Missbrauch von Vergewaltigung und Inzest

Eric Turner, republikanischer Abgeordneter im Bundesstaatsparlament von Indiana, wandte sich gegen eine Ausnahmeregelung im von ihm vorgeschlagenen Gesetz gegen Abtreibungen, der zufolge Frauen dann problemlos Abtreibungen haben könnten, wenn sie Opfer von Vergewaltung und/oder Inzest geworden seien.

Dies würde, so Turner, dazu führen, dass Frauen sich logischerweise als Opfer solcher Verbrechen hinstellen würden, um an einfach Abtreibungen zu kommen. Die Ausnahme wurde vom Parlament auch abgelehnt, 54:42.  Lacht nicht, solche Leute gibt es hier auch. Nicht nur in Bayern.

thinkprogress via dailywhat

8 Kommentare

  1. Ich finde es erschreckend wie stark zur Zeit diese Fundamentalisten Einfluss gewinnen. In Europa ja leider auch immer mehr.
    http://maedchenblog.blogsport.de/2011/03/30/europa-uk-und-ungarn-koennten-abtreibungsgesetze-verschaerfen/

  2. Also in US of A brauchen die doch keine Resolution/Gesetze dachte ich.
    Da werden AbtreibungsÄrzte doch einfach abgeknallt ?

    Wer radikal “denkt”, entblösst sich ja automatisch, also so hirnmäßig.
    Ich sehe dunkelbraun für dieses Land mittlerweile.
    Da bricht sich die Primitivität Bahn, langsam aber sicher.
    (das ist so sicher wie das Amen in der Kirche(öh…..) )

    • Ich sehe da nur, dass der Wirtschaftsfeudalismus nun stark genug ist, um offen in die faschistische Phase zu treten. Weil intelligente Leute keine Eier hatten um die Realität des verblödeten Viehs zu dominieren.

  3. Wg. ” dass Frauen sich logischerweise als Opfer solcher Verbrechen hinstellen würden, um einfach an Abtreibungen zu kommen”.

    Naja um es mal zynistischt zu tippen, – die wollen doch nur die KondomKosten sparen.

    • Lacht nicht. Wer schonmal seine klammerige Freundin verlassen hat (z.B. weil sie fremdbumste und zu Hause einen auf Pascha machen wollte), und dann miterleben musste, dass sie sich dann rächen wollte, indem sie eine Vergewaltigung erfindet und einen anzeigt… der weiss dass es auch ein Extrem in der anderen Richtung gibt, Deutschland unglaublich sexistisch gegen Männer ist, und Frauen noch böser als Männer sein können wenn sie was fieses hintenrum von langer Hand planen.
      Das geht schon so weit, dass ein kleines Mädchen zu einem größeren Jungen in der Schule geht, und sagt „Du gibst mir jetzt dein Geld, oder ich sage ich wurde vergewaltigt.“.

      Das ist so ein „Buzzword”, bei dem alle das Hirn ausschalten. Selbst Richter. Und keiner glaubt einem mehr.

      Es steht absolut ausser Frage, dass:
      1. Vergewaltigung bestraft werden muss.
      2. Frauen Vergewaltigungen erfinden wenn sie sauer genug sind, und genau um die Wirkung wissen.

      Das ist natürlich ein Dilemma. Denn:
      1. Gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Keine Ausnahmen.
      2. Glaub ich dass es kaum was schrechlicheres gibt, als dass man sich endlich traut, zu sagen dass man vergewaltigt wurde, und dass einem dann nicht geglaubt wird.

      Fazit: Man muss bei Vergewaltigungen besonders hart nach Beweisen suchen. Aber wenn man nichts findet, und die Unschuldsvermutung dann ignoriert, ist man selber der Gewaltverbrecher.

      • Gut erklärt und sicher richtig. Man beachte Kachelmann, Assange & Co, wo es ja auch nicht eindeutig ist.
        Aus diesem Grund gäbe es doch aber nur eine vernünftige Haltung zu dem Thema und diese wäre Abtreibung ja, unter bestimmten sozialen Voraussetzungen. Ob es nun eine Vergewaltigung war oder nicht.

  4. Wir wissen dass es solche Leute gibt. Aber genau deswegen wir sagen ganz laut, dass es sie nicht gibt. Denn dann denken so welche nämlich dass sie ziemlich allein wären und sowieso nichts bewirken können. (Können sie auch nicht.)

    Ist die gleiche Sache wie bei den Jasmin-Revolutionen: Wenn die Regierung offen von einer Revolution spricht, dann trauen sich die Leute plötzlich, und schwupp is die Regierung gekippt.

    Hat mit Realitätsdominanz zu tun. Und das größte Problem was gute Leute haben, ist, dass sie sich von lauten Idioten sagen lassen, wie die Realität aussehen würde. Und ihre eigenen Ziele runtermachen.
    Und dann meckern, dass nichts so läuft wie sie es wollen. Lol.

  5. In seiner Absurdität ist das Gesetz nur logisch.
    Warum? Weil Frauen dann _tatsächlich_ fälschlicherweise behaupten würden, sie seien Opfer von Vergewaltigung geworden. Das ist ein vortäuschen einer Straftat, unter der unter Umständen ein unschuldiges Opfer zu leiden hat.

    Das geht gar nicht.

    Man sollte einfach Abtreibung vis in die x-te Schwangerschaftswoche erlauben, fertig.

    Frauen in die Illegalität zu drängen ein Verbrechen vorzutäuschen und Männer zu belasten ist absolutes No-Go.


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