Deutsche töten afghanische Soldaten

Sechs Soldaten der afghanischen Armee wurden am Freitag irrtümlich von der deutschen Bundeswehr erschossen. Die deutsche Pioniereinheit war in einen Hinterhalt der örtlichen Taliban-Miliz geraten und hatte anschliessend das Feuer auf afghanische Truppen eröffnet, die ihnen zu Hilfe geeilt waren. Drei deutsche Soldaten kamen ums Leben, wodurch sich der Blutzoll auf 39 junge Deutsche erhöht, davon 22 durch direktes feindliches Feuer; 138 weitere wurden verwundet. Wann beendet die Bundesrepublik ihre Teilnahme an der völkerrechtswidrigen Besetzung des Landes? (via  aljazeera)

42 Gedanken zu „Deutsche töten afghanische Soldaten

  1. Das sich Verbündete Truppen gegenseitig beschießen ist für mich als Aussenstehender der niemals in Afghanistan war unbegreiflich.
    Es ist weit aus mehr als Patriotismus wenn man den Verlust der eigenen Soldaten als tiefen emotionalen Schmerz empfindet.
    Gibt es in diesem Fall einen Übteltäter, einen Bösen? Wird die CDU einen finden?

    Wie dem auch sei, insbesondere solche Vorfälle bestätigen mich in meiner neutrale Einstellung zum dortigen Einsatz

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  2. Was soll denn der Käse hier? Habt ihr eine Idee, wie viele Soldaten in den vergangenen Kriegen durch Friendly Fire umkamen? Im ersten Irakkrieg wurden mehr amerikanische Soldaten durch Friendly Fire getötet, als durch das Feuer des Feindes.

    Und zum Thema deutscher Einsatz in Afghanistan:
    Die deutsche Regierung hat im Namen der Bürger Deutschlands erklärt, Afghanistan beim Wiederaufbau zu helfen und vor Feinden zu schützen.

    Dies sollte mittels ziviler Unterstützung und Ausbildung der afghanischen Polizei geschehen. Dies wurde in der westlichen Tradition des Heuchelns natürlich nicht gemacht.

    Dies führte zum massiven Glaubwürdigkeitsverlust des deutschen Militärs und Deutschlands im Allgemeinen, was wiederum den Taliban die Chance zu einem Neuanfang gab. Diese nutzen diese gerade, wie ihr sicher bemerkt habt.

    Und jetzt fordert 2/3 der deutschen Bevölkerung einen Rückzug, was der Heuchlerei noch ein ganzes Maß obendrauf setzt. Erst einmarschieren, dann nichts konstruktives tun und dann mit eingekniffenem Schwanz sich davon stehlen.

    Die Soldaten in Afghanistan fühlen sich (wie ihr in verschiedenen Reportagen bestimmt hättet mitbekommen können) durch die deutsche Kriegsmüdigkeit verständlicherweise hintergangen.

    Kein Wunder, wenn man bei der Ausübung seiner Pflicht ständig mit dem Staatsanwalt rechnen muss. Da es in Deutschland seit dem 2.WK ja keine Militärgerichtsbarkeit mehr gibt, existiert für solche Auslandseinsätze keine rechtliche Grundlage.

    Jetzt den Rückzug anzutreten heißt, die Menschen wieder ins Mittelalter zurück zu stoßen und sämtliche Versprechen zu brechen. Und da man es mit uns ja machen kann wird die Bedrohung durch Attentate eher zunehmen als abnehmen.

    Fritz, bist du dir wirklich sicher, dass du den Afghanistaneinsatz eine „völkerrechtswidrige Besetzung“ nennen willst?!?

    Sicher, dort läuft viel zu viel schief, aber bei einem Abzug und/oder Versagen der NATO wird alles noch viel schlimmer!!

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    1. Eine typisch deutsche Eigenschaft – nämlich die, zuvor alles abzuwägen und lange zu planen – wurde hier durch Bündnispartner beispielhaft mit den Füssen getreten und nun haben wir den Salat. Die BW ist dort und eigentlich weiß keiner so genau wie man die vereinbarten Ziele erreicht und welche Chancen bestehen, dass in diesem Land so einfach eine Form der Demokratie instruiert werden kann. Wahrscheinlich wäre man schon im Vorfeld zu der Erkenntnis gekommen, dass dies so nicht der richtige Weg ist…wahrscheinlich.

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  3. Der Haken ist, wie moeb schon richtig sagt – was willste machen, rausgehen und die Taliban wieder an die Macht lassen? Zurück zur Unterdrückung der Frau, den Aufbau von Opiumfeldern statt einer solideren Landwirtschaft, Mord und Unterdrückung? Natürlich ist die Situation im Moment ein Haufen Scheiße, aber der Spruch „BW raus aus Afghanistan!“ ist einfach zu simpel und undifferenziert. Ich traue dem typischen deutschen BW-ler nämlich erheblich mehr Hirnschmalz zu als dem typischen GI.

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    1. Mit dem Opium wäre ich sehr vorsichtig, schließlich merken die Russen mitlerweile, dass seit die USA und Friends im Land sind, dass jetzt viel mehr produziert wird. Also ein Argument schon mal weg.

      Was die Frauen angeht, sind wir hier vielleicht nicht gerade das beste Beispiel. Schließlich haben auch wir jahrhunderte lang Frauen unterdrückt. Jetzt wollen wir alles hauruck ändern in anderen Ländern? Vielleicht sind die Strukturen noch nicht so weit. Vielleicht haben wir aber auch verdammt nochmal einfach nicht das Recht zu entscheiden, was für andere gut ist und was nicht. Wir haben da nichts zu suchen, Afghanistan hat uns nichts getan, sie haben uns nicht angegriffen, wir müssen uns dort und hier nicht verteidigen.

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      1. also diese argumentation verstehe ich jetzt überhaupt nicht.

        Es ist ja wohl klar, dass der durchschnittliche Afghane sicherlich eine liberalere Ordnung möchte, da er gesehen hat, in welcher Gesellschaft er leben muss, wenn man die Taliban regieren lässt. Das Afghanistan schon mal deutlich „moderner“ war wird man merken, wenn man sich mit der Geschichte Afghanistans etwas auseinandersetzt. (Leseempfehlung beispielsweise Scholl-Latour oder Todenhöfer)

        Das Problem mit dem Opium ist die Tatsache, dass man die alten Warlords an der Macht ließ. Diese verharren weiterhin in ihren alten Denkmustern, wirtschaften meist nur in die eigene Tasche und sind sonst auch nicht so viel besser als die Taliban, nur eben nicht ganz so mittelalterverbunden. Man musste sie aber an der Macht lassen, da man sonst einen Regierungsapparat ohne jeglichen Kontakt zur Bevölkerung und ohne jegliche Macht hätte installieren müssen.

        Zum letzten Abschnitt meines Vorredners:
        Wir haben den Afghanen versprochen, sie aus den Fängen der verhassten Taliban zu befreien und den Dauerzustand des Krieges zu beenden. (Hierzu sollte man die Bücher von Khaled Hossini gelesen haben) Das hat unsere Regierung (Schröder und Co, nachfolgende Regierungen haben dies bekräftigt) im Namen Deutschlands versprochen. Das hat absolut überhaupt nichts mit „die haben uns was getan“ zu tun.
        Mit Hauruck hat es auch nichts zu tun, da wir bereits seit 2001 im Land sind, in einem Jahrzehnt kann man wohl Veränderungen erwarten.

        Ziehen wir uns zurück so verspielen wir auch noch unseren letzten Respekt in der islamischen Welt, da wir dann auch noch als feige Versager dastehen (die Denke ist dort sehr verbreitet).

        Das Thema benötigt wirklich etwas mehr Nachdenken, wie Sebasthos schon richtig schrieb. Aber leider scheinen viele das so zu sehen „Krieg ist scheisse“, also ziehen wir uns zurück und alles ist Friede, Freude Eierkuchen. Leider ist die Welt nicht so simpel.

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  4. Ich finde es bedauerlich, dass der Autor offenbar immer weiter in politisch radikale Ansichten abdriftet. Wer den Afghanistan-Einsatz als „völkerrechtswidrig“ bezeichnet, offenbart entweder seine völlig Unkenntnis über diesen Konflikt (USA + Allierte haben mit rechtsverbindlicher Billigung der UNO in Afghanistan interveniert und sich verteidigt) oder aber er bezieht Positionen jenseits jeglichen geltenden (Völker-)Rechts und fühlt sich einzig und allein einer radikalen Ideologie verpflichtet. Letztere Ansicht war vielfach Ausgangspunkt für unzählige kriegerische Auseinandersetzungen und dürfte daher kaum als Argument gegen diesen Konflikt verwendbar sein.

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    1. Ich stimme dir zu.

      Die UNO hat zugestimmt, aber ob man den Einsatz abseits der Juristerei wirklich als Verteidigung darstellen kann, wage ich zu bezweifeln.

      Fakt ist jedoch, dass wir da sind und das beste für die Afghanen und uns aus der Situation machen müssen. Und da sind solche Aussagen von Fritz wirklich daneben, ich wollte es nur nicht so direkt sagen.

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    2. Nein, Malte, die „Erlaubnis“ für den Afghanistan-Kriegseinsatz (ISAF) kam nicht von „der UNO“, sondern vom Sicherheitsrat, also der Vertretung der Grossmächte USA, Russland, China, Frankreich und China. Es handelte sich nicht um eine Verteidigung, weil das Land niemanden angegriffen hat. Die Verbindung des elften September mit den Taliban ist auf der Grundlage von Veröffentlichungen US-amerikanischer Geheimdienste konstruiert. Die anhaltende militärische Besetzung des Landes hat keine völkerrechtliche Grundlage. Das ist übrigens ein Standpunkt, der von der Mehrheit der Bundesbüger geteilt wird. Sind das nun alles politische Extremisten für dich?

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      1. Lieber Fritz, deine Argumentation ist in sich widersprüchlich. Du kannst einerseits die Vorgehensweise und Einhaltung geltenden Rechts (das der UN-Charta) nicht einfach so abtun bzw. für „nicht legitim“ erklären, während du andererseits davon sprichst, dass der Afghanistan-Einsatz „völkerrechtswidrig“ sei. Da darf mal die Frage erlaubt sein, von welchem Völkerrecht du sprichst. Die Primärquelle unseres Völkerrechts – die UN-Charta – scheidet aufgrund deiner Argumente ja offenbar aus.

        Darüber hinaus macht es einen ganz erheblichen Unterschied in der Argumentation aus, ob man einen Einsatz als „rechtswidrig“ erachtet oder ihn einfach nur aus persönlichen Gründen ablehnt. Wer den Afghanistan-Einsatz aber ablehnt und darüber hinaus mit falschen Behauptungen seinen Standpunkt versucht zu untermauern, erinnert mich sehr stark an die Vorgehensweise politisch radikaler Gruppen. Egal von welcher Seite.

        Man kann ja durchaus darüber streiten, ob es politisch, moralisch, praktisch sinnvoll ist, dass die BW in Afghanistan ist. Juristisch ist die Sache aber klar. Davon abgesehen frage ich mich wie moralisch es ist, einem armen notleidenden Volk HIlfe zu verweigern, um die es ersucht (egal ob humanitäre oder militärisch) – wie es die Afghanen mit den ausländischen Truppen handhaben.

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        1. Naja, das ganze Afghanistan-Drama rührt daher, dass die USA sich Anfang der 80er aus geostrategischen Gründen dort eingemischt haben (nicht nur dort). Wie und von wem soll die Suppe jetzt ausgelöffelt werden? Um allerdings das Unrecht auf der Welt zu bekämpfen, müsste die Bundeswehr in ungefähr der Hälfte aller Länder der Erde einrücken: Nicht sinnvoll, mit oder ohne fanatischer Irrer. Beispiele liefert die Tagespresse. Und der Sicherheitsrat ist eine Interessenvertretung und kein völkerrechts-schaffendes Organ, das wäre maximal die UN-Vollversammlung.

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          1. Warum die Deutschen in Afghanistan sind düfte allgemein bekannt sein: NATO / Bündnisverpflichtung / Angriff auf die USA und so….

            Recht ist Recht. Auch wenns einem mal grad nicht in den Kram passt. Du kannst nicht einerseits lamentieren, dass „angeblich“ das Völkerrecht gebrochen wurde und andererseits selbst eben jenes Völkerrecht (die UN-Charta – in der auch der Sicherheitsrat und alle Kompetenzen und Befugnisse geregelt sind) für illegitim erklären, weil deren Organisationen nur Interessenvertretungen sind. Es steht dir frei, dir deine eigene Welt-Völkerrechtsordnung auszudenken. Es hat aber rein gar nichts mit Recht, Völkerrecht und Moral zu tun, wenn man sich entscheidet diesen Artikel der UN-Charta für richtig zu halten und jenen für falsch…

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          2. @malte

            propagandagläubiger VOLLSPACK!

            es hat NIEMALS und zu KEINER ZEIT einen „Angriff auf die USA“ seitens AFGHANISTAN oder dem IRAK gegeben.

            was die USA seit dem korea-krieg betreiben sind allesamt nur sog. (und zwar ausschließlich nur als selbstgerecht zu betrachende, aber von ihrer – als möchtegern weltpolizisten pervertierten sichtweise heraus (und von GOTT höchstpersönlich) legitimierte) – INTERVENTIONS- und (scheinheilige) PRÄVENTIONSKRIEGE!

            so auch im IRAK und erst recht in AFGHANISTAN!

            wenn man es auf den WAHRHEITSMÄßIG ganz genauen punkt bringen möchte, so sind nicht die afghanen oder die iraker SONDERN die USA und die im zuge ihrer MITMACH-POLITIK mit-agierenden verbündeten (also auch „WIR“ als nation) die ANGREIFER, die AGGRESSOREN und (im prinzip auch) die TERRORISTEN (und zwar in personalunion)!!

            auch (oder erst recht) VÖLKERRECHTLICH gesehen!

            denn gerade nach dem VÖLKERRECHT ist ein durch militärgewalt ANGREIFENDER gegner – NIEMALS und ZU KEINEM ZEITPUNKT seiner unmittelbaren und/oder anhaltenden militärischen aggression – irgendwie auch nur ansatzweise im RECHT!!!

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  5. @Malte: Quark bzw nicht-konsistente Logik. Erklärung: Der Bundestag darf Gesetze beschliessen, nicht aber die vom selben Volk im Rahmen der selben Verfassung gewählte Bundesregierung. Dito: Sicherheitsrat.

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    1. und warum sollte das jetzt völkerrechtswidrig sein?

      Lege doch mal dar, in welchen Punkten der Sicherheitsrat entgegen der legislativen Macht der UNO-Vollversammlung gehandelt haben soll.

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    2. Dein Vergleich passt hier leider überhaupt nicht. Das Grundgesetz erlaubt es der Bundesregierung überhaupt nicht Gesetze zu beschließen.

      Das Völkerrecht (UN-Charta) erlaubt es dem UN-Sicherheitsrat sehr wohl die entsprechenden Beschlüsse zu fassen, die er gefasst hat (die der Sicherheitsrat mit seinen 15 (!) Mitgliedern damals übrigens einstimmig gefasst hat).

      Du kannst soviel Vergleiche ziehen wie du willst, deine Aussage, dass der Afghanistan-Krieg „völkerrechtswidrig“ ist, bleibt einfach falsch. Außer du gehst von einem anderen Völkerrecht als dem der UNO aus.

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  6. Jenseits der Rechtsfrage – über die man sich weiter streiten kann – mit „raus aus Afghanistan“ ist es nicht getan. Jetzt einfach alles abzuziehen würde bedeuten, noch sehr viel größere Probleme für die dortigen Bewohner zu verursachen.

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  7. ach wie schön, man muss ja direkt festhalten das ein ganz erheblicher anteil der hier vertretenen poster tatsächlich so stumpfsinnig, dumm und gehirn-gewaschen sind – ganz nach dem geschmack der regierenden und mächtigen!

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    1. und du musst wohl so stumpfsinnig, dumm und gehirn-gewaschen sein, dass du wahrscheinlich nicht mal weißt auf welchem planeten du lebst. In Gedanken wahrscheinlich sowieso im sozialistischen Utopia gefangen.

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    1. Dort unten herrscht seit 10 Jahren Krieg. Wäre vielleicht zu überlegen, ob ein bisschen Frieden nicht schön für die Afghanen wäre. Sicher zu überlegen ist allerdings, ob Deutschland am anderen Ende der Welt Kriege führen sollte.

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      1. FALSCH

        dort unten herrscht – mit kurzen unterbrechungen – seit jahrhunderten krieg! UND ZWAR IMMER forciert DURCH fremde mächte die entweder selbst einfallen und MORDEN und VERNICHTEN – ODER – durch interventionen (aus welchen motiven heraus auch immer) MORDEN und VERNICHTEN lassen!

        mit folgendem bist nicht du gemaint @TiTsorgTfO !

        die hier propagandistisch herum-trällernden VOLLSPACKEN und komplett-TROTTEL sollten sich zumindest auch nur mal ansatzweise mit der geschichte afghanistans vertraut machen bevor sie so dermaßen laut ihr DUMMES MAUL aufreißen.

        hier mal zum kurzen einstieg:

        Geschichte & Staat

        http://liportal.inwent.org/afghanistan/geschichte-staat.html

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          1. [ peter scholl-latour habe ich bereits genannt ]

            genannt ja. . .

            . . . von ihm gelernt aber überhaupt nichts, so wie man feststellen darf!

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  8. Ich weiss wirklich nicht, was deutsche Soldaten im Ausland, vor allem Afghanistan zu suchen haben. Das konnte mir bis jetzt keiner erklären. Es kann doch nicht sein, dass wir Deutschland am Hindukusch verteidigen müssen, wie es die SPD sagt. Da wäre ein Einsatz in Dafur sicher angebrachter. Haben wir denn gar nichts gelernt? Meines Erachtens sollten die deutschen Soldaten so schnell als möglich nach Hause (Deutschland) geholt werden.

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    1. Was offenbar keiner hier rafft ist folgende Tatsache:

      Die Regierung Schröder hat uns den Salat eingebrockt, indem sie dem Einsatz zustimmte. Jetzt sind wir seit 2001 dort im Lande und durch internationale Verpflichtungen dort gebunden.

      Da hilft keine „hätte“, „sollte“ oder sonst irgendwas.

      Wer nimmt denn noch international unsere Anliegen ernst, wenn wir unsere Verbündeten so mir nichts dir nichts im Stich lassen? In großen Teilen der Welt werden wir doch schon gehasst, weil wir A sagen und B tun.

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      1. wir werden nicht deshalb „In großen Teilen der Welt gehasst, weil wir A sagen und B tun“ sondern deswegen weil WIR den amerikanern ständig in den ARSCH KRIECHEN und fast alles mitmachen und/oder zumindest billigst legitimieren (zudem noch weitestgehend kritiklos) was sie verursachen in weiten teilen der welt!

        egal wieviel unendliches leid deren selbstherrliches MORDEN und ZERSTÖREN hervorruft, egal wieviel land verbrannt und vergiftet wird, egal wie viele HUNDERTTAUSENDE und MILLIONEN deswegen sterben müssen und auch egal wie viele HUNDERTTAUSENDE und MILLIONEN verkrüppelte, mental und seelisch ge- und zerstörte menschen sowie witwen und weisen dadurch geschaffen werden!

        das ist DER GRUND warum WIR (immer mehr MIT)-GEHASST werden!!! UND SONST NICHTS WEITER!

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  9. Knallbonbon, trotz viel Rumgeschrei’s und Flaming Deinerseits – danke, ich kenne mich mit der afghanischen Geschichte auch aus. Und ja, ich kenne die Bücher von Scholl-Latour – sehe ich immer noch nichts, was einem konstruktiven Gegenvorschlag ähnlich sieht. WAS WÜRDEST DU DENN VORSCHLAGEN? Ziehen die Truppen sich jetzt zurück, dann werden die von Dir genannten hunderttausende ganz sicher weiter leiden, bis der Bürgerkrieg vorbei ist, der danach ziemlich sicher eintritt. Und wenn’s so läuft, wie bereits einmal, dann haben wir hinterher ein radikal-islamisches Regime, das die Shariah als Ursprung aller Weisheit ansieht und die Rechte der Frau als westliche Dekadenz (inkl. Recht auf Bildung und Achtung ihrer Würde).

    Ich stimme Dir ja sogar zu, was die Ursprünge des Problems angeht. darum geht’s hier auch nicht. Sondern darum, dass festgestellt wurde, dass ein simples „BW raus aus Afghanistan“ eben kein Rezept ist.

    „BW so schnell wie möglich raus“ – damit kann ich was anfangen. Aber dazu muss dieses Land erstmal stabilisiert werden. Sonst machen wir uns nämlich – Achtung, Ironie der Geschichte – an denen mitschuldig, die durch eine Destabilisierung umgebracht werden. Ja, genauso, wie wir uns mitschuldig machen, wenn unsere Soldaten durch friendly fire ein paar Einheimische wegblasen. Hat niemand gesagt, dass die Situation einfach wäre – oder irgendwas anderes als besch….eiden.

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  10. Das Problem ist doch, dass selten bis nie im gleichen Umfang Aufbauhilfe geleistet wird wie in Militäroperationen gesteckt wurde/wird.

    Mir fällt gerade die Quelle nicht ein, aber ich habe mal den Satz gelesen (sinngemäß): „Mit einem Militäreinsatz kann man besten Falls Zeit gewinnen aber keine Lösung herbeiführen.“
    Wenn also gerade „Gefahr im Verzug“ ist kann man das verhindern, aber nur durch ein sehr fundiertes Konzept zum langfristigen (Wieder-)Aufbau und entsprechenden Mitteln dahinter wird man eine grundsätzliche Lösung finden können.
    Einfach nur draufhauen und zu hoffen, dass man danach westliche Strukturen diktieren/etablieren kann hat besten Falls mit WW2 und Deutschland (evtl. noch Japan) geklappt. Aber da war die Volks-Grundhaltung viel ähnlicher als beispielsweise USA-Irak.
    Eben so ein Konzept, das die lokalen Bedingungen berücksichtigt und mit der Bevölkerung nach deren Ermessen das Land zu stabilisieren versucht kann ich allerdings weder für den Irak noch für Afghanistan erkennen.
    Somit ist mMn. die Frage „Ja und was nun?!“ als Bündnispartner schon irgend wann mal zulässig. Die Gefahr im Verzug muss ja irgendwann mal abgewendet sein und ein Daueraufenthalt kann aus dem Bündnisfall glaube ich nicht abgeleitet werden.

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    1. HEY – mal ne gaaaaaaaaaaz andere idee vielleicht . . .

      erwähnen wir lieber einfach mal die paar 100 TAUSEND afghanen die bis heute zerfetzt, verstümmelt, verkrüppelt, aus-gehungert und dahin-geschlachtet wurden! wovon von 2001 bis heute mehr als 4/5 reine zivile opfer waren/sind!

      (angeblich sollte ja mit dem überfall ende 2001 alles besser werden!)

      besonders in anbetracht dessen das „FRIEDENSPRÄSIDENT“ B. Obama gerade eben weitere „33 Milliarden für (den) Afghanistan-Krieg“ vom haus gefordert hat (jede wette darauf das es deswegen überhaupt und gar keine probleme geben wird – sie evtl. sogar noch 1 oder 2 schippen drauflegen werden für ein bisschen mehr KRIEG. man gönnt sich ja sonst nichts, gelle?)

      [ Obama will weitere 33 Milliarden für Afghanistan-Krieg

      13.01.2010

      Die Regierung von US-Präsident Obama will im Kongress beantragen, das Rekordbudget von 708 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium noch weiter aufzustocken.

      Die Regierung von US-Präsident Barack Obama will im Kongress weitere 33 Milliarden Dollar (22,8 Mrd. Euro) für den Krieg in Afghanistan beantragen. Die zusätzlichen Mittel sollen das Rekordbudget von 708 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium im Budgetjahr 2011 ergänzen, wie am Dienstag aus Regierungskreisen verlautete. Die Mittel sind bestimmt für die Auslandseinsätze, darunter auch im Irak. Im Wesentlichen sollen sie aber nach Afghanistan fließen.

      Obama will im Zuge einer neuen Strategie 30.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan schicken. Der Budgetplan für 2011 muss dem Kongress bis 1. Februar vorgelegt werden. (Ag.) ]

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  11. die sind doch nur aus einem grund in arabischen lädern, es gib öl! in fall afganistan die weltgrößsten Kupferforkommen! was ein zufall das das grade da ist hmmmmm ob das zusammenhänge mit irakischem öl gibt? oder der 11.9? ich weiß nicht, wen peru und spanien demmnächst abkommenschliesen liegt das daran das peru nur den größsten vorrat an salzen hat, die in hochleistungsakkus eingebaut werden……..oder noch besser: die NATO hat der drogenzene den krieg in peru erklärt (wie in afganistan zufor) ob da gemeinsahmkeiten vorhanden sind?????? wen ich an verschwörungsteorien glauben würde ja klar aber sonst NEIN die drogen sind zu böse um das mit ein bischen salz und kupfer wieder gut zu machen^^ jaja die können labern was sie wollen, die pulitik hilf den konzernen die konzerne bestimmen die pulitik….. ein großes geben und nehmen, erinnert an kuruption aber naja wen interresirts…..

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