So denkt der Taliban

Natürlich haben die Taliban auch eine Nachrichtenwebsite, auf der sie ihre Erfolge feiern. Genau wie die USA (nur kleiner). Jeder einzelne gelungene Sprengstoffanschlag erhält dort einen rühmenden Beitrag.

Diese Art von Kriegspropagandapresse ist natürlich abzulehnen, egal, von wem sie stammt. Trotzdem haben die sogenannten „Islamisten“ dasselbe Recht auf Äusserung und Veröffentlichung ihrer verqueren Ansichten wie etwaige „Christisisten“, oder besser „Kapitalisisten“. Im Gegenteil: Sie wurden Opfer eines ungerechtfertigten Angriffskrieges, so bitter das nun für die „freie Welt“ auch klingen mag.

Wer also den Kriegstreiberquatsch der anderen Seite nachlesen will, kann das hier tun, und ihnen hier per Kontaktformular eine Nachricht senden. (via mf)

33 Kommentare

  1. Der Krieg in Afghanistan war ungerechtfertigt?

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  2. …wer Frauen, Kinder und andere unschuldige tötet verdient weder (be)achtung, noch einer Platform sich kund zu tun.
    Und wer all das macht um seine altertümliche Fehlinterpretationen durchzupressen und Menschenrechte mit den Füßen zu treten verdient noch mehr verachtung.

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    • Na dann lass uns mal gleich whitehouse.gov dichtmachen.
      Weil Zensur ja so schön ist, nä? Macht dich richtig Geil, auch mal zensieren und damit auch die Menschenrechte mit Füßen treten zu dürfen, oder?
      Aber dann über Zensursula fluchen…

      Ich mag die Ansichten von bestimmten Personen – sei es nun die USA, die Taliban, oder deine Wenigkeit – abscheulich finden… Aber ich würde ihr grundlegendes Menschenrecht, ihre Meinung zu äussern, bis auf den Tod verteidigen!

      Warum? Weil ich sonst auch nicht besser wäre als ihr.

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      • Ganz Ehrlich? Propaganda wird seit jeher von allen Seiten betrieben.

        Das „Recht“ darauf spreche ich keinem ab – Auch wenn ich persönlich denke, dass dies von allen Seiten unterlassen werden sollte. Nüchternde, nicht wertende Fakten OK, aber naja… That’s life.

        Und da bin ich mit dir auf einer Welle: Egal wer etwas veröffentlicht: Zensur ist NIEMALS eine Lösung. Genau dafür bin ich ebenfalls bereit zu kämpfen.

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  3. Fritz, wenn du einmal unten in A-Stan warst, unterhalten wir uns nochmal über das Thema. So ist das lediglich ein Kommentar eines Menschen, der nicht weiss wovon er spricht.

    Wenngleich ich die Informationspolitik der beteiligten Regierungen ebenfalls kritisiere und das ständige Belügen der eigenen Bevölkerung aufhören muss! Oder um es deutlich zu sagen: Da unten herrscht Krieg! Dieser ist und war gerechtfertigt. Lediglich die feige herangehensweise der Politik (Egal welcher Nation) hat bislang erfolgreich verhindert, dass dieses seit Jahrhunderten geschundene Land endlich befriedet werden kann. Wer sich ernsthaft(!) mit dem Thema auseinandersetzen möchte sollte sich das Buch „Unter Beschuss“ vom Kameraden Lindemann zulegen. Da bekommt man realistische Eindrücke von dem was dort vor sich geht und vor allem, wie wir Soldaten uns dabei fühlen.

    -fozzie

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    • Ich weiß auch, dass Mord scheiße ist, ohne jemanden umzubringen.

      Achja, zum „gerechtfertigten“ Krieg:

      Art. 26 Abs. 1 GG: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

      Der in Ausführung des Art. 26 GG erlassene § 80 StGB lautet:
      Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

      Noch Fragen Kienzle?

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      • OK, Mord und Unterdrückung sind für dich also „friedliches Zusammenleben“??

        Den Krieg haben die Fundamentalisten ausgerufen und mit den Anschlägen begonnen. Daraufhin haben diese sich zu Ihren „Freunden“ den Taliban verdrückt und wurden von denen auch Aktiv unterstützt.

        Evtl. sollte man sich mit einem Thema beschäftigen, bevor man das Grundgesetz zitiert und so tut, also wüsste man worüber man schreibt…

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        • Du musst schon richtig zitieren: „friedliches Zusammenleben der Völker“. Und soweit ich das sehe, haben wir vor dem Krieg keine Oberst Kleins von der Leine gelassen, die dann afghanische Kinder töten.

          Da deine Geschichte Afghanistan erst in diesem Jahrtausend beginnt, würde ich mich an deiner Stelle nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Stichwort Amerikanische Unterstützung der Taliban gegen UDSSR.

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          • ACHTUNG! Die Taliban waren damals nur eine von vielen Gruppen, die sich im Verbund gegen die UDSSR aufgelehnt haben und auch US Unterstützung erhalten haben. Aber das nur am Rande.

            Oberst Klein ist ein geniales Beispiel – Wenn man die Umstände nur soweit erklärt, wie man es gerade braucht um seinen Standpunkt zu vertreten. Oberst Klein hat vollkommen korrekt gehandelt. – Hätte man es trotzdem auch anders angehen können? JA! Das geht immer! Hätte es was genützt? Vermutlich nicht. Wer nachts sich weit ausserhalb einer Ortschaft bei von den Taliban geklauten Militärfahrzeugen einer Streitmacht befindet, weiss ganz genau was er dort tut und welchem Risiko er sich aussetzt. Und die Motive sich dort aufzuhalten sind sicher nicht legal…

            Aber ja, „VOR“ dem Krieg waren dort keine deutschen Soldaten und haben sich für dieses Land engagiert. Dafür war ein totalitäres Taliban-Regime an der MAcht, welches wirrkürlich Menschen getötet hat und der Bevölkerung Ihren Willen und Ihre Gesetze aufgezwungen hat. (Nur am Rande: „Westliche Werte“ sind meiner Ansicht nicht das, was die Afghanen brauchen. Die haben Ihr eigenes System und das ist auch OK!) Und die Afghanen waren im Gegensatz zu uns Deutschen in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts NICHT Glücklich damit!

            Und es ist nunmal eine Tatsache, dass man mit Fundamentalisten nicht verhandeln kann. Dort gibt es schlicht nur „Mach was ich euch sage“ oder eben „Stirb Ungläubiger“. Und Nein, diese machen leider nicht vor Landesgrenzen halt. Und seien wir mal ehrlich, glaubt ernsthaft jemand das BKA, der V-Schutz oder der BND kann uns wirklich schützen, wenn die „Pros“ herkommen und Terror zu verbreiten? Die Amateure die wir bisher hier gefasst haben sind absolut kein Vergleich zum Feind aus den Reihen der Al-Qaida. diese kommen nicht mal an die Taliban heran.

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          • Fehlt nur noch der Hinweis, was die denn Ihre Kinder mit in ein Kriegsgebiet bringen. Die Motive sich dort aufzuhalten sind nicht legal? Nach welchem Recht?

            Und wie sieht das Ende dieses Krieges aus? Was gibt es zu gewinnen? Willst du dich „engagieren“, bis der letzte Widerstandskämpfer, ob Taliban oder nicht, tot ist?

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    • Ja, weil du ja schonmal in „A-Stan“ warst… Na klar…
      (Ich bin halb von da, halb von hier, wenn du es wissen willst. [Und ich finde beide Seiten extrem verblödet und blind wie Vieh.)

      Lustig dass du auch wieder blind die „es war gerechtfertigt“-Propaganda zu verbreiten müssen glaubst… aber natürlich ohne zu sagen warum eigentlich. Dafür mehr Betonung auf dem Satz. Motto: Überreden, nicht überzeugen. Weil du selber eigentlich garnicht weisst warum.

      Die ganze Terrortruppe sitzt in Pakistan! Und die USA arbeiten mit ihnen zusammen. Dafür gibt es Beweisfotos!
      Afghanistan und Irak waren nur Ressourcenkriege. Für Cheneys Haliburton & Co.
      Hier nochmal das lustige Perspektivkorrigier-Bild von meinem Kommentar oben: Sarcasm – Sometimes it’s the only way to get people to QUESTION THE OFFICIAL RESPONSE

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      • Ich werde es mir nicht antun, allen deiner „Kommentare“ Achtung zu schenken… Aber eines interessiert mich noch: Hast du die Beweisfotos des Roswell-Absturzes auch noch? Oder sortierst du noch aus, welchen Verschwörungstheorien du glauben willst, weil sie dir gerade ins Weltbild passen?

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  4. Noch ein Nachtrag:

    Wer ernsthaft glaubt das fundamentale Islamisten friedlich werden, wenn man sich aus Afghanistan zurückzieht sollte sich dringend in Behandlung begeben. Diese Gruppen haben es sich zur Aufgabe gemacht ALLE Ungläubigen zu konvertieren oder zu töten. ALLE impliziert hierbei auch uns in Deutschland!

    Abgesehen davon sollten gerade wir Deutschen wissen, was es Wert ist von Tyrannei und willkürlicher „Politik“ befreit zu werden. Alle, welche glauben wir sollten uns da nicht einmischen sollten mal darüber nachdenken, wie die Lage heute wahrscheinlich wäre, hätten die Amerikaner in der 40er genauso gedacht – Na, wer glaubt nun, er hätte jetzt ein braunes Hemd oder alternativ nicht mehr am Leben zu sein? So sehr ich den Krieg verabscheue, so ist dieser unsere einzige Chance auf Dauer zu überleben. Wer mit Fundamentalisten verhandeln zu können glaubt, glaubt wohl auch, man könne Triebtäter mit höheren Strafen „abschrecken“…

    -fozzie

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    • Wer ernsthaft glaubt das die Anzahl fundamentaler Islamisten in Afghanistan weniger werden, wenn man das Land besetzt, sollte sich dringend in Behandlung begeben. ;)

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      • Wenn man auf politischer Ebene die Voraussetzungen geschaffen hätte sehe es anders aus. Aber ja, derzeit ist die Situation dort nicht zuträglich (Siehe Text unten). Dennoch: Wie möchtest du diese Anzahl dezimieren? Durch Abzug? Hat eigentlich mal jemand an die Konsequenzen eines Abzugs nicht nur für uns selbst gedacht? Was glaubt ihr passiert in A-Stan wenn sich die Nato zurückzieht? Ich weiss nicht, aber als Deutschem sollte „Genozid“ ein Begriff sein… Wenn IHR wirklich dies auf euer Gewissen laden könnt – Bitte! Meine Kameraden und ich sind auch lieber in der Heimat, in unserem noch sicherem Heim. Und dennoch ziehen wir für andere (JA, auch EUCH!) in den Krieg („Bewaffneter Konflikt“ – Wenns nach der Politik geht) und riskieren unser Leben. Viele Kameraden kommen teils Schwer verwundet in die Heimat und werden nie wieder ein normales Leben führen können. Andere wiederrum kommen im Sarg nach Hause.

        Ich finde einfach, dass man denjenigen die die Fehler der Bürger und der Politiker ausbaden müssen einfach Respekt gezollt werden sollte. Im Gegensatz zu den ganzen Worthülsen-Verteilern tun diese Männer und Frauen wirklich etwas!

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        • Wieso sollte da ein Genozid starten? Ja, höchstwahrscheinlich wird der Krieg erstmal durch einen Bürgerkrieg abgewechselt. Aber deine Alternative ist, dass D da weiter Menschen tötet, damit die sich nicht gegenseitig töten. M.M.n. nicht durchweg einleuchtend.

          Für mich zieht ihr nicht in den Krieg. Ich war immer der Meinung, dass D nicht weltweit unsere Soldaten schicken soll, sondern beim GG bleiben. Und ich will auch nicht, dass ihr da drauf geht, für die Interessen partikularer Gruppen. Aber wenn Schwarz-Geld z.B. Atomkraftwerke verlängert, dann haben sie auch nicht meine Entscheidung durchgesetzt, sondern die ihrer Wähler, wenn überhaupt. Das muss ich überhaupt nicht unterstützen, genau so wenig wie diesen Krieg.

          Zum Thema Respekt: Ärzte verdienen Respekt, denn sie retten im extremsten Falle leben (Augenärzte ausgenommen ;) ). Was machst du im extremsten Falle mit dem Maschinengewehr oder dem roten Button? Demnächst kommen noch die Bankster, Beamten und Politiker um die Ecke und verlangen Respekt dafür, dass sie tun, wofür sie sich früher entschieden haben.

          Ob du es glaubst oder nicht, ich bin froh, dass ich nicht das tue, was du tust. Stell dir vor, es ist Krieg in 11k km Entfernung, und keiner geht hin. Im übrigen hast du in einer Demokratie sogar die Wahl, auch als Soldat gegen den Krieg zu sein. ;)

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          • Och, weil mehr als die Hälfte der Afghanen am Anfang mit usn zusammengearbeitet hat und die Taliban nen Gedächtnis haben wie ein Elefant? Und Stockschläge verteilen die nicht für (aus deren Sicht!) Verrat… Die rotten schlicht ganze Clans aus. So wie es in der Kultur üblich ist.

            „Für mich zieht ihr nicht in den Krieg.“ Hier liegst du schlicht falsch. Aber solange du deine Rosa-Rote Brille nicht absetzt und dir mal nüchtern die Realität anschaust, werden wir nur gegeneinander diskutieren und keinen Schritt weiter kommen. ;)

            Zum Respekt Abschnitt: Dir fehlt leider ganz offensichtlich jegliches Wissen über die Bundeswehr, deren Vorgehensweise und was diese leistet.

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    • Das Problem in deiner Logik ist, dass die Extremisten überhaupt nicht aus Afghanistan kommen, sondern aus Pakistan und dem Iran.
      Ausserdem kammen die Waffen und Gelder die das Startkapital der Taliban waren immer noch von den Mujaheddin die damals gegen die Invasion der Sovietunion gekämpft haben.
      Wenn du die eigentlichen Führer in diesen Ländern mit kleinen Geheimtruppen killst, is schnell Ende.
      Wieso das noch nicht geschehen ist? Weil die ja doch Freunde der USA sind, und man doch zusammenarbeitet! Das kann man doch nicht kaputtmachen! :P Vor allem wo das US- und EU-Vieh ja jetzt so schön blind der Angstmache folgt!

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  5. Wir alle wissen, wie der Krieg in Afghanistan zustande kam. Durch Einmischung der USA, noch zu Zeiten des Kalten Kriegs. Und jetzt wird er am Leben gehalten, weil die Besatzung den paar bescheuerten Fundamentalisten einen Nimbus des Freiheitskämpfers verleiht. Und nein, Kriege werden nicht mit Waffen gewonnen. Waffen sind nur dafür da, dass deren Hersteller damit reich werden. Um den pseudo-islamischen Aufstand in Afghanistan zu beenden,, muss man diesen Spinnern die Unterstützung der Bevölkerung entziehen. Am einfachsten durch Wohlstand. Das hat überall anders auch funktioniert.

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    • Ja grundsätzlich hast du recht. Es sollte der Verbund der eingesetzten Kräfte sein, welcher das Land befriedet. Die Bundeswehr als Schutzmacht – BMI und BM f. Wirtschaftl. Zusammenarbeit für den Wiederaufbau. Nur leider lassen sich eben diese Fundamentalisten nicht mit netten Worten vertreiben. Auch wenn es manch linkem Weltbild zu wider ist: Man muss die Aufständischen (den Feind) auf militärischem Wege einhergehend mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Volkes entgegentreten. Bei letzterem hat man von Anfang an von Seiten der Regierung gepennt. Gleichzeitig hat man dem Militär nicht die Befugnisse gegeben mit Ihren Mitteln die Lage zu verbessern. Zum Beispiel mit einfachen Dingen, wie der Gewährung von Hilfe, bei Entführungsfällen oder einfachen Hilfen, wie der Bildung von Infrastruktur. Stattdessen wird die Bundeswehr gezwungen auf die (meist korrupten) Staatsorgane Afghanistans zu verweisen.

      Letztendlich geht Wohlstand immer mit Sicherheit einher und das eine kann nicht ohne das Andere entstehen. Die Sicherheitslage in A-Stan macht es ledier notwendig derzeit noch Gewalt anzuwenden und eben „Flagge“ zu zeigen. Und das ist im Gegensatz zu den vielen „gutgemeinten“ Ideen einiger Verwirrter die Realität da unten. Ich war 3 mal im Einsatz in A-Stan und habe damit meine Erfahrungen nicht aus der Bild oder irgendeinem Pseudp-Intellektuellen Schundblatt…

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      • Richtig.

        Problem da unten ist ja auch das vieles der Aufbauarbeit von den Taliban wieder zerstört wird, neu aufgebaute Schulen gesprengt etc.

        Einfach mal so bei denen eine Wirtschaftsstruktur aufzubauen geht kaum, da muss dann eben mit militärischen Mitteln unterstützt und gesichert werden.

        Denen einfach Geldmittel zur verfügung zu stellen wird einfach nur wieder zu einer Diktatur und ungleichverteilung führen. Geld ist Macht.
        Das Geld muss bei dem Volk ankommen, da geht kein Weg dran vorbei.

        Zuguterletzt ist das (imho) größte Problem dort das es kaum etwas zum bewirtschaften gibt. Weder Ackerbau, noch Produktion, noch sonstwas. Koka, ok aber das zählt nicht.
        Wie sollte sich eine funktionierende Wirtschaft aus dem nichts entwickeln? Aus Luft kann man keine Pflüge bauen, liefert man denen Pflüge werden die paar Afghanischen Hersteller für sowas daran wiederum zugrunde gehen. Gleiches mit anderen Hilfslieferungen. Jede Aktion erzeugt eine Reaktion.

        Sehr Problematische Angelegenheit. Kaum lösbar.
        Meiner Meinung nach könnte eine straffe Militärische Diktatur dort Ordnung reinbringen… well… die haben aber das Problem das man sie für gewöhnlich nicht mehr los wird und das Volk mehr aussaugen als andere.

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    • Fritz, die Taliban haben garkeine Unterstützung in der Bevölkerung. Die Bevölkerung kann sie nich ab, und hat sich tatsächlich sehr gefreut, als die USA diese plattmachen wollten.
      Die Enttäuschung wurde dann groß, als die USA den selben König wieder aufsetzte, der davor das Land so sehr terorrisierte, dass das Volk dachte, die Taliban könnten sie davor retten!
      Ja, die Taliban kamen an die Macht, als vermeintliche Rettung vor dem grausamen König. Die Taliban waren eine extreme Enttäuschung und noch schlimmer. Wenn auch nicht viel schlimmer. Und die USA war genauso eine Enttäuschung. Weil sie nur wieder den grausamen König zurückbrachten, und der Konflikt das was noch übrig war vom Land, in Schutt und Asche verwandelte.

      Wohlstand ist in Afghanistan schwierig. Da Mohnanbau ein vielfaches dessen an Geld einbringt, was alles andere was auf der nun kargen Landschaft wächst, einbringen würde. Und sich daher nur vom Mohn noch leben lässt.
      Die ganzen, beeindruckenden Bewässerungsanlagen, die Afghanistan noch bis vor der sowjetischen Invasion grün hielt, ist ja zerstört. Und sowieso ist alles voller Minen.

      Bildung und Wohlstand wären schön. Aber auch ohne einen geldgebenden und leitenden Kopf aus Pakistan und dem Iran wäre schnell Ende mit den Taliban. Die USA hätten einfach ein paar Spezialeinheiten in diese Länder schicken sollen, die sich NICHT mit dem Feind VERBÜNDEN. ;))

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  6. Das Militär darf unter keinen Umständen die Staatsmacht sein. Das Militär darf lediglich die ZIVILEN Massnahmen schützen und bis zur Etablierung einer funktionsfähigen, nicht korrupten Polizei die Aufgaben eben dieser übernehmen. Aber einem armen Bauern, des Tochter vom Nachbarclan entführt wurde zu erzählen, man sei nicht Zuständig und er solle sich an die örtliche Polizei wenden, fördert einerseits nicht unbedingt das Vertauen in den Intellekt und den Realitätssinn der Soldaten (Eigentlich der Politik, aber das kommt für den Bauern eh gleich – Stichwort: Korruption) und andererseits wirkt damit das Militär wie ein Zahnloser Tiger – klar man hat Waffen, aber einerseits setzt man diese nicht ein und andererseits verkirecht man sich ja mittlerweile im eigenen Lager aus Angst vor Angriffen. Und nichteinmal dort kann man sich selbst schützen… Hier hat die Politik von Anfang an versagt und schiebt es der Bundeswehr in die Schuhe…

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    • Hier sind wir einer Meinung. Leider ist das Ziel m.M.n. viel zu ambitioniert, schlicht nicht umsetzbar.

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      • Das Ziel ist auf jedenfall umsetzbar. Ambitioniert? Ja. Aber das ist nicht unbedingt verkehrt. Problem ist lediglich, dass man nicht die MIttel stellt um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Es fehlen MINDESTENS 10.000 Soldaten um den Norden halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kommt, dass diese verdammten Idealisten aus den BMI und BMZ „Aufbau“-Projekten wieder nach DE geschickt werden sollten. Die Afghanen wollen und brauchen kein „Gender-Mainstreaming“ – Die brauchen auch keine „Mädchenschulen“ (Im übrigen sind das die Projekte die beim BMI und BMZ immer als Erfolge gefeiert werden…). Man braucht Biuldung (für ALLE!), Infrastruktur, Arbeit und vor allem Sicherheit.

        Sorry, ich könnt jedesmal kotzen wenn ich nur an diese Nasen von den Zivilprojekten dort unten denke…So etwas verplantes und blauäugiges sieht man selten. Die glauben allen ernstes, man kann den Afghanen westliche Werte und Gleichberechtigung „schenken“ – Dass diese das überhaupt nicht wollen interessiert keinen… Und so verpulvert der deutsche Staat jährlich 140 Millionen Euro für so einen Mist… Naja, OK, fair bleiben – 25 Millionen werden evtl. in sinnvolle Projekte gesteckt…

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        • Auch hier sind wir wieder größtenteils einer Meinung. Der Unterschied ist, dass du glaubst, dass es jemals anders von den Entscheidern beabsichtigt war. ;)

          Aber erst wenn du über die Propaganda hinweg bist, sprich Verschwörungstheorien bewertest, anstatt sie pauschal abzulehnen und als Unfug zu deklarieren, wirst du erkennen, dass andere Erklärungsmuster viel sinnvoller sind als die publizierte Meinung. Sorry für den langen Satz, ich hasse das selbst.

          Die Frage ist, wie lange können, sollen und wollen wir eine Kontrolle über ein Land am Ende der Welt verantworten. Sprichst du da von Jahren, oder Jahrzehnten? Besatzungsmacht ist ein Schimpfwort! ;)

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          • Wenn der Einsatz ordentlich abgeschlossen werden soll, sprich die MIttel zur Verfügung stehen, brauchts mindestens noch ein Jahrzehnt. Jeder Depp (Oder wie nannte man Beamte in Berlin?) der von einem Abzug 2013 faselt hat nicht mehr alle Latten am Zaun…

            Desweiteren glaube ich weder der „Propaganda“, noch den Verschwörungstheoretikern. – Ich bilde mir seit Jahren meine eigene Meinung,

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  7. Also alleine diese „PRO“ schwingt doch schon eher positiv.
    Ich meine NEG-Markt oder NEG-paganda….das schafft doch eher weniger PaybackKartenKunden.

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    • tim? bist du eigentlich hetero, homo oder bi?!
      ich bin PROSEXUELL!!!

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  8. Hoppla, bei diesem Thema werden ja die Kommentarköpfe hitzig und rot.

    Und dämlich auch ein wenig.

    Herrlich.

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