: Du kannst dir deine Arroganz gegenüber der minderwertigen Sowjet- oder Dritte-Welt-Technik sparen. Wenn du nur ein wenig Ahnung haben wuerdest, wuesstest du, dass die beiden schlimmsten GAUs (Tschernobyl und Three Mile Island) die Folge einer Reihe von ungluecklichen Zufaellen waren.

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    • Bin mir nicht sicher, aber ich hoffe doch Absatz 2 war Ironie/Sarkasmus/whatever…

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  9. Ich vermute mal in dem Vertrag wird stehen man darf das verbrauchte ‚brennmaterial‘ nicht selbst entsorgen und mannmuss es mindestens 10tsd Jahre aufheben.

    Damit ist doch das Problem der Endlagerung behoben.

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  10. Das Ding läuft zum einem (wie berichtet) mit abgebrannten Brennstäben (als nicht mehr angereichert) und kann auch mit schnöden Uranerz quasi frisch aus dem Bergwerk betrieben werden. Dabei kann so ein Reaktor dann auch so laufen das er sein abgebranntes Maetrial selber wieder brütet und anschließend wieder verbrennt.
    Ergo bleibt nicht wirklich viel über.

    Und man gibt damit niemanden wirklich verwendbares, hochangereichertes Uran in die Hand.

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  11. @evilmachine
    ganz einfache rechnung:
    80millionen einwohner leben in deutschland…das beudeutet ca 40millionen haushalte->
    15milionen reaktoren….
    A: 15millionen möglichkeiten einen reaktor hochgehen zu lassen (sprengen,…) denn wir sprechen hier von einem haushalt, nicht von einem hochsicherheitsbereich
    B: in den großen reaktoren gibt es störfälle, -> es wird auch störfälle bei den kleinen geben nur das eben mal hoch 15millionen….
    und sowas soll sicher sein? ich mein wenn ein gastank explodiert, dann ist das haus hin, wenn so ein reaktor hochgeht….

    dann legen wir das mal auf amerika an:
    400milionen Einwohner, 150milionen haushalte, 70milionen reaktoren…. binnen monaten ist dort der erste große störfall

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  12. wenn das ding so oft hängt wie mein windows vista dann bye bye menschheit

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  13. Warum ist das jetzt ne Neuigkeit? Nur weil Billyboy jetzt mitmachen will? Der wollte auch schon mal Teledisc machen, Satellitennetzwerk ähnlich wie Iridium/GPS etc. MS-Net per Space sozusagen. Und? Spricht da heute noch jemand drüber? Das Minireaktorkonzept da geistert schon länger durch die Medien, Kann man auch an der History von http://en.wikipedia.org/wiki/Toshiba_4S sehen, Hat mangels Geld usw. aber noch niemand getestet. Anyways, Für ne Leuchtpilzfarm im stillgelegten Bunker oder Tunnel ist sicher ganz tauglich.

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  14. Ich meinte das mit dem atombomben material ja auch mehr als scherz. Den ich denke nicht das diese leute nicht heute schon leicht genug an diese stoffe kommen wenn sie es wirklich wollen.

    Auch meinte ich nicht unbedingt DIE atombombe sondern jede form einer bombe mit atom, ob sie nun sich selber zündet oder eine normale die das strahlende material einfach nur verteil ist doch egal.

    Terroristen sind halb so schlimm wie man immer tut wenns dennen nur darum ginge möglichst viele menschen zu töten hätten die schon ganz andere sachen machen können, noch denken die ja das sie mit gezielten taten uns von ihrer meinung überzeugen zu können.

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