Unternehmensprofite vs. Arbeitsplätze

Die Grafik stammt aus den USA, vom Economic Policy Institute, nach Zahlen des Bureau of Economic Analysis im US-Wirtschaftsministerium: Die Krise ist vorbei, Unternehmensprofite sind höher als je zuvor, und etwa die Hälfte höher als zu Zeiten der „Finanzkrise“. Arbeitsplätze dagegen gibt es weniger als je zuvor. In Deutschland gibt sich die Regierung (incl. Ministerien) weniger transparent, aber die Verhältnisse sind die selben. Fazit: Ich will nie wieder was von Arbeitsplätzen hören, schon gar nicht im Zusammenhang mit Konjunktur oder Steuererleichterungen. (via good) (pic > grösser)

5 Gedanken zu “Unternehmensprofite vs. Arbeitsplätze

  1. Kleine Korrektur: Die Profite sind höher, WEIL die Arbeitsplätze geringer und die Verdienste viel geringer sind. Irgendwoher muss das Geld ja kommen das die einnehmen. Und anscheinend geht es auch gleich wieder weiter zu anderen Firmen, die das dann auch als Profite verbuchen.

    Denn man muss sich klar sein: Der einzige Unterschied zwischen Umsatz der als Profit verbucht wird, und Umsatz der als Betriebskosten verbucht wird, ist ob er an die Mitarbeiter geht.
    Ideal wäre also eine Firma, deren Profite als Betriebskosten zu 100% an die eigenen Leute gehen. Anstatt an… tja, an wen eigentlich? Ich sags euch: An den Aufkauf kleinerer Firmen, die man vorher durch Tricks nahe an den Bankrott getrieben hat.

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  2. Das nennt man fortschritt, man braucht für die selbe arbeit immer weniger zeit, und dadurch weniger personal.

    Das problem ist das die länder es nicht schaffen maschinen arbeit richtig zu versteuern. Wenn z.b. vw auf jede maschine über die lebensdauer der maschine auch steuern und oder sozialabgaben machen müsste wäre es viel besser für alle. Weil dann nicht mehr so leicht neue maschinen gekauft werden sondern eher nen neuen motarbeiter eingestellt, dieser bekommt einen lohn und wird ihn auch wieder in die wirtschaft bringen.

    Aber ohne diese steuer läuft alles darauf hinaus das irgentwann nur noch 1 person pro abteilung vor ort ist. Der rest macht die maschine.

    Wenn wir unsere waren mengen mit der technik von 1970 machen müssten gäbe es wohl zuwenig menschen auf der welt um das mit 50stunden wochen zu schaffen.

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  3. wers immer noch nicht begriffen hat:

    die letzte GROßE KRISE war (die – trotz schwarz-gelben gesülze – bei weitem noch nicht vorüber ist) keine ECHTE KRISE sondern eine KÜNSTLICHE KRISE die mit voller absicht herbeigeführt wurde den zweck verfolgend

    1) die (vor allem) westlichen staaten (nicht zu verwechseln mit den in diesen staaten zZ.“herrschenden“ marionetten-regierungen) in ihren grundstruckturen zu schwächen, eine absolute zweiklassen justiz zu institutionalisieren und um die noch unwilligen politiker und parteien in ihren handlungsmöglichkeiten immer weiter einzuschränken bzw. diese gänzlich zu neutralisieren . . .

    2) die weltweit bestehenden sozialen sicherungssysteme (zB. staatlich garantierten renten- gesundheits- und arbeitslosensysteme) fortschreitend zu unterminieren und auszuhebeln (mit dem langfristigen endziel diese ABSOLUT und TOTAL zu ZERSTÖREN) . . .

    3) die existenz- und alters-sichernden besitztümer (wie kleine sparvermögen, häuser, grundstücke, etc.) der „normalbürger“ weitestgehend zu vernichten . . .

    4) allgemeines lohndumping zu betreiben mit dem ziel das gro der lohnabhängig beschäftigten in angst und schrecken zu versetzen und diese in diesem zustand zu halten um sie immer hemmungsloser erpressen zu können bzw. sie in immer weitergehende knechtschaften zu treiben . . .

    sowie

    5) um die „unter- und mittelschicht“ ihrer (in der vergangenheit schwer und blutig erkämpften) grundrechte und freiheiten zu berauben . . .

    ich frage mich immer wieder wie abgrundtief dumm und naiv die sog. „kleinen männer und frauen auf den straßen“ tatsächlich sind . . . ?

    denn wenn man die anhaltenden, in ihren ausmaßen und dimensionen immer krasser und schamloser werdenden kriminellen machenschaften der international agierenden großbanken und konzerne (und ihren willigen instrumenten innerhalb von politik und medien) verfolgt, so kann man bereits jetzt schon ganz klar erkennen das die nächsten sog. „GROßEN KRISEN“ in den startlöchern bereit stehen welche nur darauf warten losgelassen zu werden.

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    1. So einen „long con“ bemerken die meisten nicht, und selbst wenn sie eine Ahnung darum entwicklen, bleibt das alles viel zu unglaublich und im Bereich VT um je als ernstes Signal bemerkt zu werden…

      Ich glaube, der olle Marley hat sich bei dieser Geschichte einfach geirrt: „You can fool some people sometimes but you can’t fool all the people all the time“

      Es funktioniert doch!

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  4. Das ist doch alles nichts Neues. Shareholder value versus „Humankapital“.

    Und je mehr Angst die Leute um ihre Jobs haben, desto mehr arbeiten sie für weniger Geld, desto weniger sind sie krank, desto höher sind die Erträge.
    Wenn die Gewinne wenigstens reinvestiert würden, nein: wird alles „ausgeschüttet“. Was bei dieser Philosophie rauskommt, sehen wir bei Vattenfall, Deutsche Bahn und Konsorten… Pannen über Pannen, weil an der Wartung gespart wurde…
    Schafft die Aktiengesellschaften ab! Damit Eigentum wieder verpflichtet.

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