Die Kolonisierung des Weltraums

Grüne, blühende Städte in der Erdumlaufbahn, reiche Bergbauanlagen auf dem Mond, in einem Selbstmotivationfilm der Nasa aus den 70ern. Leider haben die Megacorporations unserer dystopischen Gegenwart nachgerechnet, dass sich mit Krieg und Ausrauben kleinerer Länder sehr viel schneller sehr viel mehr Geld verdienen lässt als mit Weltraumindustrie. Die deswegen auch nur eine marginale Rolle in der Weltwirtschaft spielt. Ich glaube, die vernichtendste Erfindung der Industrieära war nicht die Atombombe, sondern die Aktiengesellschaft. via mf

4 Kommentare

  1. dystopischen Gegenwart ?? ist das kein Widerspruch in sich

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    • Im engeren Sinne, ja. Aber nicht weil es Gegenwart ist. Sondern weil „Utopie“ ja einen (positiven) „Nicht-Ort“ benennt, und Dystopie das Gleiche in negativ..

      Und jetzt ist die Gegenwart ja doch ein definitiv existierender Ort. ;)

      Leider. ← und das wollte Fritz sehr wahrscheinlich damit sagen. ;)
      Was wir auch alle verstanden haben. Somit hat das Wort seinen einzigen Zweck erfüllt: Einen Gedanken zu übertragen.
      Wie es mal jemand definiert hat… das ändert sich mit dem was Leute darunter verstehen.
      (Und: Ja, „dank“ reichlich verblendeter dummer Menschen erzeugt dies auch missgestaltete Mutantenbedeutungen, wie die, die eine gewisse Industrie dem Wort „Piraten“ aufzwingen will.)

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  2. […] […]

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  3. wobei die AKTIE nicht eine erfindung ist die einhergegangen ist mit der allgemeinen industrialisierung sondern eine machenschaft aus dem früh-kolonialem seefahrer-zeitalter.

    (wenn es denn wenigstes noch echte aktien = wertpapiere – also echte – geben würde. auch das ist weitgehend nur noch BUCH-PAPIER bzw. einsen und nullen ohne jeglichem reellen – anfassbaren – wert dahinter . . .)

    mal kurz aus der wiki:

    [ Der Name Wertpapier stammt daher, dass Aktien früher als effektive Stücke ausgegeben wurden, d. h. eine Urkunde, auf der z. B. Nominalwert oder Stückzahl angegeben waren.

    Einer der ältesten Anteilscheine, der nach heutigem Verständnis als Aktie gelten kann, ist eine Urkunde aus dem Jahre 1288, die 1/8 der schwedischen Kupfermine in Falun verbrieft. Sie ist die älteste noch heute bestehende Aktiengesellschaft der Welt mit dem Namen „Stora Kopparbergs Bergslags Aktiebolag“.

    Die „Vereinigte Ostindische Kompanie” war die erste Firma an der Börse im europäischen Wirtschaftsraum. Sie schloss sich 1602 aus mehreren Firmen zusammen und wurde somit zum Vorbild vieler ähnlicher, damaliger Handelskompanien und auch für die heutigen, modernen Aktiengesellschaften. Die ersten Aktien Deutschlands waren die der Dillinger Hütte im Jahre 1809.

    In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die Entwicklung dazu, dass Anteilseigner die Aktien in der Regel aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht mehr als einzelne Urkunden besaßen, sondern von einer Bank in einem Depot verwalten ließen. Bei den Depotbanken liegen heute meist keine effektiven Stücke vor, sondern es werden nur die Anteile verwaltet. Die sogenannte Sammel- oder Globalurkunde, auf der die Aktien verbrieft sind, wird meist bei einer Wertpapiersammelbank (in Deutschland der Clearstream Banking AG) verwahrt.

    Aus dieser zentralen Depotverwaltung ergibt sich auch der große Einfluss der Banken, die das Stimmrecht stellvertretend für alle bei ihr verwalteten Aktien wahrnehmen können. In Deutschland muss heutzutage jedoch nach geltendem Recht jeder Aktionär für dieses stellvertretende Stimmrecht eine schriftliche Vollmacht erteilen.

    Es gibt aber weiterhin Aktien, die als Wertpapier ausgegeben werden, insbesondere bei nicht börsennotierten Unternehmen. ]

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