Blut für Elektronik

Seltene Erden und Metalle für unsere Elektronik stammen regelmässig aus destabilisierten Krisengebieten. Ganze Landstriche bezahlen mit Blut für den Reichtum einzelner Warlords. Das Enough Project kontrolliert die Fortschritte von Herstellern beim Aussortieren solcher dreckiger Quellen. (pic/big)

4 Kommentare

  1. Man beachte, wie geschickt uns die Grafik anlügt: Selbst die „besten“ bieten grade mal 32%, und nicht >90% wie es sich optisch anfühlt, auf der Skala des ohnehin bedeutungsfreien „progress toward responsible sourcing“. 32% von was?

    So wie das da steht, kann das auch genausogut bedeuten: „Nunja, wir fingen an mit einer Million getöteter Menschen im Jahr, unser Ziel ist weniger als 100, und wir sind bei 32%, also töten wir ‚nur‘ noch grob 680000 Menschen von Jahr!”

    Und dafür geben wir doch gern ein stolzes GRÜN…

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  2. Da gab es kürzlich beim WDR auch eine Doku zum Thema „Blutige Handys“, das ganze erschien als Dokumentation „die Story“. Das Video zur Sendung gibt es kurioserweise nicht mehr online beim WDR aber mit Google habe ich es gefunden. Hier ist das Video http://www.mediafire.com/?55dyiyeflctjpf2

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    • Brauchst bloß mal „Coltan“ googeln…
      Was können wir als Verbraucher dagegen tun? Möglichst selten ein neues Handy anschaffen ist meine Strategie. Einen Vertrag ohne Gerät abschließen, das Gerät selber kaufen und so lange benutzen, bis es definitiv kaputt ist.

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