San Francisco stellt intelligente Parkuhren auf

Es gibt immer zuwenige Parkplätze in Grosstädten (oder zuviele Autos, aber das ist eine Frage der Perspektive). Die Stadt San Francisco testet derzeit eine technische Lösung für das Problem: SFpark.

Im Asphalt sind Sensoren untergebracht, die melden, ob der Parkplatz belegt ist. Der zentrale Server meldet die freien Parkplätze per Website oder SMS weiter und rechnet am Monatsende aus, ob wenigstens ein Platz pro Strasse immer frei war. Wenn nicht, wird dort die Parkgebühr erhöht. Bleiben zu viele Parkplätze leer, wird der Preis gesenkt, Untergrenze sind 25 US-Cent pro Stunde. Bezahlt wird per Kreditkarte oder San-Francisco-Parkkarte. Die Stadt verspricht sich davon weniger Parksuchverkehr, weniger überfahrene Radfahrer, weniger Verkehrsbehinderung durch Parken in zweiter Reihe, weniger Abgase.

Ich denke, den Versuch ist es wert.

(via good)

6 Kommentare

  1. Wie wärs denn damit, mehr Parkplätze zu BAUEN!?!
    Bei „wird dort die Parkgebühr erhöht“ dachte ich echt, ich seh nicht richtig!

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  2. Und die Parkplaetze werden dann dort gebaut wo bisher nutzlose Parks sind? Ich hab bisher eher das Gefuehl das Platz in Grossstaedten ein hohes Gut ist das viel zu wenig vorhanden ist.
    Parkgebuehr nach oben scheint ja das Einzige zu sein das Autofahrer davon abhaelt mit dem Auto zu fahren. Stundenlange Parkplatzsuchen und daraus resultierende schlechte Laune ist ja offensichtlich eher ein gewollter Dauerzustand bei Autofahrern, wenn man der Anzahl zugelassener Fahrzeuge traut, die stetig steigt.

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  3. Und der Unterhalt dieses Systems ist dann so teuer, das die Parkgebühren noch um weitere 25 Cent steigen.
    Na vielen Dank.
    Noch eine Erfindung die die Welt nicht braucht.

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  4. Also wenn man mal so durch einen Flughafen wandelt sieht man meistens einzeln geparkte (ganz neue)Autos, mitten in der Abfertigungshalle.
    Das macht mich wütend. Warum dürfen die da parken,und unsereins muß mühsam einen Parkhaus nach freien Plätzen absuchen ?
    Hallo?
    Den Passanten wird auch meistens noch dieses Neuauto per Prospekt angeboten,von hübschen Mädchen.
    Demnächst rase ich mit maim PT direkt durch die Glasfront der Airporthalle ubd stelle das Teil genauso ab, also wo ich will.
    Ja wo simmer denn.

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  5. Also im Prinzip eine Parkplatz-Börse. Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis.
    Gut finde ich das nicht, weniger zweite-Reihe-Parker wird es dadurch auch nicht geben (eher mehr) und mit Unfällen hat das schon mal gar nichts zu tun.

    Wie wäre es dort mit einem zentralem Park&Ride Parkhaus? Dann könnte man beide Verkehrsarten sinnvoller miteinander verknüpfen.

    Ähnlich handhabe ich das ja auch in Hamburg. Bis City Süd fahr ich mitm Auto und von da (eine Station) zum Zentrum. Und hab keine Parkplatzsorgen

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  6. in „San Francisco“ ist das „hey mann, wo parke ich mein auto“ – auf die zukunkt hochgerechnet – sowieso obsolet, ist diese stadt doch bereits lange überfällig für ein alles vernichtendes erbeben.

    . . . und dann, nach dem zu erwartendem – „The Big One“ – wird keiner mehr fragen wo er/sie seine/ihre scheiß-schüssel parken kann! ist doch ein geröll/leichen/haufen so gut oder so schlecht wie der andere.

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