Piratenpartei: Umbenennen oder Kurs halten?

Nach der NRW-Wahl gabs lange Gesichter bei einigen Mitgliedern der Piratenpartei: Das Wahlergebnis lag knapp unter dem der Bundestagswahl, und nicht wie erhofft deutlich darüber. Prompt gab es Parteiaustritte (u.a. das kontroverse Ex-Mitglied des Bundesvorstands, Stefan „Aaron“ König) und Vorschläge zur Umbenennung. Wolfgang Michal forderte gestern auf Carta gleich mal den neuen Namen „Deutsche Digitale Partei“ ein.

Und dass der Bundesparteitag in Bingen am nächsten Wochenende die Änderung beschliessen möge. Und, was denkt ihr?

Ich denke, dass der derzeit 54jährige Journalist demselben Irrtum aufgesessen ist wie viele seiner (und meiner) Kollegen. Er hält die Piraten für eine Ein-Themen-Partei, die nur im digitalen Raum verortet sei. Nicht etwa in der Realität.

Dagegen wehren sich die meisten Piraten allerdings, und sie tun es mit Recht. Was die so malerisch benannte „Piratenpartei“ nämlich im Unterschied zu allen „alten“ Parteien mutig aufgreift, ist nicht einfach nur das, was im Internet, in Spielen oder digitalen Dokumenten passiert. Sondern den digitalen Wandel, oder besser die „Informationsrevolution“, derzufolge unsere Gesellschaft nicht länger von den Mechanismen, Kulturtechniken, Anforderungen und Lebensumständen der Industriezeit bestimmt wird, sondern von jenen der Informationszeit.

Die parteinamensgebende „Piraterie“ ist hier wirklich nur pittoreskes Ambiente, eine Metapher für das grundlegende Missverständnis, das unsere Gesellschaft und hier vor allem deren Entscheidungsträger dem digitalen Wandel entgegenbringen. Als nämlich aus vielerlei, hier und anderswo diskutierten Gründen, der Verkauf von Tonträgern zurückging, prägten die hilflosen Topmanager der Distributionsunternehmen das Märchen von der „Raubkopie“ und „Onlinepiraterie“, und die Scheinbegründung für ihr eigenes scheinbares Versagen.

Weder hält die freie Weitergabe von Musik die Konsumenten davon ab, welche zu kaufen (das können angeblich „knallharte“ Manager natürlich nicht verstehen), weil freie Weitergabe eben nur eine neue Form der Radiosendung darstellt, noch ist der Umsatzrückgang genausowenig auf die Leistung der Musikmanager zurückzuführen wie die davorgehenden goldenen Jahre der CD.

Was in Wirklichkeit passiert ist: Die musikalische Information kann heute auf einfacherem und effizienterem Weg weitergegeben und gespeichert werden als mit Hilfe von etwa handflächengrossen Polycarbonatscheiben (mit einer lausigen Speicherkapazität von unter einem Gigabyte), den ehemals gefeierten und heute technisch überholten Compact Discs.

Und? Hat das ein Umdenken der betreffenden Industrie bewirkt? Nein, natürlich nicht. Statt dessen wurden Lobby-Armeen in Gang gesetzt, um die Privatkopie durch immer neue Gesetzesänderungen immer weiter einzuschränken. Was ungefähr so sinnvoll war wie ein gesetzliches Vorgehen gegen Otto- und Dieselmotor zum Schutz der heimischen Pferde- und Kutschenindustrie.

Dieselbe massive Veränderung, weg von industriellen Wirtschaftsvorgängen zu solchen der Information betrifft aber nicht nur die fälschlich gerne als Musikindustrie bezeichnete Tonträgerbranche, sondern alle Wirtschaftsbereiche, deren Produkte zunehmend durch Informationsübertragung ersetzt werden. Videokonferenzen statt Geschäftsflügen, Emails statt Expressbriefen, SMS statt Postkarten, Wikipedia statt Enzyklopädien. Während wir zusehen, verändert sich unsere Wirtschaft durch den Einfluss der Informationsverarbeitung. Und immer gibt es Gewinner und Verlierer. Und immer wieder werden wir das Märchen von Diebstahl und Piraterie vorgesetzt bekommen, von Leuten, die nicht akzeptieren wollen, dass die Informationsrevolution gerade eine Dimension annimmt, die sie nicht mehr überblicken können.

Missversteht mich nicht: Ich bin ebenfalls nicht in der Lage, den ganzen Umfang dieser Revolution zu erfassen, schliesslich ist sie etwas noch nie Dagewesenes. Aber ich bin im Unterschied zu vielen Zeitgenossen bereit, das zuzugeben. Und aktiv daran mitzuwirken, dass diese Revolution möglichst wenige Opfer fordert. Deswegen bin ich Mitglied der Piratenpartei. Die diesen Namen auch verdient. (pic: disney. klar)

24 Kommentare

  1. und ganz wichtig: ein neuer Namen schafft noch kein neues Ansehen. Ein Beispiel in der Parteienlandschaft ist die Linke.

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  2. Wenn’s einfach wäre, dann könnt’s ja jeder!

    Jetzt in den Sack zu hauen (Austreten, Umbenennen), das scheint mir der verkehrte Weg zu sein. Hier in Aachen sind die Piraten nach den fünf „etablierten“ die sechststärkste Partei. Sie können sich durchaus mit den Linken und den Gelbextremen messen, was die Stimmenanzahl angeht. Da geht noch einiges mehr!

    Sie werden dennoch in den Medien nur unter „Sonstige“ geführt, was Selbst- und Fremdbild natürlich einen Dämpfer gibt. Kurz vor der Wahl wurde von den Medien ein bisschen gepusht und vorgefühlt. Die Piraten hätten Potenzial, blablafasel. Und jetzt Häme bzw. Stillschweigen. Medien… pah!

    BTW: „Deutsche Digitale Partei“? Nicht wirklich, oder? Da sind die Offliner ja noch weniger für ihre Politik zu begeistern. Kennt noch jemand die „Internetpartei Deutschland“? ;-)

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  3. Ich denke auch, die Piraten sind Piraten, nichts anderes. Bei einer Digitalen Partei bleiben wir doch die ein-Themen-Partei.

    Piraten sind gut, wieso sollten wir uns mit dem Namen anbiedern müssen an die politische Oberklasse? Wir sind jung, dynamisch und das sollte auch so bleiben. DDP gab es glaube ich auch schon mal.

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  4. Die DDP hätte dann wohl zwei Themen: 0 und 1 :o)

    Nach keinem Erfolg dem Name die Schuld zu geben,ist recht einfach…
    Es scheint viel mehr das in die Köpfe bringen von mehreren Themen, was nicht so geglückt ist!

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  5. In diesem politischen System ticken die Uhren halt auch noch zu einem großen Teil analog. Gut Ding will Weile haben. Ich finde, die Piraten machen sich nach wie vor gut… auch wenn es noch nicht für die realen Oppositionsplätze reicht. Und das System arbeitet den Piraten immer stärker zu.

    Kein Grund für Umbenennungen oder Austritte…

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  6. Der Name Piraten ist natürlich kontrovers, da nur Leute, die sich mit der Thematik auseinandersetzen, verstehen können, dass da mehr als nur eine themenfixierte Spaßpartei dahinter steckt. Und das tun natürlich nicht alle…
    Aber ich glaube nicht, dass wir aus der Nummer noch raus kommen.

    Austritt wegen Misserfolg ist sein gutes Recht, wenn auch etwas arm, da man damit genau die „abstraft“, die es nicht treffen sollte. Nämlich die, die versuchen was neues auf die Beine zu stellen. Mit allen Kinderkrankheiten…

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  7. “Deutsche Digitale Partei” ist doch dämlich. Weil es hier nicht um digitales, und auch nicht um Computer geht. Es geht um Freiheit und Rechte. Um Bestechung (aka. das Unwort „Lobbys”) und den wachsenden totalitären Staat.

    Das sollte man im Namen unterbringen. Vor allem sollte man die Parallele der aktuellen Tendenz des Staates zu den Nazis klarmachen. Diesmal ohne Rassismus, aber trotzdem keinen Deut besser.

    Ich sollte die „Einzige Partei ohne kriminelle Hochverräter und Volksterroristen” gründen. ^^

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  8. Ganz ehrlich: Als jemand, den quasi in das Internet hineingeboren ist (OK, zuerst in die Mailbox-Szene), und der von Anfang an „Internetisch“ gedacht hat, kann ich sagen, dass ich den ganzen Umfang eigentlich gut überblicken kann. Ich bin halt ein geborener Systemanalytiker. Setz mit ein System vor, und ich finde raus wie es funktioniert.

    Der Trick ist, das ganze Gelaber abzuschalten, und sich auf die physikalische Realität zu konzentrieren. Also die Naturgesetze im „Bitspace“. Und damit meine ich auch Ideen und geistige Haltungen im Hirn und der Kommunikation zwischen Menschen. Denn nichts anderes als Kommunikation von Information ist doch z.B. Musik und dergleichen.

    Die Regeln die dort gelten sind einfach, aber fundamental anders:
    Es gibt nur folgende Handlungen die man ausführen kann: Kopieren, Verarbeiten und Überschreiben. Weder Verschieben noch Löschen existieren. Sie werden aber leider für die ohne Ahnung mithilfe von Kombinationen der den Grundhandlungen simuliert. Was leider verschleiert, dass es eben nicht dasselbe ist. Das ist sogar für unser Hirn wahr, das ebenfalls kein Löschen oder Verschieben kennt.
    Basierend darauf ist Kontrolle über Information auch nur dann möglich, wenn man die Orte an denen sie liegt kontrolliert. Wenn man sie also anderen Personen irgendwie zugänglich macht, ist es hin mit jeglicher Kontrolle.
    Und folgerichtig ist also auch Besitz unmöglich. Da der ja nur ein anderes Wort für Kontrolle ist.
    Jetzt wo Information endlich wirklich frei ohne Container benutzt werden kann, wird sich langsam alles ganz natürlich nach diesen Grundregeln ausrichten.
    Informationsproduzenten (z.B. Musiker, Softwareentwickler, Filmemacher, Autoren) werden zwangsläufig auf ein Geschäftsmodell der Dienstleistung zurückstellen (so wie ganz früher).
    „Besitz und Verkauf von Information“ wird irgendwann so absurd klingen wie „Besitz und Verkauf von Emotionen und der Transparenz“ oder die Frage „Was passierte vor dem Anfang aller Zeiten und ausserhalb von allem?“
    Die Informationsreproduktionsindustrie wird genau den Krankheitsverlauf eines Schizophrenen haben, und am Ende alleine sterben, staatlich künstlich am Leben erhalten werden (Gesetze als Psychopharmaka) und dann trotzdem aufhören lebensfähig zu sein, oder in einer Irrenanstalt als Gefahr weggesperrt werden (zu einer echten Mafia werden und verboten werden).

    Das ist ein grobes Bild dessen was passieren wird. Und ich bin bereit, Geld darauf zu wetten.

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    • Na toll. Das Ding hat meine HTML-Tags für Listen gefressen. Ich hoffe man kann die Struktur trotzdem erahnen…

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      • *schmunzel*
        […]Ich bin halt ein geborener Systemanalytiker. Setz mit ein System vor, und ich finde raus wie es funktioniert.[…]

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    • „„Besitz und Verkauf von Information“ wird irgendwann so absurd klingen wie „Besitz und Verkauf von Emotionen und der Transparenz““
      Das bewzeifel ich. Aus Sicht der Piraten sicherlich, aber der gierige Mensch wird darauf nicht verzichten.

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  9. Austreten oder aufgeben ist quatsch. Die haben schon viel erreicht.

    Ein umbenennen halte ich allerdings für sinnvoll.
    Kein Heimatmusiksfestivalderliebe-zuschauer würde allein wegen des Namens schon das kreuzchen woanders machen.
    Deutsche Digitale Partei hört sich doof an, wie wärs einfach mit: „Moderne Partei Deutschlands“ ? Einfacher und richtungsweisender.

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    • ‚tschuldigung, ich wars… vergessen das da noch was einzutippen is.

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    • MPD … das wäre mir alphapettechnisch und phonetisch zu sehr an einer unliebsamen Gruppierung.

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      • Hm, abkürzungstechnisch gesehen hast recht.

        Partei für ein vortschrittliches Deutschland?
        PvD?

        Ok.. hört sich scheisse und Urspiessig an…. :o/

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  10. Mit der Abkürzung DDP verbinde ich als historisch versierter Pirat auch nichts Gutes: Die letzte DDP war eine liberale Partei der Weimarer Republik, die einen nationalistischen Liberalismus vertrat, mit Antisemiten gemeinsame Sache machte und deren Überreste 1933 für das Ermächtigungsgesetz stimmten.
    Ich bin von dem Vorschlag aber auch aus anderen Gründen nicht wirklich überzeugt.

    Unser großes Manko ist es, dass wir es im Wahlkampf in NRW nicht geschafft haben, das Image der Ein-Punkte-Partei loszuwerden, trotz unseres umfangreichen, multithematischen Programms. Die Medien haben da ihren Teil zu beigetragen: Zumindest hier in Bonn beschränkte sich die Berichterstattung vornehmlich auf die etwablierten Parteien (die Vorstellung der Piratenpartei in der Bonner Lokalzeitung erfolgte nicht etwa mit den anderen Parteien im Politikressort, sondern verspätet und unter „Netzwelt“, die Direktkandidaten wurden ebenso unterschlagen) und der WDR berichtete bis zuletzt wieder besseren Wissens vor der reinen Internet-Ein-Punkte-Partei.
    Zudem zeigen die Ergebnisse, dass wir vor allem eine Parteider Städte sind. Auf dem Land haben wir kaum Stimmen geholt, dafür in den großen Städten (vor allem Uni-Städten) recht gute Ergebnisse. Wenn ich allerdings vergleiche, mit wie vielen Leuten und wie viel Engagement wir hier in den Wahlkampf gegangen sind und wie wenige Piraten in den Flächenkreisen unterwegs waren, wundert mich das nicht. In Bonn haben wir uns gegen den Trend und alle Widrigkeiten verbessert, im Umland waren die Zahlen dafür wesentlich niedriger.

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    • Entschuldigt die vielen Typos, ich bin geistig noch im Büroschlaf verhaftet. ;)

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  11. Ich persönlich warte auf eine klare Positionierung gegen bewaffnete Konflikte mit Beteiligung deutscher Soldaten im Ausland. Ich war vor der Bundestagswahl auf einem Stammtisch, und zufällig war der Listenerste aus Hessen anwesend. Ich habe ihn gefragt, wie er zu Afghanistan steht. Als Antwort kam nur irgend ein Geschwurbel von wegen Verantwortung und kein Abzug. Hier gilt es, auch andere Punkte des Grundgesetzes zu achten, sonst ist man wieder bei den Grünen:

    ============
    http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg
    Laut Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland ist die Teilnahme an einem Angriffskrieg unter bestimmten Umständen verboten und unter Strafe zu stellen. Relevante Gesetze und Verträge sind dabei:
    Art. 26 Abs. 1 GG: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
    ============

    Bevor mir hier nicht klarer wird, wie die Piraten dazu stehen, werde ich zumindest nicht eintreten. Und so wird es einigen anderen auch gehen, dann halt mit anderen Themen wie links/rechts z.B..

    Außerdem nerven die Mailinglisten, m.M.n. schließt das schon viele Leute aus, die nicht auf einem schlecht zu lesenden, puristischen System diskutieren wollen. Nerdig. Ein Forum ist da schon die Mindestanforderung.

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  12. Hab doch gleich gesagt dass es nur ein Hype ist.
    Ohne ein grundlegendes Programm wirds auch nie mehr. Jedoch wird es schwer genau jenes zusammenzutragen, zu unterschiedlich sind die Lager aus denen die einzelnen Piraten kommen.

    Wirtschaft und Finanzen sind die Grundlage für alles für was die Piratenpartei steht, leider hat sie das selbst noch nicht mitbekommen.

    Es wird eh noch eine Staatsorientierte Partei (vor allem wegen dem ganzen linken Pack in der PP).
    Was das dann mit Piraten zu tun hat? kA

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  13. Ich werde auch weiterhin Pirat bleiben und die Piraten wählen, auch wenn es die Presse keinen feuchten Kehricht interessiert.

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  14. Jep, ich werd‘ die auch weiterhin wählen.

    So tue ich wenigstens was für mein Gewissen.
    Denn wenn in 5 Jahren das Wort „Pirat“ zensiert ist, isses zu spät.

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  15. Wäre gegen eine umbenennung glaube das kostet mehr als es bringt.

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  16. Warum muss es eigentlich immer eine „xx-Partei Deutschlands“ sein? Diese Kleinstaatlerei ist kein Zukunftsmodell, ebenso wie das Internet sich nicht auf Ländergrenzen beschränkt. Die Piraten sind – oder beabsichtigen zu werden – eine internationale Bewegung, und am Namen „Piraten“ gefällt mir noch am Besten, dass er sich nicht auf einen bestimmten Staat beschränken lässt, sondern ganz im Gegenteil nach Freiheit und Internationalismus klingt. Modern eben. Irgendwann wird man über eine Umbenennung nachdenken müssen, denn als „Piraten“ lässt es sich kaum regieren, aber jeder neue Name sollte wie bisher in eine komplett andere Richtung gehen als alles bisher da Gewesene. Weswegen sich für mich die Wörter „Partei“ und „Deutschland“ im Namen verbieten.

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