6 Gedanken zu „M.I.A.: Born Free

  1. Hmm… Also muss man Leuten heute wirklich noch erklären, dass böse Naziartige und *ismus schlecht sind?
    Die Musik ist leider unterste Kanone. Hat Madame auch nur eine einzige Note getroffen? Ich bin mir ziemlich sicher dass nicht. Aber mich würds nicht wundern wenn das so gewollt ist.

    Mann, diese „schlecht ist gut“ Anti-Imitatoren gehen mit auf den geist. Weil sie genau so wenig selbstständig denken und genau so sehr nur imitieren, wie die Imitatoren selbst.

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  2. welche fragen, welche antworten???

    die sind nur dann offen wenn man nicht weiß wer sein vater war/ist und für was dieser stand/steht. namentlich „costa gavras“.

    wie heißt es doch so schön? der apfel fällt nicht weit vom stamm. in diesem fall stimmt es mehr denn je. das gleiche gilt übrigens auch für seine schwester „julie gavras“.

    nun setzen halt der sohn und die tochter die tradition des vaters auf eine moderne, videoästhetik-lastige art und weise um. nun ja, die tochter mittlerweile auch schon fast 20 jahre lang und mehr im dokumentarischen bereich.

    die fragen und antworten auf die themen selbst aber behalten ihren damals wie heute gültigen charakter. auch wenn es den anschein erwecken mag das sich ihre werke besonders an themen ausrichten welche die belange der politisch besonders macht- und/oder hilflosen und sozial benachteiligten in den fokus des interesses und in den mittelpunkt stellen soll, so ist es denn auch tatsache das alle 3 eher einem rechts-konservativen umfeld zugehörig sind. bei romain gavras bin ich mir aber nicht ganz sicher, bei vater und tochter/schwester aber schon.

    der anschein ist der das sich ihre werke anscheinend gegen totalitarismus, militarismus, radikalismus und/oder soziale ungerechtigkeit und ähnliches richten, was aber nur zum teil stimmt – denn eigentlich beziehen sie immer nur stellung gegen alles auf der linken seite des politischen spektrums. auch wenn sie sich manchmal eher rechts-lastigen themen wie faschismus u.ä. zuwenden, eine echte balance wird nie eingehalten oder gar angstrebt. daraus ergibt sich dann auch das die behandlungsweise eher vergleichsweise „sanft“ ausfallen wenn es um ungerechtigkeiten auf seiten von rechts geht. was ja irgendwie einer gewissen ideologischen logik entspricht und folgt, denn wie viele schritte ist zB. eine rechts-konservative politische ausrichtung/einstellung eigentlich entfernt von militarismus, totalitarismus und schlussendlich faschismus und ähnlichen ismen? man braucht sich im prinzip ja nur angucken wer zur zeit mehrheitlich an den rudern der macht sitzt um sich darüber ein bild machen zu können. sofern man augen im kopf hat, diese weit offen hält und sein gehirn zum denken benutzt.

    die quintessenz ist mehrheitlich: links, sozial, sozialismus, kommunismus ist immer (irgendwie) böse – rechts, konservativ, sozial nur in einem gewissen rahmen meist gut – mit ausnahme das es manchmal auch böse werden kann.

    von daher gesehen sind ihre werke zwar (zum teil) sehenswert aber dennoch nur mit äußerster vorsicht zu genießen. auch in dieser eher unterhaltungs-orientierten art und weise wie sie in den clips und kurzfilmen von romain gavras festgehalten ist.

    außerdem ist auch ein gewisser hang zum latenten rassimus (gegenüber menschen mit dunklerer hautfarbe) und sozialrassimus (im allgemeinen) zu erkennen (zB. der „penner“ in dem „Jus†ice, A Cross The Universe (Trailer)“ vermittelt seine botschaft selbstverständlich in form von SPRECHGESANG und ist des-weiteren mittels seiner aussagen als ganz klar LINKS einzuordnen)!

    ich mag mich zwar täuschen, glaube es aber nicht. denn durch die bank kommen in allen filmen und clips die ich bisher von den dreien gesehen habe zB. dunkelhäutige unterm strich meist sehr schlecht weg. sie werden als besonders aggressiv, dumm, kriminell und/oder sozial und gesellschaftlich unangepasst präsentiert. so als ob das die exemplarische verhaltensart von vornehmlich nicht hellhäutigen menschen wäre. sehr schön auch festzustellen zB. das kein einziger farbiger unter den von der (scheinbaren) staatsmacht verfolgten ist, aber in dem „STRESS“ video von „Jus†ice“ als ein hasserfüllter alles zerstörender mob (und selbstverständlich alle als gang-mitglieder zu identifizieren) zu sehen sind (hier dann allerdings allesamt ausschließlich – und nur – menschen mit dunkler hautfarbe).

    zugegeben es ist ein interessantes und sogar kontroverses video, aber beileibe nicht eines das mehr fragen aufwirft als es antworten bereitstellt. das ist nur dann der fall wenn man es aus dem gesamtkontext seiner bisherigen werke herauslöst und wenn man die sonstigen hintergründe außer acht lässt.

    kennt man aber vieles vom vater und (mindestens) einiges von der schwester und zieht man seine sonstige bisherige arbeit mit in betracht, so kann man schon eine GEWISSE LINIE darin erkennen. und daraus ergeben sich dann nicht nur fragen, sondern auch antworten!

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    1. Also ich kenne MIA eigentlich nicht, habe aber auch gehört, dass es rechte Sauschweine seien. Ich meine mal ein Lied im Radio oder so ekel empfindet gehört zu haben.

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  3. ..das ist doch der basslauf aus dem song ghost rider von suicide. und naja so cyberpunk hat atari teenage riot damals überzeugender hinbekommen.

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