Neues über Gewalt und Computerspiele

Die American Psychological Association hat einen neuen Bericht zur kontroversen Frage der Gewaltdarstellung in Computerspielen veröffentlicht. Darin Christopher J. Ferguson von der Texas A&M International University:

„Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass in dem Mass, in dem Computerspiele immer beliebter wurde, Kinder in den USA und Europa weniger Verhaltensprobleme zeigen, weniger gewalttätig sind und besser in allgemeinen Tests abschneiden“. Er fügtre hinzu, dass die Studien ausserdem ergeben hätten, dass gewaltdarstellende Spiele keineswegs eine Generation von gewalttätigen Jugendlichen hervorgebracht hätten.

Ich will es noch anders formulieren: Die öffentliche Debatte um Computerspiele wird nicht aus Sorge um das Wohl Minderjähriger oder wegen potentieller Gewaltopfer geführt, sondern nur um öffentlicher Aufmerksamkeit wegen. Sie ist deswegen genau so verlogen und heuchlerisch wie die öffentliche Debatte um Kinderpornografie.

(via techdirt)

4 Kommentare

  1. so gehts mir bei pädophilen und kipo auch.
    ich sehe gerne splatterfilme, finde kinder erotisch anziehend und bin dennoch kein mensch, der anderen oder der gesellschaft schadet.
    aber irgendjemand muss der jude sein.
    ich hoffe nur, dass sich das durch die blogosphäre etwas mehr rumspricht und die distanz zum unbekannten, die bei killerspielen und politikern so hoch sein wird wie bei müttern und pädos gebrochen wird.

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  2. Ich möchte hier nur diesen Missstand aufzeigen, dass „killerspiele“ nicht mal gleichen Stadion spielen, geschweige denn die gleiche Sportart sind wie Kinderpornos (Danke an Pup Fiction).

    Die Themen werden zwar beide gleichseltsam diskutiert. Aber bitte lasst es Inhaltlich so weit von einander weg wie Schokoriegel und die ISS.

    Danke

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  3. […] Neues über Gewalt und Computerspiele Die American Psychological Association hat einen neuen Bericht zur kontroversen Frage der Gewaltdarstellung in Computerspielen veröffentlicht. Darin Christopher J. Ferguson von der Texas A&M International University: (11k2, 10.06.2010) […]

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  4. Böse Zungen würden behaupten:
    Die Jugend soll für den Krieg gezüchtet werden. Pazifismus soll verhindert werden.

    Die traurige Wahrheit:
    Viele Menschen sind einfach strunzdumm und beschuldigen alles Fremde.

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