Der Krieg gegen Drogen ist gescheitert

Eine internationale, 19köpfige „Global Commission on Drug Policy“ hat den „Krieg gegen Drogen“ für gescheitert erklärt. Trotz Milliardenausgaben ist nach Schätzung der UN zwischen 1998 und 2008 der Konsum von Opiaten weltweit um 35, von Kokain um 27 und von Cannabis um 8,5 Prozent angestiegen.

,Dazu kommt der blühende Drogenhandel durch das organisierte Verbrechen, mit jährlich vielen tausend Toten. Mitglieder der Kommission, die eine Ende der aktuellen Drogenpolitik vor allem der USA fordert, sind unter anderem der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, der frühere mexikanische Präsident Ernesto Zedillo, der frühere brasilianische Präsident Fernando Henrique Cardoso, Kolumbiens Ex-Präsident Cesar Gaviria, der Ex-Chef der US-Notenbank Paul Volcker, der gegenwärtigen griechische Ministerpräsident George Papandreou, der Unternehmer Sir Richard Branson, der ehemalige „Aussenminister“ der EU, Javier Solana, der Ex-US-Aussenminister George Schultz, die lateinamerikanischen Autoren Carlos Fuentes und Mario Vargas Llosa.

Hier ist der offizielle, 24seitige Bericht, und kann man jetzt bitte Vernunft annehmen und die Kriminalisierung von „Drogen“ mit den bekannten schrecklichen Folgen sofort beenden? Lasst es mich so sagen: Die einzigen, die vom „Krieg gegen Drogen“ wirklich profitieren, sind Angehörige des organisierten Verbrechens.

bbc, pic Peter M ccy by nc nd

24 Kommentare

  1. Genau, ich bin auch dafür das es Heroin und Co im Supermarkt geben darf.

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    • a. gehörts in die Apotheke (siehe Pic) und b. werden dann wenigstens keine Leute erschossen, weil in einem kontrollierten Distributionssystem die Bandenkriege überflüssig werden. Die Zahl der Nutzer sinkt bei Dekriminalisierung, siehe Portugal.

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      • Das wolltest du also mit dem Bild ausdrücken, ahja.

        Heroin hat auch nichts in Apotheken verloren. Methadon oder sonstige entzugserleichternde Medikamente, klar.

        Wie stellst du dir das vor? Man geht in die Apotheke und sagt “ Ich hätte gerne ein Gramm Heroin?“ (Apotheker: „Nehmen Sie doch gleich 5 Gramm, das ist günstiger“)
        Wozu soll das gut sein? Wenn es auch legal gekauft werden dürfte wären die Auswirkungen des Konsums immer noch da. Am Ende steht immer ein Mensch mit extremen Problemen.

        Bei „leichten“ Drogen kann man es so machen, kein Thema, aber man sollte schon die verschiedenen Klassen berücksichtigen.

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        • Heroin war AFAIK früher in Hustensaft drin, als es noch als Bayer’s Wundermittel auf dem Markt war. Die Geschichte der Kriminalisierung und deren sichtbares Ergebnis (blühender Schwarzmarkt) gibt Fritz recht in seiner Aussage.

          Entkriminalisierung nimmt der Sache den Reiz des Verbotenen. Wir haben auch mit 15 Jahren im Gebüsch gesessen und Zigarretten geraucht, weil es erst ab 16 erlaubt war. Ab 16 war der Reiz des Verbotenen weg, und damit der einzige Grund für uns, es überhaupt zu tun.

          So als Gedankenanstoß. Ich interessiere mich nicht für Heroin und andere harte Drogen (von gutem Single-Malt Highland-Scotch mal völlig abgesehen), sehe das aber auch so: kontrollierte Abgabe, schon hat man viele Probleme gelöst, die niemals hätten sein müssen.

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          • Äpfel mit Birnen.

            Hast du Kinder? Was wäre wenn dein Kind es dennoch mal ausprobiert und anschließend dran zugrunde geht?
            Macht ja nichts? Man kann ja n neues machen?

            Oder kriminelle die sich sowas besorgen und jemandem gewaltsam das zeug reindrücken? Hmnaja, macht ja nix? Derjenige kann sich ja dafür das zeug einfach so in der apotheke kaufen?

            Oder ist es manchmal besser wenn manche sachen verboten sind und bleiben?

            Bytheway, wie stehts dann mit Schusswaffen? Ich mein, come on? Wenns nicht verboten ist könnte ja jeder damit rumlaufen, ergo sinkt die Kriminalitätsrate?

            Oder Tempolimits, wenn es nicht verboten ist Innerorts schneller als 50 zu fahren, wird sich dann jeder dennoch an die 50 halten?

            Der Staat hat immer auch eine Fürsorgepflicht die ich damit als verletzt betrachten würde.

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          • Antworten in vierter Ebene gehen leider nicht, daher schreibe ich das halt als Antwort auf meinen Beitrag.
            @Gördi: Deine Phantasie ist nicht maßgeblich dafür, was passieren WÜRDE. Weder Waffen noch Drogen töten Menschen. MENSCHEN töten Menschen! Den Schwarzmarkt zu füttern löst die Probleme erfahrungsgemäß NICHT!
            Und nein, ich habe keine Kinder. Im Sozialamt Siegen hing mal ein Plakat gegen Drogen, Text: „Haben Sie Ihr Kind heute schon gelobt?“
            Prohibition schützt niemanden. Du darfst gerne das Gegenteil beweisen.

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        • Du ignorantes Arschloch willst es nicht verstehen, was? Du tust immer noch so, als wäre Heroin plötzlich „weg“, wenn es es nicht in Apotheken und Supermärkten gibt.
          Nein, und das ist der exakte Punkt, es wird in Sachen Verfügbarkeit NULL Unterschied geben. Nur in Sachen Erpressung und Beimischung von giftigen Füllmitteln.
          Und genau das willst du, wenn du das so siehst. Du willst dem organisierten Verbrechen helfen, und Süchtige noch zusätzlich fertigmachen, statt sie heilen zu wollen.
          Für mich bist du damit auch ein Teil des organisierten Verbrechens, und eine Stufe von einem Mörder entfernt.

          So, das musste mil sein.
          Ignoranter Vollidiot! Blindes verblödetes Vieh!

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          • ähm, barefoot…inhaltlich widerspreche ich Dir nicht, aber muß das stilistisch unbedingt an Erwin’s Eckkneipe erinnern?

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          • Sowas kann man auch anders sagen. Wie’s bei den Chinesen heisst: eine Beleidigung entehrt nur den, der sie tätigt.

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      • Interessanterweise erwartet Herr Effenberger ausgerechnet über ein solches Distributionssystem eine „wirksame“ Kontrolle seitens staatlicher Stellen, denen er ja ansonsten bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Kompetenz abspricht.

        Und mal ehrlich: Ein (deutsches) Pharmaunternehmen, dass diese „Präparate“ in der Apotheke anbietet? Wer soll sich die denn wohl leisten?
        Die kolumbianisch/mexikanisch/afghanische Konkurrenz wird darauf achten, den Preis zu unterbieten…

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        • Du meinst so wie Prozac (eine schwere Droge), Adderall (Speed), und ähnliches schon immer in Apotheken angeboten wurde?
          Als ob irgendein Pharmaunternemen, die alle täglich tausende von Menschen umbringen und Millionen in Suchtverhältnissen halten, auch nur im Traum eine Idee davon hätte, was Skrupel oder ein Gewissen sind.

          Der einzige Unterschied zwischen Drogenkartellen und Pharmaunternehmen, ist dass Pharmaunternehmen die Politiker unter ihren Abhängigen haben.
          Die wissen also ganz genau, wie man die Drogenkartelle unterbietet, oder kaufen ohne Probleme auch selber da, wenn das Geld gibt.

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        • WIe wär’s mit Fa. Merck, die haben Heroin (eigtent. Diamorphin) schon um 1900 herum patentieren lassen, hergestellt und als „leich verträgliches Hustenmittel“ u.a. für Kinder verkauft.
          Gestorben ist bei sachgemässer Anwendung übrigens niemand daran. Nur bei Dauergebrauch in „etwas überhöhter“ Dosis, haben sich die Nebenwirkungen als doch etwas heftig herausgestellt.

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  2. Ganz abgesehen davon, ist der Krieg gegen Drogen längst gewonnen. Spätestens Montag morgen waren sie bisher immer alle weg. Egal, wieviel am Freitag abend noch da war.
    Alles nur eine Sache des richtigen, entschlossenen und rigorosen Vorgehens. Zero Tolerance!1!!

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    • Ich bin in Kindheit und Jugend morgens aufgewacht mit dem Wissen um 10.000 Liter besten Moselweins direkt unter mir im Keller. Ich hab den Krieg grundsätzlich verloren. Meine Familie war Inhaber eines (zwischenzeitlich verpachteten) Weingutes, ich bin sozusagen von Drogengeld großgeworden. Hat’s mir *hicks* geschadet? *lall*

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  3. Ich wär‘ ja auch dafür, dass man den Unis das Monopol auf kommerziellen Canabisanbau verleiht. Dann bräuchten die sich auch nicht mehr and irgendwelche Konzerne verkaufen.

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    • …dann bräuchten die Unis nicht mehr Rodungskampagnen zu starten, um das Zeuch, was die Studenten ständig auf dem Campusgelände „auswildern“, wieder loszuwerden (zu meiner Schadenfreude *grins*)

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  4. Und falls Drogen legalisiert würden, WER würde sich dann mit WEM um die Anbauflächen, Koks-Labore und den Export bekriegen?

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    • Schwerpunktverschiebung nennt sich das. Früher ging es um „Arbeitsplatzerhaltung in der Rüstungsindustrie“ (W. Niedecken)

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  5. FÜR DIE GANZEN (PSEUDO)-RECHTSCHAFFENEN ARSCHLÖCHER die meinen das man drogenmissbrauch mit waffen und 2stelligen MILLIARDEN STEUERGELDERN bekämpfen muss. (bitteschön – dann fangt mal schön bei den skrupellosen, teils VERBRECHERISCHEN PHARMAUNTERNEHMEN, gewissenlosen ÄRZTEN, deren LOBBYISTEN und den SCHEIß KÄUFLICHEN, FAULEN (oder beides) POLITIKERN und ZULASSUNGSBEHÖRDEN an – ihr verlogenen, teils skrupellosen/teils dummen pharisäer)

    richtig interssant wird der artikel weiter unten ab:

    – – – Geringer Nutzen, ernsthafter Schaden – – –

    [ Nebenwirkungen – Krank durch Medikamente

    (Zentrum der Gesundheit) – Medikamente sind zweifellos sehr praktisch. Der Zeiteinsatz für ihre Einnahme ist gleich Null. Zusätzliche Maßnahmen sind so gut wie nie nötig. Der Doc weiß meist sofort, welche Pille er bei welchen Beschwerden verschreiben muss. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Nicht gerade selten aber folgt der Medikamenteneinnahme eine gewisse Ernüchterung. Man fühlt sich weder geheilt noch wohl und in den Händen des Docs auch nicht mehr so sicher. Leichtes Unbehagen bis hin zu ernsten Gesundheitsbeschwerden tauchen auf, auch „Nebenwirkungen“ genannt.

    Medikamente gegen Nebenwirkungen?

    Die meisten Patienten verlassen sich in Bezug auf die Auswahl des hoffentlich richtigen Medikaments auf Ihren Therapeuten. Sie glauben ernsthaft, er habe alles unter Kontrolle. Doch welcher Therapeut klärt die individuelle Konstitution des einzelnen Patienten vor Verschreibung der üblichen Medikamente ab?

    Ihr Therapeut hat gar nicht die Zeit dazu. Und was tut er, wenn Nebenwirkungen auftreten? In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Medikation bleibt gleich und es gibt zusätzliche Medikamente (mit neuen Nebenwirkungen) gegen die alten Nebenwirkungen.

    Oder aber man ändert die Medikation und ersetzt das ursprünglich verordnete Medikament mit einem Alternativmedikament – in der Hoffnung, der betreffende Patient sei für dessen Nebenwirkungen nicht so anfällig wie für die des erstverordneten.

    Die Qual der Wahl: Leid oder Nebenwirkungen?

    Klingt all das irgendwie gesund? Hört sich das nach Heilung an? Kaum. Kritische Patienten werden daher gerne mit dem Argument abgespeist, unerwünschte Arzneimittelereignisse (so nennt man „Nebenwirkungen“ in Fachkreisen) würden wirklich nur in ganz wenigen Fällen auftreten. Gleichzeitig gilt in der Schulmedizin das Motto „Keine Wirksamkeit ohne Nebenwirkungen“.

    Daher kann auch ein Arzt, der sehr wohl um das mögliche Auftreten gewisser Nebenwirkungen weiß – aufgrund seiner beschränkten Therapiemöglichkeiten – nichts anderes tun, als den Patienten vor die Wahl zu stellen: Leid oder Linderung.

    Letzteres gibt es nur gemeinsam mit Nebenwirkungen oder zumindest mit einem gewissen Risiko für Nebenwirkungen. Wer also entscheidet sich – wenn der Leidensdruck ein gewisses Ausmaß erreicht hat – gegen die Linderung?

    Wechselwirkungen

    Wer dann auch noch mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen muss, läuft zusätzlich Gefahr, in den Einflussbereich der sog. Wechselwirkungen zu geraten. Wechselwirkungen sind Wirkungen, die dann auftreten, wenn sich die Wirkstoffe verschiedener Medikamente nicht vertragen, sprich, wenn sie sich gegenseitig verstärken, aufheben oder in ihrer neuen Kombination auch zu ganz neuen – völlig unerwarteten und meist auch ziemlich ungesunden – Wirkungen führen.

    Ältere Menschen sind besonders in Gefahr

    Gerade ältere Menschen leiden oft gleich an mehreren chronischen Erkrankungen, wie z. B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche, Osteoporose oder auch an den Folgen eines Schlaganfalls. Folglich brauchen sie in vielen Fällen schon eine Art Medikamentenplaner, weil sich bei Medikamentenmengen in nicht selten zweistelliger Größenordnung kein Mensch mehr auswendig merken kann, welche Pillen in welcher Anzahl zu welchem Zeitpunkt eingenommen werden müssen.

    Abgesehen davon, dass ältere Menschen über 65 Jahren sowieso als empfänglicher für Nebenwirkungen gelten als jüngere Patienten, stellten Wissenschaftler außerdem fest, dass „die Behandlung, auf die diese Patienten dauerhaft angewiesen sind, oft an ihren Bedürfnissen vorbei geht.“

    Ärzte verlieren leicht den Überblick

    Weiter heißt es in der Beschreibung des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gesponserten Verbundprojektes „PRISCUS“ (ein Teilprojekt zum Programm „Gesundheit im Alter“): „Niemand weiß genau, wie eine angemessene Behandlung bei Multimorbidität (gleichzeitiges Auftreten mehrerer Krankheiten – Anm. d. Redaktion) aussehen müsste.

    Die Forschung zum Thema Multimorbidität steckt noch in den Kinderschuhen. Viele Fragen sind offen: Was muss man bei der Behandlung älterer Menschen berücksichtigen? Wie müssen Medikamente aufeinander abgestimmt werden, wenn mehrere chronische Erkrankungen vorliegen? Das bedeutet im Klartext: Kaum ein Arzt hat den Überblick, welche Medikamente er bei einem Patienten mit Multimorbidität gefahrlos miteinander verordnen kann.
    Rote Medikamenten-Liste für Ärzte

    Da Ärzte nicht nur in Bezug auf Arzneimittel-Kombinationen überfordert zu sein scheinen, sondern außerdem ganz generell mit der richtigen Medikamenten-Auswahl (worunter wiederum besonders ältere Patienten zu leiden haben), entstand unter der Projektleitung von Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie, Universität Witten/Herdecke die sog. PRISCUS-Liste (veröffentlicht im Februar 2011).

    Dort wird die „potenziell inadäquate Medikation für ältere Menschen“ aufgelistet, nämlich insgesamt 83 Arzneistoffe, die älteren Menschen häufig verordnet werden, ihnen aber – nach ausführlicher Beurteilung durch eine Vielzahl von Fachleuten – nach Möglichkeit eben nicht verordnet werden sollten.

    Verträglichere Alternativmedikamente

    Ärzten wird in dieser Liste außerdem gleichzeitig ein besser verträgliches Alternativmedikament vorgeschlagen. Falls der Arzt – aus welchen Gründen auch immer – auf die Verordnung des „potenziell inadäquaten“ Medikamentes bestehen sollte, dann erscheinen in einer separaten Spalte genaue Informationen, wie der Patient, der nun ein eigentlich dringend zu meidendes Medikament einnimmt, kontrolliert werden muss, damit die zu erwartenden „unerwünschten Arzneimittelereignisse“ möglichst frühzeitig erkannt werden können.

    Eine weitere Spalte wurde den Gegenanzeigen gewidmet, das bedeutet, hier werden Krankheiten aufgezählt, bei deren Vorhandensein das betreffende Mittel auf gar keinen Fall verschrieben werden sollte. Die PRISCUS-Liste eignet sich also auch ganz hervorragend als Lektüre für Patienten, die gerne überprüfen möchten, wie das ihnen oder auch ihren Angehörigen verschriebene Medikament beurteilt wird.
    Gefahr durch ärztliche Verordnungen verringert

    Insgesamt soll mit Hilfe der PRISCUS-Liste die Gefahr der Verordnung gesundheitsgefährdender Medikamente durch Ärzte verringert werden. Schon allein die Notwendigkeit einer solchen Liste beweist die bisher offenbar üblichen fehlerhaften oder wenig durchdachten Arzneimittel-Verordnungen durch Ärzte.

    Allerdings beschränkt sich die PRISCUS-Liste auf die gebräuchlichsten Medikamente und die vorgeschlagenen Alternativen geben auch nicht gerade Anlass zu hemmungslosem Jubel.

    Acht Schmerzmittel eignen sich nicht für ältere Menschen

    Die Liste beginnt gleich mit acht Schmerzmitteln, die älteren Menschen gerne zur Bekämpfung von rheumatischen Schmerzen verschrieben werden. Indometacin beispielsweise ist ein Schmerzmittelwirkstoff, der häufig zu ernsthaften gastro-intestinalen Beschwerden führt, ja, diese Beschwerden können teilweise auch mehr als ernsthaft, nämlich tödlich sein.

    Als Alternative wird das Allerweltsschmerzmittel Paracetamol in Kombination mit nicht-medikamentösen Maßnahmen (Kühlung, Entlastung, physikalische Therapien, Schmerzbewältungsstrategien, etc.) empfohlen.

    Leider ist Paracetamol auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Lesen Sie dazu bitte weiter unten unter „Nebenwirkung Leberschäden“.
    Nebenwirkungsreiche Medikamente sorgen für Dauerpatienten

    Ist der behandelnde Arzt jedoch der Meinung, sein Patient solle trotz all der Risiken Indometacin einnehmen, dann müssen magenschützende Begleitmedikamente verordnet werden, gleichzeitig müssen Magen und Darm in regelmäßigen Abständen auf Geschwüre und Blutungen untersucht werden und ein Blutbild ist alle drei Monate nötig.Ferner müssen sowohl die Nierenfunktion als auch der Blutdruck unter ärztlicher Beobachtung bleiben.

    Schlussendlich sollte das Herz in wöchentlichem Rhythmus auf eine mögliche – infolge der Indometacin-Einnahme erfolgten – Insuffizienz untersucht werden. Die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen weisen eindeutig darauf hin, dass und in welchen Bereichen Nebenwirkungen erwartet werden und sorgen außerdem dafür, dass der Patient in kurzen Abständen in der Praxis erscheint.
    Sorgfältig auswählen: Medikamente gegen Depression und Demenz

    Des weiteren findet man in der PRISCUS-Liste eine Reihe von Antidepressiva, die unter anderem zu einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen und Embolien, zu Schwindel, Lethargie und Verwirrtheitszuständen führen können. Verwirrtheitszustände können nun wiederum zur Verordnung von sog. Antidementiva führen, also Medikamente zur Behandlung von Demenzerkrankungen, wie z. B. von Alzheimer.

    Von der Verwendung der vier genannten Arzneimittel gegen Demenz wird „aufgrund der Studienlage“ jedoch abgeraten – obwohl diese Medikamente selbstverständlich eine Zulassung für diese Indikation haben.

    Demenz: Nebenwirkung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck?

    Genauso kritisch müssen so manche Präparate gegen Bluthochdruck beurteilt werden. Eines soll gar zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und kardiovaskulärer Erkrankungen führen. Zwei weitere hatten in der Vergangenheit zu Depressionen und negativen Auswirkungen auf die Kognition geführt – womit wir wieder bei der Notwendigkeit von Antidepressiva und Antidementiva angelangt wären. Lesen Sie dazu auch: Antidepressiva fördern Schlaganfall.

    Ganz dringend stellt sich an dieser Stelle außerdem die Frage, ob die Ursache der zunehmenden Zahl von Demenzkranken und Depressiven nicht vielleicht einfach in der ihnen zuvor verordneten Medikation zu finden ist. Die Einnahme von Medikamenten scheint in manchen Fällen also in einen Teufelskreis weiterer Verordnungen zu münden, aus dem ein Entrinnen irgendwann einmal gar nicht mehr möglich ist.

    Geringer Nutzen, ernsthafter Schaden

    Donald Light, Ph. D., Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule für Medizin und Zahnmedizin von New Jersey, USA untersuchte unlängst das Nutzen-Risiko-Verhältnis von neu zugelassenen Medikamenten. Dabei stellte sich heraus, dass 85 Prozent dieser Medikamente nur sehr geringen Nutzen haben – wenn überhaupt. Statt dessen bergen sie allesamt das Risiko, ernsthaften Schaden bei den Patienten zu verursachen. Professor Light meinte in einer Presseerklärung:

    Manchmal verschweigen Pharmaunternehmen Informationen über die schweren Nebenwirkungen ihrer neuen Produkte oder spielen sie herunter, während sie gleichzeitig den Nutzen der Medikamente übertreiben. Und dann geben sie das doppelt- und dreifache der Forschungsausgaben für Marketing aus, um die Ärzte davon zu überzeugen, diese neuen Medikamente auch zu verschreiben.

    Dr. Lights Forschungsbericht, Pharmaceuticals: A Two-Tier Market for Producing „Lemons“ and Serious Harm, ist eine Analyse der pharmazeutischen Industrie und ihrer Arbeitsweisen.

    Seine Schlussfolgerungen stützte er auf einen umfangreichen Datensatz aus unabhängigen Quellen und Studien – darunter das Canadian Patented Medicine Prices Review Board, die Food and Drug Administration (FDA) und das französische Fachjournal Prescrire International, welches Forschungsergebnisse in den Bereichen Pharmakologie und Toxikologie veröffentlicht.
    Pharmaindustrie kontrolliert sich selbst

    Wie aber kann das sein? Wie können Medikamente – bei den angeblich so strengen Zulassungsverfahren – überhaupt auf den Markt gelangen, wenn ihr offensichtlicher

    Schaden größer ist als ihr Nutzen?

    Laut Professor Light hätten die Pharmaunternehmen nicht nur die Kontrolle über die wissenschaftliche Forschung, sondern auch über die für neue Medikamente nötigen Testreihen. Das bedeute, dass die Firmen ihre klinischen Tests so entwerfen, dass die möglichen Gefahren der Präparate dabei gar nicht erst zum Vorschein kommen.

    Die Pharmaindustrie bestimme außerdem selbst, welche ihrer Forschungsresultate veröffentlicht bzw. an die Zulassungsbehörde weiter geleitet werden und welche besser unter den Tisch fallen sollten.

    Zulassungsbehörden im Griff der Pharmaindustrie

    Professor Light berichtet von einem weiteren Trick, mit dem die Arzneimittelhersteller die Behörden im Griff haben. Der Trick heißt „swamping the regulator“ und bezeichnet die Angewohnheit, die Zulassungsbehörde mit einer Unmenge unvollständiger und unzureichender klinischer Tests regelrecht zu überschwemmen, so dass diese mit Sicherheit nicht alle Unterlagen akribisch überprüfen wird.

    In einer Untersuchung über 111 kürzlich zugelassene Produkte fehlten so dann auch bei 42 Prozent die normalerweise erforderlichen randomisierten Testreihen, bei 40 Prozent wurden nicht die richtigen Dosierungen getestet, bei 39 Prozent fehlten Beweise über die tatsächliche Wirksamkeit des Produkts und 49 Prozent der zugelassenen Medikamente warfen Bedenken über ernste Nebenwirkungen auf.
    Die „beliebtesten“ Nebenwirkungen

    Nachfolgend stellen wir die derzeit besonders häufig auftretenden Nebenwirkungen vor. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Patienten. Falls Sie an einer dieser Beschwerden leiden und gleichzeitig Medikamente gegen eine ganz andere Erkrankung einnehmen, dann prüfen Sie bitte, ob diese Medikamente nicht gar die Auslöser für ihre Zusatzbeschwerden sind.
    Nebenwirkung Bluthochdruck

    Bluthochdruck gehört zu den weit verbreiteten Volksleiden. Jeder vierte Deutsche soll bereits davon betroffen sein. Interessant ist dabei, dass gerade Bluthochdruck eine außerordentlich häufig zu beobachtende Nebenwirkung von Medikamenten ist.

    Zu Bluthochdruck können manche Medikamente gegen Fibromyalgie führen. Aber auch die sog. NSAID (Nichtsteroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel wie z. B. ASS, Ibuprofen etc.) sowie Corticosteroide (Cortisonhaltige Medikamente) können Bluthochdruck verursachen.

    Nebenwirkung Impotenz

    Bluthochdruck kann also in sicher nicht wenigen Fällen als Folgeerkrankung einer Medikamenteneinnahme betrachtet werden, die daraufhin zu erneuter Medikamenteneinnahme und natürlich erneuten Nebenwirkungen führt. Die bekannten Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Bluthochdruck sind demzufolge Benommenheit, Schwindel, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Impotenz, Konzentrationsstörungen etc. – von den weiter oben genannten (Depressionen, Demenz) ganz abgesehen.
    Riskante Behandlung von Impotenz

    Impotenz kann daraufhin mit Sildenafil (z. B. Viagra) behandelt werden. Sildenafil wirkt ganz hervorragend gegen erektile Dysfunktion, ja, es wirkt sogar so hervorragend, dass nach dessen großzügigem Einsatz schon Ehen in die Brüche gingen, weil sich so manche Ehefrau unangenehm überfordert fühlte.

    Das ist leider nicht die einzige Nebenwirkung von Sildenafil. Ehefrauen lassen sich bei Bedarf schließlich austauschen, der eigene Kopf aber nicht. Bei knapp 11 Prozent der Patienten führt Sildenafil nämlich zu Kopfschmerzen. Da Sie aber bereits Kopfschmerzen haben, nämlich als Nebenwirkung Ihrer Bluthochdruckmedikamente, fällt das kaum ins Gewicht.

    Wenn Sie jetzt aber Pech haben, kann Sildenafil außerdem zu einer sog. anterioren ischämischem Optikusneuropathie (auch Augeninfarkt genannt) führen. Damit bezeichnet man den akuten Verschluss einer den Sehnerv versorgenden Augenarterie.

    Da dies im schlimmsten Falle zu Erblindung führen kann, ist der Augeninfarkt eine echte Notfallsituation. Doch auch hier hat die Schulmedizin eine Lösung parat: mit Hilfe einer Parazentese (operative Öffnung) der Augenvorderkammer kann der Augeninnendruck vom Chirurgen gesenkt werden und so dem Augeninfarkt ein Schnippchen geschlagen werden.

    Nebenwirkung Selbstmord

    Menschen, die an Depressionen oder Angstzuständen leiden, können ihren Alltag oftmals ohne Medikamente gar nicht mehr meistern. Leider führen manche dieser Medikamente dazu, dass sich – meist bereits vorhandene – Selbstmordgedanken unter Einwirkung von bestimmten Psychopharmaka regelrecht konkretisieren.

    Wenn zuvor noch vorhandene Angstzustände vom letzten Schritt abhielten, können die angstlösenden Effekte der Medikamente direkt zum Selbstmord führen. Das ist durchaus bekannt, weshalb Patienten, die diese Arzneimittel erhalten, in der Psychiatrie erst einmal unter strengste Bewachung gestellt werden.

    Leider gelingt es aber auch den dort tätigen Therapeuten nicht immer, richtig einzuschätzen, bei welchem Patienten die verordnete Medikation zu einer konkreten Suizidgefahr werden kann und bei welchem nicht. Folglich kommt es in den entsprechenden Einrichtungen immer wieder zu Selbstmord oder Selbstmordversuchen.

    Doch nicht nur einschlägige Psychopharmaka können in manchen Patienten den Wunsch nach einem vorzeitigen Tode wecken, sondern offenbar auch Medikamente gegen Fibromyalgie oder gar Präparate zur Nikotinentwöhnung.

    Nebenwirkung Leberschäden

    In der Pharmazeutischen Zeitung war bereits im Jahre 2009 zu lesen: „Leichte Schädigungen der Leber durch Medikamente sind häufiger, als man denkt.“ Schwere Schäden seien hingegen selten, doch wenn sie aufträten, dann seien sie durchaus lebensbedrohlich. Insgesamt betreffe jede zehnte unerwünschte Arzneimittelwirkung die Leber.

    Da jedes eingenommene Medikament zuerst die Leber passiert, bevor es in den Blutkreislauf gelangt, wundert diese Häufigkeit auftretender Leberprobleme kaum. In Wirklichkeit ist es sogar so, dass von Arzneimitteln verursachte Leberschäden – so die Pharmazeutische Zeitung – einer der häufigsten Gründe für akutes Leberversagen darstellten. 75 Prozent der Patienten würden einen solchen Zwischenfall nicht überleben, womit Leberversagen, die häufigste von Medikamenten verursachte Todesursache darstelle.

    Zu Leberschäden können daher sehr viele Medikamente führen. Das Schmerzmittel Paracetamol – das bei Kopf-, Zahn-, Regel- und rheumatischen Gelenkschmerzen verordnet wird – sei dabei für zwei Drittel der Fälle mit akutem Leberversagen verantwortlich.

    Für das übrige Drittel sind Antibiotika, Nichtsteroidale Mittel gegen rheumatische Beschwerden, Cholesterinsenker (Statine), Arzneimittel gegen Epilepsie sowie Schmerzmittel und Präparate gegen Entzündungen zuständig.

    Nebenwirkung Nierenschäden

    Auch die Nieren sind am Entgiftungsgeschehen des Körpers beteiligt und folglich leiden auch diese Organe nicht zu knapp unter einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme. Nierenschäden können beispielsweise von etlichen chemotherapeutischen Präparaten, von Antibiotika und Medikamenten gegen Bluthochdruck verursacht werden.

    Auch Diclofenac, das beliebte und stark wirksame Medikament gegen Schmerzen und Entzündungen kann zu Nierenschäden führen. Diclofenac vermindert die Blutversorgung der Nieren, was besonders bei vorgeschädigten Nieren problematisch werden könnte.

    Wenn bei der Einnahme von Arzneimitteln dieser Art die Nierenfunktion nicht regelmäßig überprüft wird, kann der Patient mit einem ernsten Problem, nämlich mit Nierenversagen, konfrontiert werden.

    Beipackzettel lesen!

    Es könnte sich also durchaus lohnen, den Beipackzettel zu studieren und den Arzt daraufhin hartnäckig nach möglichen Alternativen zu befragen. Nichtsdestotrotz können alle Medikamente zu mehr oder weniger starken Nebenwirkungen führen, was jedoch offenbar einfach zum akzeptierten Eigenrisiko eines Patienten zu gehören scheint.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia.html ]

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  6. und noch was:

    [ „Business is Booming“
    Wall Street’s Role in Narco-Trafficking

    By MIKE WHITNEY

    Imagine what your reaction would be if the Mexican government agreed to pay Barack Obama $1.4 billion to deploy US troops and armored vehicles to New York, Los Angeles and Chicago to conduct military operations, set up check points, and engage in fire-fights that end up killing 35,000 US civilians on the streets of American cities.

    If the Mexican government treated the United States like this, would you consider them a friend or an enemy?

    This is exactly how the US is treating Mexico, and it’s been going on since 2006.

    America’s Mexican policy–The Merida Initiative–is a nightmare. It’s undermined Mexican sovereignty, corrupted the political system, and militarized the country. It’s also resulted in the violent deaths of thousands of mostly poor civilians. But Washington doesn’t give a hoot about „collateral damage“ as long as it can sell more weaponry, strengthen its free-trade regime, and sluice more drug profits into its big banks. Then everything is just Jim-dandy.

    There’s no point in dignifying this butchery by calling it a „War on Drugs“?

    That’s nonsense. What we’re seeing is a giant powergrab by big business, big finance and the US Intel services. Obama is merely doing their bidding, which is why–not surprisingly–things have gotten a lot worse under his administration. Obama has not only stepped up the funding for Plan Mexico (aka–Merida) but also deployed more US agents to work undercover while US drones carry out surveillance duty. Get the picture? This isn’t some little drug bust; it’s another chapter in America’s War on Civilization.

    Here’s an excerpt from an article in CounterPunch by Laura Carlsen that gives a little background:

    „The drug war has become the major vehicle of militarization in Latin America. It’s a vehicle funded and driven by the U.S. government and fueled by a combination of false morals, hypocrisy and a lot of cold, hard fear. The so called ‘war on drugs’ is really a war on people, especially youth, women, indigenous peoples and dissidents. The drug war has become the main way for the Pentagon to occupy and control countries at the expense of whole societies and many, many lives.

    “Militarization in the name of the drug war is happening more quickly and more thoroughly than most of us probably anticipated under the Obama administration. The agreement to establish bases in Colombia, later suspended, sent out one of the first signals of the strategy. And we’ve seen the indefinite extension of the Merida Initiative in Mexico and Central America, and even, sadly, war boats sent to Costa Rica, a nation with a history of peace and no army…

    “The Merida Initiative funds U.S. interests to train security forces, provide intelligence and war technology, give advice on reforming the justice and penal systems and promoting human rights–all in Mexico.” (The Drug War Can’t Be Improved, It Can Only be Ended, Laura Carlsen, Counterpunch)

    If it looks like Obama is doing his best to turn Mexico into a military dictatorship, it’s because he is. Plan Mexico is a sham that conceals the administration’s real motives, which is to make sure that the lavish profits from the drug trade end up in the right people’s pockets. That’s what this is all about, big money. And that’s why the death toll has soared while the Mexican government’s credibility has hit its lowest ebb in decades. US policy has turned large swaths of the country into killing fields and it’s only getting worse.

    Check out this interview with Charles Bowden who describes what life is like for the people who live at Ground Zero in the drug war; Juarez, Mexico:

    „This is in a city where people live in cardboard boxes sometimes. Ten thousand businesses have given up and closed in the last year. Thirty to sixty thousand people from Juárez, mainly the rich, have moved across the river to El Paso for safety, including the mayor of Juárez, who likes to bunk in El Paso. And the publisher of the newspaper there lives in El Paso. Somewhere between 100,000 and 400,000 people simply left the city. A lot of the problem is economic, not simply violence. At least 100,000 jobs in the border factories have vanished during this recession because of the competition from Asia. There’s 500 to 900 gangs there, estimates vary.

    “So what you have is about 10,000 federal troops and federal police agents all marauding. You have a city where no one goes out at night; where small businesses all pay extortion; where 20,000 cars were officially stolen last year; where 2,600-plus people were officially murdered last year; where nobody keeps track of the people who have been kidnapped and never come back; where nobody counts the people buried in secret burying grounds, and they, in an unseemly way, claw out of the earth from time to time. You’ve got a disaster. And you have a million people, too poor to leave, imprisoned in it. That’s the city.“ (Charles Bowden, Democracy Now)

    This isn’t about drugs; it’s about a crackpot foreign policy that supports proxy-armies to impose order through police-state repression and militarization. It’s about expanding US power and beefing up profits on Wall Street.

    Here’s more background from author Lawrence M. Vance at the The Future of Freedom Foundation:

    „An undisclosed number of U.S. law-enforcement agents work in Mexico… The DEA has more than 60 agents in Mexico. There are in addition 40 Immigration and Customs Enforcement agents, 20 Marshal Service deputies, and 18 Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives agents, plus agents from the FBI, Citizen and Immigration Service, Customs and Border Protection, Secret Service, Coast Guard, and Transportation Safety Agency. The State Department also maintains a Narcotics Affairs Section. The United States has also provided helicopters, drug sniffing dogs, and polygraph units to screen law-enforcement applicants.

    “U.S. drones spy on cartel hideouts, and U.S. tracking beacons pinpoint suspectS’ cars and phones. U.S. agents track beacons, trace cell-phone calls, read e-mails, study behavioral patterns of border incursions, follow smuggling routes, and process data about drug dealers, money launderers, and cartel bosses. According to a former Mexican anti-drug prosecutor, U.S. agents are not restricted from eavesdropping on anyone in Mexico by U.S. laws that require judicial authority as long as they are not on U.S. territory and not bugging American citizens. („Why Is the U.S. Fighting Mexico’s Drug War?“ Laurence M. Vance, The Future of Freedom Foundation)

    This isn’t foreign policy; it’s another US occupation. And, guess who’s raking in the big cashola on this sordid little scam? Wall Street. That’s right, the big banks are getting their cut just like they always do. Take a look at this excerpt from an article by James Petras titled „How Drug Profits saved Capitalism“ at Global Research. It’s a great summary of the objectives that are shaping the policy:

    „While the Pentagon arms the Mexican government and the US Drug Enforcement Agency enforces the ‘military solution’, the biggest US banks receive, launder and transfer hundreds of billions of dollars to the drug lords’ accounts, who then buy modern arms, pay private armies of assassins and corrupt untold numbers of political and law enforcement officials on both sides of the border….

    “Drug profits, in the most basic sense, are secured through the ability of the cartels to launder and transfer billions of dollars through the US banking system. The scale and scope of the US banking-drug cartel alliance surpasses any other economic activity of the US private banking system. According to US Justice Department records, one bank alone laundered $378.3 billion dollars between May 1, 2004 and May 31, 2007 (The Guardian, May 11, 2011). Every major bank in the US has served as an active financial partner of the murderous drug cartels…

    “If the major US banks are the financial engines which allow the billion dollar drug empires to operate, the White House, the US Congress and the law enforcement agencies are the basic protectors of these banks…..Laundering drug money is one of the most lucrative sources of profit for Wall Street; the banks charge hefty commissions on the transfer of drug profits, which they then lend to borrowing institutions at interest rates far above what – if any – they pay to drug trafficker depositors. Awash in sanitized drug profits, these US titans of the finance world can easily buy their own elected officials to perpetuate the system. („How Drug Profits saved Capitalism“ , James Petras, Global Research)

    Repeat: „Every major bank in the US has served as an active financial partner of the murderous drug cartels…“

    The War on Drugs is a fraud. This isn’t about interdiction; it’s about control. Washington provides the muscle so the banks can rake in the big doe. One hand washes the other, just like the Mafia.

    Mike Whitney lives in Washington state.

    http://www.counterpunch.org/whitney06012011.html ]

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  7. Imperialism: Bankers, Drug Wars and Genocide

    In May 2011, Mexican investigators uncovered another mass clandestine grave with dozens of mutilated corpses; bringing the total number of victims to 40,000 killed since 2006 when the Calderon regime announced its “war on drug traffickers”.

    . 05.18.2011

    Backed by advisers, agents and arms, the White House has been the principal promotor of a ‘war’ that has totally decimated Mexico’s society and economy.

    If Washington has been the driving force for the regime’s war, Wall Street banks have been the main instruments ensuring the profits of the drug cartels. Every major US bank has been deeply involved in laundering hundreds of billions of dollars in drug profits, for the better part of the past decade.

    Mexico’s descent into this inferno has been engineered by the leading US financial and political institutions, each supporting ‘one side or the other’ in the bloody “total war” which spares no one, no place and no moment in time. While the Pentagon arms the Mexican government and the US Drug Enforcement Agency enforces the “military solution”, the biggest US banks receive, launder and transfer hundreds of billions of dollars to the drug lords’ accounts, who then buy modern arms, pay private armies of assassins and corrupt untold numbers of political and law enforcement officials on both sides of the border.

    Mexico’s Descent in the Inferno

    Everyday scores, if not hundreds, of corpses – appear in streets and or are found in unmarked graves; dozens are murdered in their homes, cars, public transport, offices and even hospitals; known and unknown victims in the hundreds are kidnapped and disappear; school children, parents, teachers, doctors and businesspeople are seized in broad daylight and held for ransom or murdered in retaliation. Thousands of migrant workers are kidnapped, robbed, ransomed, murdered and evidence is emerging that some are sold into the illegal ‘organ trade’. The police are barricaded in their commissaries; the military, if and when it arrives, takes out its frustration on entire cities, shooting more civilians than cartel soldiers. Everyday life revolves around surviving the daily death toll; threats are everywhere, the armed gangs and military patrols fire and kill with virtual impunity. People live in fear and anger.

    The Free Trade Agreement: The Sparks that lit the Inferno

    In the late 1980’s, Mexico was in crisis, but the people chose a legal way out: they elected a President, Cuahtemoc Cardenas, on the basis of his national program to promote the economic revitalization of agriculture and industry. The Mexican elite, led by Carlos Salinas of the Institutional Revolutionary Party (PRI) chose otherwise and subverted the election: The electorate was denied its victory; the peaceful mass protests were ignored. Salinas and subsequent Mexican presidents vigorously pursued a free trade agreement (NAFTA) with the US and Canada, which rapidly drove millions of Mexican farmers, ranchers and small business people into bankruptcy. Devastation led to the flight of millions of immigrant workers. Rural movements of debtors flourished and ebbed, were co-opted or repressed. The misery of the legal economy contrasted with the burgeoning wealth of the traffickers of drugs and people, which generated a growing demand for well-paid armed auxiliaries as soldiers for the cartels. The regional drug syndicates emerged out of the local affluence.

    In the new millennium, popular movements and a new electoral hope arose: Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO). By 2006 a vast peaceful electoral movement promised substantial social and economic reforms to ‘integrate millions of disaffected youth’. In the parallel economy, the drug cartels were expanding and benefiting from the misery of millions of workers and peasants marginalized by the Mexican elite, who had plundered the public treasury, speculated in real estate, robbed the oil industry and created enormous privatized monopolies in the communication and banking sectors.

    In 2006, millions of Mexican voters were once again denied their electoral victory: The last best hope for a peaceful transformation was dashed. Backed by the US Administration, Felipe Calderon stole the election and proceeded to launch the “War on Drug Traffickers” strategy dictated by Washington.

    The War Strategy Escalates the Drug War: The Banking Crises Deepens the Ties with Drug Traffickers

    The massive escalation of homicides and violence in Mexico began with the declaration of a war on the drug cartels by the fraudulently elected President Calderon, a policy pushed initially by the Bush Administration and subsequently strongly backed by the Obama – Clinton regime. Over 40,000 Mexican soldiers filled the streets, towns and barrios – violently assaulting citizens – especially young people. The cartels retaliated by escalating their armed assaults on police. The war spread to all the major cities and along the major highways and rural roads; murders multiplied and Mexico descended further into a Dantesque inferno. Meanwhile, the Obama regime ‘reaffirmed’ its support for a militarist solution on both sides of the border: Over 500,000 Mexican immigrants were seized and expelled from the US; heavily armed border patrols multiplied. Cross border gun sales grew exponentially .The US “market” for Mexican manufactured goods and agricultural products shrank, further widening the pool for cartel recruits while the supply of high powered weapons increased. White House gun and drug policies strengthened both sides in this maniacal murderous cycle: The US government armed the Calderon regime and the American gun manufacturers sold guns to the cartels through both legal and underground arms sales. Steady or increasing demand for drugs in the US – and the grotesque profits derived from trafficking and sales— remained the primary driving force behind the tidal wave of violence and societal disintegration in Mexico.

    Drug profits, in the most basic sense, are secured through the ability of the cartels to launder and transfer billions of dollars through the US banking system. The scale and scope of the US banking-drug cartel alliance surpasses any other economic activity of the US private banking system. According to US Justice Department records, one bank alone, Wachovia Bank (now owned by Wells Fargo), laundered $378.3 billion dollars between May 1, 2004 and May 31, 2007 (The Guardian, May 11, 2011). Every major bank in the US has served as an active financial partner of the murderous drug cartels – including Bank of America, Citibank, and JP Morgan, as well as overseas banks operating out of New York, Miami and Los Angeles, as well as London.

    While the White House pays the Mexican state and army to kill Mexicans suspected of drug trafficking, the US Justice Department belatedly slaps a relatively small fine on the major US financial accomplice to the murderous drug trade, Wachovia Bank, spares its bank officials from any jail time and allows major cases to lapse into dismissal.

    The major agency of the US Treasury involved in investigating money laundering, the Undersecretary for Terrorism and Financial Intelligence, deliberately ignored the blatant collaboration of US banks with drug terrorists, concentrating almost their entire staff and resources on enforcing sanctions against Iran. For seven years, Treasury Undersecretary Stuart Levey used his power as head of the Department for Terrorism and Financial Intelligence to pursue Israel’s phony “war on terrorism” against Iran, rather than shut down Wachovia’s money-laundering operations with the Mexican drug terrorists. In this period of time an estimated 40,000 Mexican civilian have been killed by the cartels and the army.

    Without US arms and financial services supporting both the illegitimate Mexican regimes and the drug cartels – there could be no “drug war”, no mass killings and no state terror. The simple acts of stopping the flood of cheap subsidized US agriculture products into Mexico and de-criminalizing the use and purchase of cocaine in the US would dry up the pool of ‘cartel soldiers’ from the bankrupted Mexican peasantry and the cut back the profits and demand for illegal drugs in the US market.

    The Drug Traffickers, the Banks and the White House

    If the major US banks are the financial engines which allow the billion dollar drug empires to operate, the White House, the US Congress and the law enforcement agencies are the basic protectors of these banks. Despite the deep and pervasive involvement of the major banks in laundering hundreds of billions of dollars in illicit funds, the “court settlements” pursued by US prosecutors have led to no jail time for the bankers. One court’s settlement amounted to a fine of $50 million dollars, less than 0.5% of one of the banks (the Wachovia/Wells Fargo bank) $12.3 billion profits for 2009 (The Guardian, May 11, 2011). Despite the death of tens of thousands of Mexican civilians, US executive branch directed the DEA, the federal prosecutors and judges to impose such a laughable ‘punishment’ on Wachovia for its illegal services to the drug cartels. The most prominent economic officials of the Bush and Obama regimes, including Summers, Paulson, Geithner, Greenspan, Bernacke et al, are all long term associates, advisers and members of the leading financial houses and banks implicated in laundering the billions of drug profits.

    Laundering drug money is one of the most lucrative sources of profit for Wall Street; the banks charge hefty commissions on the transfer of drug profits, which they then lend to borrowing institutions at interest rates far above what – if any – they pay to drug trafficker depositors. Awash in sanitized drug profits, these US titans of the finance world can easily buy their own elected officials to perpetuate the system.

    Even more important and less obvious is the role of drug money in the recent financial meltdown, especially during its most critical first few weeks.

    According to the head of United Nation’s Office on Drugs and Crime, Antonio Maria Costa, “In many instances, drug money (was)… currently the only liquid investment capital…. In the second half of 2008, liquidity was the banking system’s main problem and hence liquid capital became an important factor…interbank loans were funded by money that originated from drug trade and other illegal activities… (there were) signs that some banks were rescued in that way.” (Reuters, January 25,2009. US edition). Capital flows from the drug billionaires were key to floating Wachovia and other leading banks. In a word: the drug billionaires saved the capitalist financial system from collapse!

    Conclusion

    By the end of the first decade of the 21st century, it has become clear that capital accumulation, at least in North America, is intimately linked to generalized violence and drug trafficking. Because capital accumulation is dependent on financial capital, and the latter is dependent on the industry profits from the multi-hundred-billion dollar drug trade, the entire ensemble is embedded in the ‘total war’ over drug profits. In times of deep crises the very survival of the US financial system – and through it, the world banking system – is linked to the liquidity of the drug “industry”.

    At the most superficial level the destruction of Mexican and Central American societies – encompassing over 100 million people – is a result of a conflict between drug cartels and the political regimes of the region. At a deeper level there is a multiplier or “ripple effect” related to their collaboration: the cartels draw on the support of the US banks to realize their profits; they spend hundreds of millions on the US arms industry and others to secure their supplies, transport and markets; they employ tens of thousands of recruits for their vast private armies and civilian networks and they purchase the compliance of political and military officials on both sides of the borders

    For its part, the Mexican government acts as a conduit for US Pentagon/Federal police, Homeland Security, drug enforcement and political apparatuses prosecuting the ‘war’, which has put Mexican lives, property and security at risk. The White House stands at the strategic center of operations – the Mexican regime serves as the front-line executioners.

    On one side of the “war on drugs” are the major Wall Street banks; on the other side, the White House and its imperial military strategists and in the ‘middle’ are 90 million Mexicans and 40,000 murder victims and counting.

    Relying on political fraud to impose economic deregulation in the 1990’s (neo-liberalism), the US policies led directly to the social disintegration, criminalization and militarization of the current decade. The sophisticated narco-finance economy has now become the most advanced stage of neo-liberalism. When the respectable become criminals, the criminals become respectable.

    The issue of genocide in Mexico has been determined by the empire and its “knowing” bankers and cynical rulers.

    http://petras.lahaine.org/articulo.php?p=1855&more=1&c=1

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    • Der Link und ein Satz von dir dazu hätte völlig ausgereicht. In anderen News: TL;DR.

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  8. Also wenn man mal so den BeipackZettel(weltmäßig) durchliest ist es ja schon ein Kreuz(Bandscheiben).
    Ich meine wo simmer denn.
    Die Drogenkonsumenten stehen jawohl an vorderster Front im DrogenKrieg doch.
    DIE vernichten doch Drogen !
    Das sind doch die waren Helden sind das !

    Heroin zB. , das muss doch auf so einem Löffel abgekocht werden denke ich?
    Also eigentlich total bio doch?
    Und wo simmer heute bitte ?
    Tomaten/Blattsalate etc. müssen abgekocht werden.;-)

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