Tankauto für Elektromobile

Was passiert, wenn du mit dem Elektroauto mitten auf der Landstrasse liegenbleibst, weil die Batterie leer ist? Schieben? Mit dem Sprit-Kanister in der Hand zur nächsten Tanke laufen und ein paar Kilo Watt kaufen?

Die Schweizer Firma Nation-E hat eine Lösung: Einfach beim Notdienst anrufen, der schickt dann das Angel Car mit einem 230-Volt-Ladegerät. Ne Viertelstunde später ist bereits so viel Saft in der Batterie, dass du auf jeden Fall bis zur nächsten E-Tankstelle kommst und dort so richtig nachtanken kannst. Ist zumindest ne Idee. (via gearfuse)

8 Kommentare

  1. Toll, ich denke ein abschleppwagen wäre die bessere idee bis zur nächsten steckdose bringt der dich schnell.

    Gefällt mir

  2. Also ich finde die Idee, Energie vom Kraftwerk (heutzutage auchnoch Kohle!), unter großem Verlust in Akkus, und dann nochmal unter großem Verlust is andere Akkus zu übertragen, selten dämlich!

    Die Batterien sollten zumindest standardisiert sein, so dass man ein paar austauschen kann.
    Besser ist aber natürlich via solarthermischen Kraftwerken erzeugter Wasserstoff.

    Gefällt mir

    • Doch nicht von einem Akku in den andern, der hat dann einfach einen Generator dabei.

      Gefällt mir

  3. Unsinn das ist.
    Auf 230Volt brauchen die meisten E-Fahrzeuge ziemlich lange zum laden. Eine 1/4Stunde ist da denke ich mal extrem optimistisch gedacht. Eher eine halbe bis ganze Stunde. Und in der zeit hat man die Karre eh schon zur nächsten Ladestation geschlept.

    Wechselakkus, jepp, so muss es gehen. Zumindest solange noch keine mobile Stromversorgung gegeben ist. Brennstoffzelle oder zb Induktionsschleifen im Boden.
    Oder gar kein motor (bzw nur „Not-Motor) und in der Fahrbahn eingelassene Magnetspulen ziehen die Autos jeweils (Natürlich mit dauernder kommunikation mit der KFZ-Elektronik zwecks bremsen, abbiegen etc)

    Gefällt mir

    • Das mit den Magnetspulen hat ja schon beim Transrapid super funktioniert – und da war nur ein Zug unterwegs. In diesem Zusammenhang plädiere ich für kugelförmige gelbe Säcke. Wenn ich den mit genug Blechdosen füttere und auf die Fahrbahn kicke, hat sich das Problem mit der Abfuhr erledigt.

      Gefällt mir

  4. Ich sehe ein gewissen Bedarf an ersatzkanistergroßen Notstromaggregaten voraus…

    Gefällt mir

  5. der poster mit dem wasserstoff sollte bedenken, das die elektrolyse von wasserstoff aus Wasser derzeit einen extrem bescheidenen wirkungsgrad hat.

    Das System Kraftwerk->Akku->Motor ist besser als Kraftwerk->Elektrolyse->Brennstoffzelle/Verbrennungsmotor.
    Man kann natürlich Wasserstoff auch aus Erdgas herstellen, aber das ist wieder Humbug, weil dabei CO2 frei wird.

    Gefällt mir

  6. So ganz kann ich die „Genialität“ dieser Idee nicht nachvollziehen.
    Ein Angel Car rufen – 15 – 13 Minuten aufladen und dann zur Tankstelle fahren sonn besser sein als: Fahrzeig rufen und zur nächsten Tankstelle abschleppen lassen?
    Abgesehen davon dass, wenn fanuss recht hat, mal mit einem Verbrennungsmotor
    der Stom erzeugt wird.
    Also da fände ich es besser wenn es einen „Notakkuanschluß“ gäbe und man sich eben bis zur nächsten Tankstelle einen Zusatzakku ausleihen könnte.
    Das mit standardisierten batterien zum Austauschen fänd ich zwar auch gut – aber wie die Erfahrung leider immer wieder zeigt altern Akkus durchaus sehr schnell.
    Und welche Firma würde schon einen neuen Akku gegen ein 5 Jahre altes Modell tauschen?

    Gefällt mir


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.