Polymer Porn

Regel 34, Chemie. (via dailywhat)

12 Kommentare

  1. sowas sollte man buben in der mittelstufe geben, damit sie einen bezug zur chemie erhalten, wäre ich pädagoge, würd ichs mit einfließen lassen bei den kinderchen hrhrhr

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    • Nicht nur buben. Mädchen/Frauen sind zwar drauf konditioniert, so tun zu müssen als würden sie’s nicht mögen, um der Notgeilheit entgegenzuwirken, aber natürlich tun sie’s genauso. Sonst würde das mit der Fortpflanzung ja schwierig werden. ^^

      Ich würde aber eine allgemeinere Lösung vorschlagen: Spiele sind ein von der Natur erfundenes System um Leuten durch vereinfachte und vergnügliche Simulation was beizubringen. Schule ist perverse heranzüchtung kleiner Dronen und Allesakzeptierer durch Drill und Auswendiglernen ohne Verstehen und ohne Selberdenken.
      Schule sollte ein Ort sein an dem man Spiele spielt, und “Chemie” sollte eins der besten Spiele der Welt sein (bei dem man zu “Physik” hochleveln kann), so dass die Kinder in der Freizeit es schon vermissen und davon träumen wie aufregend das war.

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      • das klingt im prinzip sehr schön, nur _wie_?

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        • Ich bin von Beruf Spieledesigner. Ich wüsste das schon genug. Ein paar Grundlagen:

          Erstens muss es mit dem Spieler resonieren. Für ihn persönlich also nützlich erscheinen. (Und ganz ehrlich, wenn nicht, wieso sollte er das dann lernen?) Und es muss emotionell resonieren. Und nicht nur die Geschichte, sondern auch die Ästhetik, Spielmechanik und Technologie. Das erfordert einfach Menschenkenntnis in die aktuellen Probleme und Gefühlswelten eines Jugendlichen der Zielgeneration. Als was macht man? Man spielt Anthropologe, und setzt sich in deren Welt. Man hört hin. Bis man es wirklich versteht, und es von den Kids auch bestätigt bekommt.

          Zweitens muss es der fraktalen Motivations-/Erfahrungskurve folgen, die alle solchen Erlebnisse gemeinsam haben. (Hier ein schnell erstelltes Beispiel: Allgemeine Formel für eine Ebene: ((sin((a^s⋅2⋅mod(t;1/a^(s-1))−0,5)π)⋅if(mod(t;1/a^(s-1))≤1/a^(s-1);a⋅mod(t;1/a^(s-1));mod(t;1/a^(s-1)))+if(mod(t;1/a^(s-1))≤1/a^s;a⋅mod(t;1/a^(s-1));mod(t;1/a^2)))⋅2^(s-2)), wobei: t = Zeit {0≤ real ≤ 1}; a = Akte {integer > 0; normal = 4}; s = Stufe {integer > 0; normal = 1 – 3))

          Und drittens ist es halt nach der Definition eines Spieles aufgebaut. Also die Problemlösung mit einem guten Spielzeug, klarem Ziel und obigen beiden Regeln. Wobei Problemlösung = Ziele erreichen; gutes Spielzeug = Spielzeug das Spaß macht; Spaß = Freude mit Überraschungen; Freude: [Ideen-/Biomassen]existenz[erweiterung/-verbesserung/-erhaltung] (auch simulierte!); Überraschungen = Spike in der Kurve die die Differenz zwischen vorausberechnetem innerem Modell und der Realität darstellt; Spielzeug = Objekt für Spielen; Spielen = Manipulieren für Neugierde; Neugierde = Nichtverstandenes verstehen wollen… alles jetzt grob gesagt.

          Die Spielmechanik ist dann das, worin der Schüler gut werden soll. Und die „Moral von der Geschicht“ das tiefe Verständnis zu Chemie, das man in der normalen Schule nie lernt. (Bei der Mathematik wäre das dann das, was Lockhart in seinem „Lament“ meinte.)

          Wer sich jetzt fragt, wie das Spaß machen soll… Nun, ein Spiel nach obiger Definition macht auch per Definition Spaß. Genau so wie Sex sich per Definition gut anfühlt. (Vergewaltigungen & Co. ausgenommen.)

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          • was du beschreibst sind die „klassischen“ chemie- physik- elektro- sowie elektronik-baukästen (die für gehobenere ansprüche sind gemeint) und weiterführend – bzw. verbindend und/sowie übergreifend – steckbaukästen wie zB. die von FISCHERTECHNIK (aber auch noch anderen herstellern)!

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          • @knallbonbon: Nein. Du denkst nur „bis zur nächsten Ecke“. Mein Gedanke ging aber „quer durchs Universum“. Der Baukasten wäre ein Teil des Werkzeugs. Also der Technologie.
            Dazu kämen Spielmechanik, Story, und Ästhetik, Und halt das was es mehr macht, als die Summe seiner Teile.
            Ein waschechtes Abenteuer! Ein richtiges Erlebnis! Prägend, faszinierend, und die Sicht auf die Welt komplett verändernd! Und am Ende ein unglaubliches Erfolgs- und Machtgefühl! :) (Bei Mädels natürlich an deren Ideale angepasst. Also stärkere Fokussierung auf Soziales, Harmonie, u.s.w., und nuanciertere Interaktion/Teamarbeit.)

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      • boaaahhhhhh Alter …..

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      • schön so etwas zu lesen!

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  2. Bitte keine Bilder mehr auf den Titel stellen die nicht SFW sind!

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    • Bizarre Anfrage, Micha. Erstens haben Blogs keinen „Titel“, sondern nur neuere und ältere Artikel, und zweitens ist das hier ein Blog für erwachsene Bürger eines freien Landes, in dem man offen über Sex reden kann. Und diesen in weiten Bereichen auch abbilden. Wenn dir das nicht gefällt, geh doch rüber. Nach Amerika.

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    • Arbeitest du in einem Labor?

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  3. Das zeigt einmal mehr das alles Chemie ist, und zwar ALLES.
    Von Hirn bis Hoden !

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