Geht auch: Creative Commons plus Verwertungsgesellschaft

Wenn das die Gema erfährt, verlangt sie einen Bundeswehreinsatz: In Schweden, Dänemark und Holland testen die dortigen Verwertungs­gesellschaften für Musik (Buma/Stemra), wie das läuft, wenn man die kommerzielle Verwendung von Musik betreut, die ansonsten unter Creative Commons Lizenz steht.

Tatsächlich geben immer mehr Kreative ihren Fans (und Mitkreativen) die Rechtssicherheit via CC-Lizenz. Weitergeben, Kopieren, Bearbeiten, Samplen, Verändern, alles legal. Und für die Tantiemen vom TV und Radio gibts Fachleute. Hierzulande noch unvorstellbar, ist in den Niederlanden der Feldversuch um ein Jahr verlängert worden.

(via  klarmachen-zum-aendern)

7 Kommentare

  1. ich würde trotzdem jedem künstler dringend davon abraten sich mit der deutschen GEMA einzulassen – denn ob CC-Lizenz oder nicht – die scheiß GEMA wird das schon irgenwie so verklausulieren das die kleinen wiederum so gut wie nichts abbekommen werden sowie die GEMA selbst und die oberen 10 bis allerhöchstens 20% der showbiz-schwerstverdiener wiederum 80 bis 90% des ausgeschütteten tantiemen-kuchens abkassieren

    sowie

    sie wiederum (besonders die kleinen) auf gedeih und verderb gebunden und geknechtet sind und mit ihrem ureigenem material nicht so verfahren dürfen was sie möchten!

    es würde sich seitens der GEMA gar nichts ändern.

    und darauf würde ich fast jede wette eingehen!

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    • Da möchte ich dir gar nicht widersprechen.

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  2. Ganz ehrlich? Ich bin geistig schon wesentlich zu weit, für sowas. Für mich ist jeder Hauch von Ansatz, das Konzept „geistigen Eigentums“ anzuerkennen, ein Verbrechen vergleichbar mit mafiösen Taten und Terrorismis. Und dazu gehört auch CC-Lizensieren. Was im Prinzip verlogen und heuchlerisch ist, weil es sagt „Wir tun so als ob wir nicht an die Lügengebäude des „IP“ glauben, aber doch erkennen wir sie durch Nutzung ihrer Systeme voll an, und unterstützen sie insgeheim“. Das ist nicht viel besser als die Copyright-Mafia.

    Meine Ansichten sind die einzigen, die auf physikalischen Tatsachen beruhen, die so unignorierbar sind, wie die Gravitation. Und meine Ansicht ist: Sowas wie Copyright, „IP“, und dergleichen gibt es nicht! Haben sich nur ein paar Kriminelle ausgedacht. Glaubt aber keine Sau dran. Da ich in „Medienhäusern“ ein- und ausgehe, kann ich euch sagen: Dort wird auch kopiert und genutzt wie blöde. Fernsehen und Radio wie wir es kennen, wären ohne das absolut garnicht möglich. Es würde sofort zusammenbrechen. Der Fakt dass es existiert und funktioniert, ist also Beweis genug dafür, dass selbst da keiner dran glaubt. Nur ein paar laute Idioten trieben die Ansichten unter das Volk. Leider sind CC-Leute da genauso laute Idioten, da sie wie oben gesagt, ja die geistige Haltung durch Anerkennung unterstützen.
    Deshalb enthält mein mein geistiger Output nur den Hinweis, dass ich Copyright und „IP“ nicht anerkenne. Und wem das nicht gefällt, kann gern in ein Terrorland wie Australien oder die USA auswandern.

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    • Unglaublich, wie weit du geistig schon bist…

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      • don’t feed the trolls ;-)

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  3. hier noch eine kleine adresse für angehende (oder bereits aktive) künstler und leuten die sich allgemein informieren wollen über die machenschaften in der MI. besonders ist herauszustellen das sich einige teile sehr intensiv mit dem thema GEMA befassen. u.a. wann und für wenn sich diese lohnt und wer auf alle fälle seine finger davon lassen sollte (mit betonung auf „DIE ALLERMEISTEN“). das dort befindliche ist zwar nicht mehr auf dem allerneusten stand, nichtsdestoweniger aber immer noch BRAND-AKTUELL (wiederum im besonderen in bezug auf die GEMA-Machenschaften)!!!:

    Haifischbecken Musikbranche:

    http://www.haifischbecken-musikbranche.de/?site=&nlid=31

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    • EINLEITUNG:

      [ Die Situation
      Darüber, wie es in der Musikbranche wirklich funktioniert, wird öffentlich nicht gern gesprochen.
      Ich bin mir durchaus bewusst, hier ein ganz heisses Eisen anzufassen.

      Mein Name ist Peter Wrobel. Als ehemaliger Journalist und mehrjähriger Tätigkeit als Manager im Show-Business, ist mir die Musikbranche nicht ganz fremd. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich weiß, worüber ich hier spreche/schreibe.

      Diese HP habe ich erstellt, um junge Künstler davor zu bewahren, teure Fehler zu begehen. Fehler, die ich selbst auch gemacht habe. Aber nicht nur ich, viele Künstler, die heute einen großen Namen haben, sind als „Neulinge“ von den „Haien“ der Musikbranche finanziell „über den Tisch gezogen worden“.
      Sicher, Lehrgeld muss jeder bezahlen. Nur durch Erfahrungen wird man „ein Großer“. Aber Erfahrungen zu sammeln, die auch etwas Geld kosten dürfen, ist die eine Seite. Von den so genannten „Brancheninsidern“ richtig abgezockt zu werden, das ist eine andere Sache

      Nun gehört aber nicht jede Plattenfirma, jeder Produzent oder Manager zu den Brancheninsidern, die ich als „Haie“ bezeichne. In den meisten Fällen wird selbstverständlich seriös gearbeitet. Das kann einen Branchen-Neuling aber nicht davor bewahren, doch an den „Falschen“ zu geraten und in die Kostenfalle zu tapsen.

      Wir alle, die an dieser Web-Site mitarbeiten, möchten dazu beitragen, durch Tipps und Ratschläge jungen Künstlerinnen und Künstlern einen problemlosen Start in das Berufsleben zu ermöglichen. ]

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