Google zensiert Suchanfragen

Wer auf der Google-Homepage nach „bittorrent“, „torrent“ oder „rapidshare“ sucht, etwa um sich legal OpenSource-Software zu holen, wird neuerdings vom weissen Riesen nicht mehr mit Vorschlägen versorgt. Damit ist „torrent“ auch in deutscher Sprache zu einem schmutzigen Wort geworden, und Google hat der Contentmafia einen unnötigen Scheinsieg eingeräumt.

Selbstverständlich kann man weiterhin vollständige Torrents suchen, oder nach sehr viel grässlicheren Dingen (siehe Pic unten) oder auf Microsoft Bing ausweichen, wo „torrent“ noch in der Vorschlagsliste steht. Wer ist diese Contentindustrie eigentlich? Die Big Four etwa beschäftigen in unserem Land weniger als 5000 Mitarbeiter (sowas nennt man hier „KMUs“, „kleine und mittelständische Unternehmen“) und massen sich an, unsere Rechte einzuschränken. Wir müssen diese Lobbykraten bekämpfen. Ähm. Ihr auch. Nicht nur ich.

(boingboing, presse)

6 Kommentare

  1. Jaja no sweat ey.
    Wenn ich so „total nackiche fraun absolut total nackich mit ohne alles an“und so güügle klappt das immernoch absolut perfect ey ! (natürlich verlangen die so alle CreditCardAngaben und so ….)

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  2. Pirate Bay wird einem noch vervollständigt / angeboten :)

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  3. „1 torr = 133.322368 pascals“

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  4. 5000 Mitarbeiter… Da gibt es doch schon mehr als doppelt soviele Piratenpartei-Mitglieder! Und bestimmt zehn mal so viele aktive Copyrightgegner!

    Warum kriegen wir dann unsere Realität noch nicht gegenüber deren durchgesetzt? Sind wir so unsicher? Oder so unprofessionell?
    Oder sind wir einfach nicht auf den gleichen Kokspartys unterwegs?

    Kommt, Leute! Wenn ich einen Medienmafia-Propagandastand aus der Stadt jagen konnte (mithilfe ein paar motivierter Beisteher), dann könnt ihr das auch!
    Es kommt nur auf die Realitätsdominanz an!
    Seit selbstsicher! Verteudigt euch erst garnicht! Wenn, dann müssen die sich verteidigen!

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  5. . . . und so läutet halt jeder (nach seiner art) seinen persönlichen UNTERGANG eigenhändig ein . . .

    . . . was solls also???

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  6. Nuja, mal ehrlich: Und?
    Wer sich legal OpenSource-Software ziehen will weiß wie es geht und muss danach nicht via Google suchen. Gleiches gilt für erfahrene Filesharer.
    Der rest, diejenigen die ohne sich in etwas eingelesen zu haben nach torrents suchen, würden sich eher in gefahr bringen als es ihnen etwas nützen würde.
    Dazu kommt das auch „dumme“ recherchen zb von Politikern via google so auch eben keine Ergebnisse erbringen.

    Summasummarum sehe ich es eher positiv als negativ.

    Und mal Hand aufs Herz, wieviel Prozent macht der legale Traffic via torrent aus? 0,01%? Oder noch weniger?

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