Internetprovider drosselt World of Warcraft

Um Geld zu sparen. Ein Glück, dass WoW-Spielerin Teresa Murphy sich bei der zuständigen kanadischen (dort spielt nämlich die Horrorgeschichte) Regulierungsbehörde beschwerte. Die dann der Sache nachging. So dass der ISP, Rogers, mit der Wahrheit rausrücken musste.

Es gäbe da Probleme mit dem Traffic Management. Weil nämlich pro Kunde nur 2 GB monatliches Datenvolumen eingeplant sind. So dass man P2P ausbremst. Und eben, hrm, auch andere Dinge. Nein, diese Kanadier. Ein lustiges Völkchen, was? Nein. Wir wissen nämlich eigentlich gar nicht, was die Telekom, Vodaphone und die anderen hiesigen ISPs so treiben, wenn niemand zusieht. Die Sache mit der Netzneutralität ist gar nicht so akademisch, wie von eben diesen Leuten immer getan wird. Im Gegenteil: Wenn man die so weiter machen lässt, zocken die ringsum alle ab, die irgendwie mit dem Internet zu tun haben. Gerne auch doppelt und dreifach.

ars technica

7 Kommentare

  1. Naja, der Markt wird’s wohl regeln?

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    • Lol, ja, genau. ^^
      Was viele bewusst ignorieren: Markt-Freiheit = Gesetzlosigkeit. Und Gesetzlosigkeit = Die Macht des Stärkeren / Faustrecht.
      Wer mit jetzt behauptet, das würde zu einem natürlichen Gleichgewicht oder irgendwas “regelndem” führen, der kriegt mein Faustrecht zu spüren. ^^

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      • “regelndem” → „regelndem“

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        • Markt-Freiheit = Gesetzlosigkeit?

          In welchem Comic stand das denn?

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  2. Ja, der Markt würde es regeln, wenn man weiß, was vor sicht geht. *plumpausgedrückt*
    „Vollständige Information auf beiden Seiten“ kann man das sicherlich nicht nennen.

    Nur wie kann man das transparenter gestalten? Jedes mal nachhaken und um Infos betteln ist wohl eher nicht der richtige Weg. Brrr…diese Sparfüchse

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  3. Ich hab hier Vodafone (Ex-Arcor-Anschluss) mit einem Drossel-Tester getestet, und konnte keine Drosselung feststellen.

    In den USA und Kanada ist das auch anders als hier. Hier gibt es zig Anbieter, und die EU sorgt dafür dass es auch zig Anbieter sind. Wenn also jemand scheisse baut, kann man wechseln.
    Dort hat man meist keine Wahl. Und statt dass jemand denen auf die Finger schaut, werden die noch unterstützt.

    Man kann sagen was man will über die EU und deren illegale Regierung, aber die haben bisher in vielen Dingen ein gutes Gegengewicht zu den Firmen bieten können. Hatte sich vorher noch niemand getraut, Microsoft mit mehreren Millionen pro Tag zu Bestrafen, weil sie das Ausführen des Gerichtsurteils verzögerten.

    Übrigens: @Fritz: Kommt denn nun die Grün-Piratische-Landesregierung? ^^

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  4. in kanada ist es in der tat so, dass rogers einen riesigen marktanteil hat und es bis vor 2 jahren nur 1 konkurrenten gab.

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