Jazz, wie er niemals war

http://vimeo.com/lexitricity/topshelfjazz

Ich hege schon lange die Überzeugung, dass man nicht wirklich guten Jazz spielen kann, wenn man kein Heroin nimmt. Dann fehlt einfach die Leidenschaft über den Tod hinaus. Zum Glück fällt „Gentlemen in Squalor“ von Top Shelf Jazz nicht in diese Kategorie, eher so was wie Easy-Listening-Konsens-Retro-Pop. boingboing

4 Gedanken zu “Jazz, wie er niemals war

  1. Wenn ich mich auf alte Intervievs mit Louis Armstrong und Konsorten berufen darf, war es wohl weniger das Heroin, als der Hanf, wecher damals in den Zwanzigern an jeder Ecke wucherte und als sogenanntes „Niggerweed“ nicht der Prohebition anheimfiiel. Für Weiße war dieses Zeug nicht hype genug; die standen mehr auf illegalen „Moonshiner.

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  2. Entweder musst du das „, wenn man kein Heroin nimmt“ weglassen, oder das „spielen“ durch „hören“ ersetzen.
    Jazz ist Anti-Musik für die gleiche prätentiöse Gruppe von Menschen, die auch Anti-Witze mag.

    Allerdings enthält das Video, wie du schon sagtest, ja kein Jazz, sondern Swing mit Zigeuner-Einflüssen. Was wesentlich besser klingen kann. Vor allem wenn man es mit schwedischem Rap (ja, ihr habt richtig gelesen, schwedischem Rap) mischt:
    http://www.youtube-nocookie.com/v/LnaeImQ0TSg?fs=1&hl=en_US

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