Microsoft verringert Schutz der Privatsphäre in repressiven Ländern

Der US-Tech-Gigant Microsoft hat in seinem Email-Angebot Hotmail für Länder wie Bahrain, Marokko, Algerien, Syrien, Sudan, Iran, Libanon, Jordanien, Kongo, Myanmar, Nigeria, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Tajikistan und Kirgisistan den Login per HTTPS entfernt, so dass Bewohner dieser tendenziell repressiven Länder nur noch den weit weniger sicheren HTTP-Login nutzen können.

Die EFF rät betroffenen Hotmail-Nutzen, in ihrem Profil als Heimatland USA, Deutschland, Frankreich, Germany, France, Israel oder die Türkei anzugeben, da klappts mit dem HTTPS. Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass jener andere Techkonzern mit den bunten Buchstaben auf weissem Hintergrund im Logo sogar kostenlose Ferngesprächsleitungen für Protestierer in Ägypten zu Verfügung gestellt hat, als dort Internetzugänge staatlicherseits blockiert wurden. Beides sind für mich klare politische Aussagen.

eff

3 Kommentare

  1. war vllt. etwas anderes von diesen DRECKSCHWEINEN zu erwarten? seit 25jahren doch nicht!!!

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  2. Was ich nicht verstehe: Teils zeigt Microsoft guten Willen und teils kommen dann solche Dinger? Weiss die linke Hand nicht, was die rechte tut? Oder alles eiskaltes Kalkül?

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    • Ich denke, genau das ist der Fall – der Konzern ist einfach zu groß geworden.

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