Reich und Arm

Die vier reichsten Männer der Welt, beispielsweise Warren Buffett, Bill Gates, Carlos Slim und Mukesh Ambani, verfügen über mehr finanzielle Mittel als die 57 ärmsten Nationen dieser Welt.

Carl Pope , Vorsitzender der grossen US-Umweltschutzorganisation Sierra Club, bezeichnet das Wirtschaftssystem, das solche Unterschiede schafft, als Kleptokratie. Die Herrschaft der Diebe. Krieg den Palästen ist mittlerweile auch keine Alternative mehr, weil diese heute versichert sind und letztendlich von den Bewöhnern der umliegenden Hütten bezahlt werden.

(via foreignpolicy) (pic aki88)

11 Gedanken zu “Reich und Arm

  1. Ja traurig, aber Bill Gates spendet ja regelmäßig auch nicht zu vernachlässigende Beträge. Sollten sich andere ein Beispiel dran nehmen. Vielleicht auch einfach was verschenken an Leute die Pech hatten im Leben.

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    1. Leute wie Gates spenden nicht, sie gründen Stiftungen und behalten so die Kontrolle darüber, was mit ihrem Geld geschieht. Was die „Bill & Melinda Gates Foundation“ zum Beispiel in Nigeria veranstaltet hat, ist sehr beispielhaft; die LA Times hat damals berichtet, nur mal zwei Sätze aus

      http://articles.latimes.com/print/2007/jan/07/nation/na-gatesx07

      „In a contradiction between its grants and its endowment holdings, a Times investigation has found, the foundation reaps vast financial gains every year from investments that contravene its good works.“

      „Like most philanthropies, the Gates Foundation gives away at least 5% of its worth every year, to avoid paying most taxes.“

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  2. Aber wie die Debatte anstoßen? Es gehen ja schon Medien an die Decke, wenn das Wort „Kommunismus“ fällt. Bezeichnenderweise aus dem Ursprungsland der Demokratie, Griechenland, geht heute wieder eine Bewegung aus, die nun vielleicht bei weiterer Börsenspielerei und Währungsrettung auch auf andere Länder übergreifen könnte. Der „Wutbürger“, wie es in den Gazetten des Landes zu lesen ist und verunglimpft wird, kann 2011 seiner Wut Gehör verschaffen, Gelegenheit wird es zu Hauf geben.

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    1. nun, beim Thema Kommunismus ist das sehr einfach:

      Das Wort Kommunismus repräsentiert in der breiten Bevölkerung halt nun mal das, was Stalin, Mao und die anderen Irren daraus gemacht haben. Unstrittigerweise sind daran Millionen von Menschen zugrunde gegangen.

      Und zuletzt disqualifiziert sich derjenige, der dieses Wort in den Mund nimmt vollkommen selbst. Vor allem, weil er nicht sieht, dass aufgrund der Vorgeschichte so ein Argumentieren zu absolut nichts führen kann.

      Des Weiteren muss man unterstellen, dass derjenige nicht versucht, sich eigene Gedanken und Lösungsvorschläge zu überlegen. Sondern er nimmt einfach nur irgendwas vorgefertigtes, weil es irgendwie gut klingt und irgendwie ins persönliche Neidmuster passt.

      Ideologie, egal welcher Art, führt schlußendlich zum Untergang!

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      1. Es zeigt jedoch auch die absolute Ignoranz dieser Menschen, denn sie leben in diesem Kapitalismus der ebenfalls von Irren zum millionenfachen Massenmord missbraucht wird GLÜCKLICH! Und verteidigen ihn sogar, gegen Konzepte die noch nicht einmal darauf ausgelegt sind andere zu beovorteilen (sondern dazu missbraucht wurden).

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        1. du kannst Kapitalismus nicht mit Kommunismus vergleichen. Was du machen könntest, wäre den Kapitalismus mit Planwirtschaft vergleichen. Du kannst sagen, dass die repräsentative Demokratie, in der wir nunmal leben, von wenigen Reichen bzw den Deppen der Gesellschaft gesteuert werden.

          Ich bin der Meinung, wenn man den Menschen die Dummheit austreiben könnte, hätten wir es alle viel besser.

          Beispiel:
          Der aktuelle Dioxinskandal.
          Ich will jetzt gar nicht auf irgendwelche gesundheitlichen Folgen eingehen, die sind mir gerade mal egal. Der springende Punkt ist doch, dass die Geiz-ist-geil-Mentalität die Preise in den Supermärkten auf völlig irre Bereiche heruntergedrückt haben. Auf der einen Seite ist das gut, weil sich alle Menschen diese Nahrungsmittel leisten können. Auf der anderen fressen wir aber ohnehin jeden Tag zu viel und muss denn wirklich jeden Tag Fleisch auf den Tisch?

          Mir wäre es lieber, einmal in der Woche ein richtig geiles Steak essen zu können, anstatt jeden Tag diese Papplappen (mensa zb) fressen zu müssen, wo man sich nicht mal sicher sein kann, ob das jetzt mal ein Tier war und wenn ja, was für eins.

          Und da geht es dann natürlich bei der Herstellung rund, da kriegen Kühe ihre ehemaligen Artgenossen zu fressen, oder Fischmehl oder anderen Dreck. Die Geschichte kennt ihr. Und die Bauern, die ehrlich waren, werden dann im Stich gelassen.

          ===
          Die Lösung zu den ganzen Problemen bietet keine Ideologie der Welt, sondern nur Augenmaß und sinnvolle Überlegungen. Kein Patentrezept ist eine gute Lösung. Ob das jetzt Demokratie ist, die in Mesopotamien herbeigebombt wird, oder Kommunismus bei der sich irgendwelche Funktionäre bereichern und die einfachen Leute verhungern lassen.

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      2. Augenmaß, stimmt, der Scharfschütze muss immerhin treffen! sinnvolle Überlegung – klingt gut, die Abschaffung der herrschenden Affen muss ja geplant werden.

        Aber am Ende braucht es eh erst einen Messiahs, der mit einem Raumschiff aus der Zukunft kommt, um den Menschen von dem Affen zu befreien.

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  3. Wikipedia über Warren Buffet:
    Am 25. Juni 2006 kündigte er an, 85 % seines Vermögens nach und nach an fünf Stiftungen verschenken zu wollen.[2] Der Großteil soll an die Bill & Melinda Gates Foundation gehen, ein kleinerer Anteil soll auf die vier Buffett-Familien-Stiftungen verteilt werden.

    Im Juni 2010 startete er zusammen mit Bill Gates die Kampagne The Giving Pledge (deutsch: Das Versprechen, etwas herzugeben). Buffett kündigte an, dass er nach seinem Tod 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke hinterlassen wolle.[3]
    ————————————-

    Zu der Linken und dem Komunismus, hm, ich denke das ist auf „aktiven populismus“ zu schreiben. Eine Rede bei einem komunistisch angehauchten Zeitung. Über was redet man da als getreuer Wählerfänger? Richtig, genau das was die Leute dort hören wollen. Das dort gesagtes auch wiederum an die öffentlichkeit gelangt, well, dumm gelaufen.

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