500.000 junge palästinensische Hacker

Die UN (bzw die United Nations Relief and Works Agency) hat eine halbe Million OLPCs bestellt, um damit Kindern in Gaza, der West Bank, dem Libanon, Syrien und Jordanien zu besserer Schulbildung zu verhelfen. Ausserdem wird das eine halbe Million (oder mehr) junger Palästinenser auf die Idee bringen, auch auf Dauer mit Computern zu tun zu haben.

Ich denke, das wird in einigen Jahren den Cyberwar im Nahen Osten anheizen, aber das hat auch sein gutes: Wer Viren programmiert und Sicherheitslücken in andrer Leutre Server ausschnüffelt, hat weniger Zeit, Bomben zu bauen, und auch weniger Lust, sich damit selbst in die Luft zu sprengen.

Und ausserdem gibt es im Internet Segnungen der Zivilisation wie Egoshooter, MMOs, Pornografie und wissenschaftliche Bildung umsonst. Ich bin gespannt, was sich zum Ende dieser Dekade rund um Israel tut. (via crunchgear)

4 Gedanken zu „500.000 junge palästinensische Hacker

  1. Bis zum Ende dieser Dekade wird sich – fürchte ich – nicht viel verändern in der Region. Dafür müssten erst die Hardliner-Fundis auf allen Seiten verschwinden.
    Und beamen können wir leider erst Zustände von Photonen…

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  2. Eeem, das mit den Bomben hat andere Beweggründe: Israelnaziterroristeninvasoren und die daraus folgende Wut und Armut. Ohne dieses Problem würden auf die durchgeknallten “Religionsführer” und dergleichen nämlich garkeiner hören.

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    1. Doch. Was alle Fundamentalisten, ob links ooder rechts, ob islamisch oder christlich, gemeinsam haben ist, dass sie eine unstillbare Machtgier besitzen. Die einen halten sich für Übermenschen, die anderen geben an im Namen eines Gottes zu handeln. Keiner dieser Pappnasen würde seinen Kampf, den die Anführer wohlbemerkt immer aus sicheren Verstecken mit viel Luxus leiten, wirklich aufgeben wenn das gesteckte Ziel erreicht würde. Ein neues Feindbild ist immer schnell gefunden und für die Probleme der Bevölkerung verantwortlich gemacht.

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  3. Ein palästinensischer Israeli, der letztes Jahr bei uns in der Firma Werkstudent war, hat mir gesteckt, dass die Palästinenser überhaupt keine Hoffnung haben, dass irgendwann irgendwas besser wird.
    Deshalb sind die alle total fatalistisch drauf.
    Und wer kann, haut ab von dort. Und hadert mit sich, weil die Familie noch dort ist.
    Moussa: ich hoffe, deine Masterarbeit gedeiht.

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