New York verbietet Rauchen auf öffentlichen Plätzen

Auf dem Times Square, in den 1700 städtischen Parks und an den 22,5 Kilometern öffentlicher Strände ist seit Anfang Februar das Rauchen verboten, wie der New Yorker Stadtrat mit 36 zu 12 Stimmen beschloss. Dazu der Marathonläufer, Nichtraucher und Stadtrat Robert Jackson: „Wir sind auf dem Weg in eine totalitäre Gesellschaft“. (nyt) (pic Mihai Bojin cc by)

24 Gedanken zu “New York verbietet Rauchen auf öffentlichen Plätzen

  1. Ich finds gut *fg*

    Ok, ich schwäche das mal etwas ab: Wenn sich Raucher besser benehmen könnten wäre es für mich kein Problem.

    Achja, Gördi = ex-raucher (sind ja die schlimmsten) ;o)

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    1. Sehe ich auch so. Seit es das Rauchverbot in Kneipen gibt, verdienen die Barbetreiber mehr an mir. Als Nichtraucher bin ich ganz froh drum, nicht mehr in dem blauen Mief sitzen zu müssen. In der Öffentlichkeit sollte das Rauchen zumindest eingeschränkt werden. Weniger Zigaretten mehr an Haltestellen des ÖPNV und in Fußgängerzonen würde ich begrüßen. In Parks und auf der Straße sollen ide Leute von mir aus qualmen. ;)

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      1. ach? ist ja interessant das KNEIPEN an solchen wie dir sooooooooooviel verdienen.

        komisch nur das seit dem rauchverbot in unserer gegend in den 3 größten ortschaften bisher ca. 20 wirtshäuser, kneipen und kaffees schließen mußten weil so viele gäste ihr verweildauer drastisch einschränkten oder gleich zuhause bleiben um sich dort mit freunden und bekannten zu treffen.

        von mind. 7 weiteren lokalitäten weiß das sie kurz vor der schließung stehen.

        jaaaaa. ist schon super duper toll was ihr nichtraucher zustande gebracht habt.

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        1. Bei uns im Dorf keine einzige… komisch.

          Kann es vielleicht daran liegen das Leute auch einfach nicht mehr soviel Kohle überhaben um in die Kneipe zu gehen?

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  2. Ich finde schon in Deutschland das Rauchverbot in Kneipen zu extrem! Ob in einer Kneipe, Bar oder sonst wo geraucht werden darf sollte doch wohl vom Eigentümer bestimmt werden dürfen. Wer meint, dass er mit Rauchern mehr Gewinn macht als mit Nichtrauchern soll es erlauben und wer es anders sieht oder auch auf dem Antiraucherkreuzzug ist soll es eben verbieten. Der Staat regelt in Deutschland schon viel zu viel! Man wird immer mehr zu einem unmündigen (ex)Bürger erzogen.

    Wenn die Eltern in der Erziehung ihrer Kinder versagen wird die Schuld auf die, in diesem Fall wirklich, unschuldigen Lehrer geschoben oder nach Killerspieleverboten geschrien. Nichtraucher schreien nach Rauchverboten weil sie zu blöd sind Kneipen fern zu bleiben in denen geraucht wird. Wir haben hier echt eine Verbotsinflation!

    Grüße,

    Andy

    P.S.: Bin auch Exraucher. Aber nur weil es mir schwer fallen könnte weiterhin nicht zu rauchen wenn ich Raucher in einer Kneipe sehe werde ich bestimmt nicht nach Rauchverboten in Kneipen rufen!

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  3. P.P.S.: Ich brauche wirklich keinen großen Bruder der in jeder Lebenslage auf mich aufpasst. Aber wenn es so weiter geht wird er auch bei uns bald von jeder Häuserwand auf uns herab lächeln. Natürlich nicht so plump wie bei 1984.

    P.P.P.S.: Fangt doch endlich mal alle einfach an selber zu denken!

    P.P.P.P.S.: Wenn es beim Rauchverbot wirklich um unsere Gesundheit gehen würde würden Zigaretten einfach komplett verboten. Aber so wie es jetzt ist finanziert die Tabaksteuer einen nicht geringen Teil unseres Haushaltes und zudem wird auch noch die Lebenserwartung der Menschen gesenkt. Und Menschen die früh an Lungenkrebs sterben verbrauchen nicht so viel Rente wie Leute die bis 90 oder gar 100 leben. Denkt mal drüber nach.

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      1. Das ist mir schon klar. Ich muss gestehen, dass ich auch einfach mal ein wenig provozieren wollte. Und ich kann jetzt behaupten, dass ich zumindest einen Menschen (Dich) dazu gebracht habe selbst zu denken. :)

        Zum Thema Behandlung von Lungenkrebs oder anderer tabakbedingter Erkrankungen im Vergleich zu den Rentenkosten habe ich leider keine Zahlen darüber, was teurer ist. Würde mich aber sehr über Links oder Zahlen freuen.

        Grüße,

        Andy

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    1. Die Kosten der Behandlung von Krankheiten die mit Zigaretten in Verbindung stehen lassen sich auf die Anzahl der verkauften Schachteln aufteilen – der Preis steht zurzeit bei 40€ die Schachtel für den Steuerzahler

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  4. Naja, in einer Kneipe wäre mir das auch egal.
    1: entscheide ich mich selber in eine kneipe zu gehen
    2: machen dort die jeweiligen Betreiber sauber.

    (Und es macht mir im übrigen auch nichts aus in kneipen zu gehen wo geräucht wird, in meiner Stammtischkneipe hier in HH kommen nach 22Uhr auch die Aschenbecher wieder aufm tisch ;)

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  5. Ich bin der meinung das Man Tabak genau wie alkohol waren neu prüfen udn besteuern sollte. Ich denke nicht das beides schlecht ist, aber es ist einfach viel zu teuer. Beides sollte mal genußmittel sein, aber heute ists eher alltagsgegen stand udn da ist vorallem der preis schuld dran.

    Denken ne Schachtel kippen müsste 10€ kosten und ne flasche bier 7euro. Dann wird man zum genuß sich sowas gönnen aber nicht in großem mengen und somit seine gesundheit zerstören udn die umwelt belästigen.

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    1. bloß nichts von anderen ländern lernen, oder? genauso wie unsere regierenden polit-kasper – denen man aber großenteils absicht und kriminelle energie zur durchsetzung ihrer meist eigennützigen (für ihre von ihnen bediente klientel und sich selbst) politischen ziele unterstellen kann. mindestens aber fahrlässigkeit, lernresistenz und/oder/sowie blanke dummheit!

      abgesehen davon das DE zu den ländern gehört in denen mit die höchsten preise für zB. tabakwaren bezahlt werden müssen gibt es länder – vornehmlich im skandinavischen und angelsächsischem raum – in denen die preise annähernd den deinen hier vorgeschlagenen entsprechen mit absolut NULL einfluss darauf das eine reduzierung des konsums eingetreten wäre und auch sind damit fast keinerlei positive einflüsse auf das allgemeine steueraufkommen zu verzeichnen. meist trat dass genaue geteil davon ein weil sich die bürger einfach anders behelfen:

      zB. über zigaretten- und tabakwarenschmuggel (oder im falle von alkohol übers schwarz-brennen) mit folgenden negativen einflüssen und folgen für die gesellschaften:

      http://www.publicintegrity.org/investigations/tobacco/

      [The illicit trafficking of tobacco is a multibillion-dollar business today, fueling organized crime and corruption, robbing governments of needed tax money, and spurring addiction to a deadly product. So profitable is the trade that tobacco is the world’s most widely smuggled legal substance. This booming business now stretches from counterfeiters in China and renegade factories in Russia to Indian reservations in New York and warlords in Pakistan and North Africa.

      It began with a basic mathematical equation: In 1995 two scholars in Europe found that almost one-third of the world’s cigarette exports had simply vanished. Somehow, billions of cigarettes, once exported, had mysteriously gotten lost in transit.

      Only it wasn’t that mysterious. Starting in 1999, a team of reporters from the International Consortium of Investigative Journalists pored over thousands of internal industry documents and uncovered how leading tobacco companies were colluding with criminal networks to divert cigarettes to the world’s black markets. Big Tobacco was doing it for profit — to boost sales and gain market share — as it avoided billions of dollars in taxes while recruiting growing numbers of smokers around the globe. The tobacco industry, as it turned out, did not merely turn a blind eye to the smuggling — it managed the trade at the highest corporate levels.

      Read more . . . . ]

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  6. in richtung USA braucht man diesbezüglich erst gar nicht so böse schielen sind doch auch hier sind diese ganzen totalitär-FASCHISTEN (die bezeichnung trifft jetzt aber nicht nur wegen der raucherverfolgungen zu – also nicht unbedingt darauf versteifen – überall auf dem vormarsch.

    aber jetzt rein bezogen aufs rauchen kann man solcherlei aus dem REPORT MÜNCHEN aus dem letzten jahr (noch) nachlesen und im videobeitrag ansehen:

    [ Ein Spitzelsystem gegen Raucher? Die EU-Regulierungswut

    Raucherpolizei, Schauprozesse, Denunziantenhotlines – Die EU-Empfehlungen zur Verschärfung der Rauchverbote erinnern Kritiker eher an einen Überwachungsstaat. Sinnvoller Nichtraucherschutz oder unsinnige Regulierungswut? report MÜNCHEN über Bürokraten in Brüssel und Berlin.

    Von Mike Lingenfelser, Florian Heinhold
    Stand: 08.03.2010

    So könnte es aussehen, sollten die EU-Empfehlungen Wirklichkeit werden: Eine Art Raucherpolizei, die verschärfte Verbote überwacht – womöglich sogar an öffentlichen Orten im Freien. Und die Überwachung soll noch viel weiter gehen: Auch die Bevölkerung soll überwachen, wo immer es geht. Ein Aufruf zum Denunzieren?

    Die EU empfiehlt wörtlich eine… „…kostenlose Telefonhotline für Beschwerden … um die Öffentlichkeit zur Meldung von Verstößen zu ermutigen.“ ]

    http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-nichtraucherschutz-ID1267788592989.xml

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    1. Überwachungsstaat ! Ha – ha ha – ! Den haben wir doch längst und in weitaus intimeren Gebieten als beim Rauchen.
      Assange wird dann darüber, wo man überall beim Rauchen erwischt werden kann, in wikileaks zur Veröffentlichung bringen.

      Das wird ein Spass werden, dann wird er noch von den Rauchern verfolgt.

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  7. Ich habe es schon richtig verstanden, knallbonbon, dass nicht nur gegen den blauen Dunst vorgegangen wird, habe mich aber in diesem kurzem Kommentar bewusst nur auf das Rauchen beschränkt.
    Doch da ich Assange ins Spiel brachte, sollte es eigentlich klar sein, was ich von Überwachung und auch Geheimniskrämerei der Behörden halte – egal ob hier – in Amerika oder anderswo.
    Aber bis die Deutschen ihren Arcsh hochkriegen, muss schon was passieren.
    C’est clair maintenant?

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  8. Ich hab noch mal meinen ersten Schrieb durchgelsen. Was kann ich wohl gemeint haben mit: „……..in weitaus intimeren Gebieten“ Heissen muss es : in weitaus intimeren Bereichen. Sorry

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  9. Na guckt mal, wie prima das funktioniert….

    Selbst hier in einem Forum, in dem ich eigentlich Leute erwarte, die etwas genauer hinschauen wird das eigentliche Problem von dem meisten nicht wahrgenommen. Da bildet sich schnell eine Raucher/Antiraucher Debatte, da wirde über die Kosten von Lungenkrebs diskutiert anstatt eine Faschist/Nichtfaschist Debatte vom Zaun zu brechen.

    Insgesamt wurde das dann nicht aus den Augen verloren, aber man sieht finde ich recht gut daran, wie perfide die liebe Obrigkeit da vorgeht. Hetzt zwei Lager aufeinander, dann können wir unser Süppchen derweil kochen. Totschlagargumente, wie „Schützt endlich unsere Kinder!“ und dergleichen gehören in die gleiche Kategorie.

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