Ein Leben nach dem Tod: Limewire

Wie lange geht das noch so? Die Tonträgerindustrie, vertreten durch die US-Lobbygruppe RIAA, hat auf ihrem langen Marsch in die digitale Gegenwart einen weiteren Pyrrhus-Sieg errungen: Limewire, der US-Anbieter des gleichnamigen Gnutella-Filesharing-Clients, muss nach einem aktuellen Beschluss des New York District Court sämtliche Geschäftstätigkeiten mit der genannten Client-Software einstellen. Das verurteilte Unternehmen hat erklärt, dieser Aufforderung nachzukommen und statt dessen einen rechtlich unbedenklichen Musikservice einzurichten.

Die bisherigen Limewire-User werden sich dann wohl nach anderen Downloadmöglichkeiten umsehen, und der Ruf der “Musikindustrie” als Feind der Musikfans hat sich noch ein kleines bischen mehr gefestigt. Und die technische Entwicklung ist der juristischen sowieso immer um ein paar Schritte voraus. (via torrentfreak) (pic Ken Bosma cc by)

 

 

4 Kommentare

  1. LOL, gibt doch mehr Gnutella-Client-Varianten als Sand am Meer!
    Wie dumm sind die von der Medienreproduktionsindustrie eigentlich?
    Gnutella würde sich niemals blockieren lassen. Notfalls würde man alles verschlüsselt tunneln. Dann müssten die es schaffen, Verschlüsselung zu verbieten. Was Unsinn ist, da gute Verschlüsselung sich per Definition nicht von Zufallsdaten unterscheiden lässt. Also kann man immer sagen, man sende doch nur Zufallsdaten. Und das zu verbieten, würde in der Praxis bedeuten, das komplette Internet zu verbieten.
    Und selbst dann: Dann vernetzen wir eben unsere WLAN-Knoten, und gut is. Und dann? Das auch verbieten? Das Land ins düstere Mittelalter stürzen?
    Klar, das würden die ohne mit der Wimper zu zucken machen wollen.
    Das Problem: Wenn das zu schnell geht, ist es eine zu plötzliche Änderung, als dass irgendwer, inklusive der Regierung, das akzeptieren würde. Und wenn es langsam geht, ist die MI tot, bevor man da angekommen ist. ^^

  2. Also ich kaufe meine Music immer ganz brav beim MediaMarkt, oder wie das heißt.

    • Ich würde ja, wenn es sie dort gäbe ;)

  3. Lasst doch der industrie ihren spaß sachen zu verbieten leute in den ruin bringen usw. das sind die letzten panischen schläge vor dem ertrinken.


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