Urteil: Keine Urheberrechtsverletzung durch Rapidshare

Erstaunlich: Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat erkannt, dass es für Rapidshare jede Menge legale Möglichkeiten der Anwendung gibt, bis hin zur Privatkopie und deren einfacher Weitergabe, und dass ein manuelles Aussortieren urheberrechtlich problematischer Dateien nicht drin ist. Also kommt nicht mal die gerne zusammenkonstruierte „Störerhaftung“ in Frage. Die einstweilige Verfügung wurde abgelehnt, Kosten trägt die klagende Filmfirma. (via damm&partner)

5 Kommentare

  1. Sehr schön.

    Die Quelle ist interessant. Die führen zB mit auf das man den link nicht erraten könne und es bei dem Anbieter (RS) auch weder Index, noch Suchfunktion gibt.
    Allein der User bestimmt über die Weitergabe
    Zur Störerhaftung sagen sie das der inhalt der gespeicherten Datei nicht kontrolliert werden kann. Weder inhaltlich (per Mensch), noch per Filter.
    Sehr interessant ist die Begründung über dem Wortfilter. Die Namen der Filmtitel wären so banal das man sie nicht Filtern könnte ohne auch legales Material auszufiltern. *g*
    Und der Titel des Films ist als solcher kein Gegenstand des Urheberrechts und damit auch als Name einer Datei rechtmäßig speicherbar.

    Epic WIN

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  2. Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Filmfirma das Daten(kompressions)format RAR als typischen Filmdownload deklariert hatte.

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  3. Joa endlich mal ne gute richter entscheidung.

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