Kalter Krieg: NATO vs Anonymous

Nachdem kürzlich die NATO beklagt hatte, dass „Hacktivisten“ eine Bedrohung für das Abendland darstellen würden und man deshalb die Anonymous-Hacker aufspüren und unschädlich machen wolle, gaben die Angesprochenen jetzt eine Warnung zurück:

„Macht nicht den Fehler, euch mit Anonymous anzulegen. Macht nicht den Fehler, zu glauben, ihr könntet eine kopflose Schlange enthaupten. …Wenn ihr einen Anon ausschaltet, werden zehn neue unsere Reihen stärken, schon aus Wut über euer Verhalten.“ Das wird interessant.

nato, foreignpolicy

10 Gedanken zu „Kalter Krieg: NATO vs Anonymous

  1. Das wird in der Tat interessant. Anonymous hat angeblich nun auch Monsanto zum Feindbild erklärt. Welche Liste muß man eigentlich wählen, um für Anonymous zu stimmen? Piraten? Oder muß ich dazu zum Outlaw werden? Wäre mal was anderes…

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    1. Ganz ehrlich: Jeder der Monsanto nicht als Feind ansieht, kann sich auch gleich selber erhängen gehen. Denn er ist hoffnungslos verloren, und blind wie ein Maulwurf.

      Lol. Nimm deinen Satz nochmal, und ersetze „Anonymous“ durch „Skater“, „Bodybuilder“ oder „Goths“.
      Dann wird klar, warum die Frage Unsinn ist. :)

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  2. Ganz ehrlich Fritz,

    diese Menschen stellen eindeutig eine Bedrohung für unsere Freiheit dar. Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommen könnte, dass es in irgendeiner Form gut wäre, wenn eine Minderheit die zwar über grandiose IT-Skills verfügen mag, sich dazu aufschwingt durch Sabotage-Aktionen in die unternehmerische Freiheit einzugreifen und anderen Menschen versucht ihre Meinung aufzuzwingen. PayPal war ja das beste Beispiel. Es ist doch vollkommen legitim, wenn sich ein Unternehmen dazu entscheidet die Konten eines Kriminellen zu sperren. Wenn mir persönlich ihre Unternehmenspolitik nicht gefällt, nehme ich schlicht und ergreifend ihre Dienstleistungen/Produkte nicht mehr in Anspruch. Basta. Nur weil ich es kann, gibt mir das noch lange nicht das Recht irgendwen zu sabotieren. Diese Menschen sind freiheitsfeindliche Kriminelle, die zwar permanent von Demokratie und Freiheit schwafeln, aber das exakte Gegenteil davon umsetzen. Anonymous gefiel mir zu Anfang auch sehr gut, weil sie gegen Scientology (ein Teil meines persönlichen Feindbildes) vorgegangen sind, aber wenn ich es mir genau überlege, muss ich dem Scientology-Sprecher mittlerweile Recht geben. „Terroristen“ ist eine treffende Bezeichnung für diese Menschen, welche die Freiheit anderer beschneiden wollen. Auch wenn es objektiv gesehen Irrsinn sein mag sich einer Organisation anzuschließen für die man kostenlos arbeiten und tausende Euro für hirnverbrannte Kurse bezahlen muss, so ist es die persönliche Entscheidung jedes einzelnen dies zutun. Man kann Aufklären und Proteste veranstalten, was eine gute Sache ist, jedoch gibt einem absolut nichts das Recht in die Computer dieser Leute einzubrechen. Es ist und bleibt ein Verbrechen.

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    1. Ich habe trotz Deiner Ausführungen nicht verstanden, inwieweit Anonymous jetzt „unsere“, also auch meine, Freiheit bedrohen soll?!

      Da hab‘ ich eher Angst vor von Lobbyisten fremdgesteuerten Politikern, die einen verfassungsfeindlichen und menschenverachtenden Vorstoß nach dem nächsten raushauen, und vor den Konzernen, Rechteverwertungsgesellschaften, Mafiaclans, usw., in deren Auftrag eben diese Lobbyisten unterwegs sind.

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    2. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Schonmal gehört?
      Wenn Großfirmen mit solchen Methoden anfangen, brauchen sie sich net wundern, wenn Gegenbewegungen entstehen, die mit den gleichen Methoden arbeiten. Wobei „Anonymous“ bisher noch niemand ernsthaft vorgeworfen hat, die Leute zu belügen (das proklamierte Ziel ist immerhin die Aufdeckung von Lügen), was bei Monsanto, Scientology, der Atom-Lobby, der Mobilfunklobby, Nordkorea und wer alles noch wie immer genannt werden mag (ich nenne sie „Kapitalisten“), offenkundig anders ist.

      Auch wenn die Methoden fragwürdig erscheinen, meine Sympathie hat Anonymous! Nein, ich bin KEIN Mitglied. Für mich ist Anonymous sowas wie der CCC mit leicht anderen Zielen.

      *dafür*

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      1. Was machen die Großfirmen denn schlimmes? Bis jetzt hat sich noch keiner von BMW oder EON in meinen Rechner gehackt um mich zu sabotieren. Die links-paranoiden „antikapitalistischen“ Verschwörungstheorien über Monsanto und die ultra-fiese „Atom-Lobby“ sind mir ja gefläufig, aber was macht die furchtbare Mobilfunk-Lobby denn so schreckliches? Leistung erbringen und Geld verdienen? Zählt bei euch sicher schon als Verbrechen ;)

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        1. Wen verteidigst Du eigentlich? Über Monsanto wurde ja schon eine recht informative Doku auf „arte“ verlinkt, mehr brauch‘ ich dazu auch net sagen

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