Belgien: Verlage verklagen Google, verschwinden aus den Intertubes

Die belgische Branchenorganisation Copiepresse verklagte im Auftrag der dortigen Tageszeitungen erfolgreich in zwei Instanzen den Suchmaschinenbetreiber Google. Dieser dürfe die Artikel der Zeitungen nicht mehr in Google News wiedergeben und so womöglich Werbeeinnnahmen erzielen. Google befolgte das Urteil, aber gründlicher als erwartet:

Die betreffenden Publikationen sind auch aus dem Suchindex verschwunden, man kann sie nicht mehr „googeln“ (direkte URL-Eingabe führt trotzdem zum Ziel). Folge: Der Traffic und damit die Werbeeinnahmen der Verlage stürzen ab. Jetzt protestieren die Nachrichtenbelgier und Google bietet ihnen an, man können ja wieder Freunde sein und die ganze Sache einschliesslich der Urteile vergessen.

Eine harte Lektion in Gegenwart, aber wer’s anders nicht kapiert, muss sich eben erst mit Google anlegen. Kein Mitleid von meiner Seite, liebe belgischen Print-Kollegen.

searchengineland

9 Kommentare

  1. Lol. EPIC FAIL. :D

    Jetzt müssen wir nur noch das gleiche mit dem Rest der Medienmafia anstellen.
    Aber dafür müssen wir nicht mal was tun.
    Da arbeiten die selber schon hart dran.
    Denn wenn sie „gewonnen“ haben, kann keiner mehr deren Musik finden und hören. Und dann fällt bei denen alles zusammen. ^^

    Wir sollten das gezielt einleiten. So dass wir sicherstellen können, dass denen auch garantiert kein Cent und kein Klick bleibt. ^^

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  2. Also, ich stell‘ mich jetzt mal NICHT auf die Seite von Google. Nennen wir es wertfrei „Skepsis“, was mich dazu treibt…

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    • Und recht hast du damit. Was Google da macht ist jedenfalls nur ein kleiner Vorgeschmack von dem was sie mit ihrer Monopolstellung alles machen können.
      Auch wenn es hier natürlich zum gehässigen schmunzeln anregt ist es doch so das Google auch ein Konzern ist der auf Gewinne zielt, nicht um eine gemeinnützige Organisation. Kooperiere brav mit Google und laß sie ihren Schnitt machen oder werde ausgeschlossen.

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      • das hat mal mit MONOPOLSTELLUNG von GOOGLE rein gar- und überhauipt nichts zu tun! SONDERN ausschließlich und alleine damit das GOOGLE die hiesigen, von den VERLAGS-ARSCHLÖCHERN SELBST auf biegen und brechen durchgesetzten MONOPOL-schützenden gesetze befolgt.

        was soll google bitteschön denn anders machen? etwa nach denen ausschau halten die sich nicht an die gesetze halten und für die verlage (UMSONST) kriminologisch tätig werden und darüber ausschauhalten wer sich nicht an IHRE – von ihnen selbst forcierten – gesetze hält?

        ARSCHLECKEN alter!!!!!!!!!!

        wer auf seine inhalte nicht verlinken lassen will, bzw. sie nicht kostenlos zitiert sehen möchte . . .

        . . . DER SOLL GEFÄLLIGST DRAUSENBLEIBEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        oder sich halt eine andere suchmaschine suchen!

        son of a bitch-mother fucker-noch-ein-mal-hoch-3!!!!!!!!!!!!!

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      • ACH JA!!!!!! und noch was!

        . . . und was ist mit PRIVAT WIRSCHFT und – die verfickte PRIVATE WIRSCHAFT REGELT ALLES VON SELBST – und ähnlichem geficke???????????

        nun denn. . .

        GOOGLE IST REINSTE PRIVATWIRSCHAFT (von keinem land der erde auch nur ansatzweise irgendwie finanziert oder subventioniert) . . .

        das heißt also KONKRET – WENN motherfuckin‘ GOOGLE den einen oder andern verschissenen anbieter NICHT in seiner ureigenen – rein PRIVATWIRTSCHAFTLICH GEFÜHRTEN UND SELBST FINANZIERTEN SUCHMASCHINE – auflisten will . . .

        . . . dann muss mutherfuckin‘ GOOGLE auch nicht den einen oder andern verschissenen anbieter in seiner ureigenen – rein PRIVATWIRTSCHAFTLICH GEFÜHRTEN UND SELBST FINANZIERTEN SUCHMASCHINE – auflisten!

        BASTA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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        • Du hast was Falsches gegessen vermute ich. Gute Besserung…

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  3. Und weil sich die ganze piiiiip-Medienindustrie über die piiiiip-Produktwerbung finanziert ist das alles piiiiip-egal!

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  4. Naja, es zwingt einen ja auch keiner diese Suchmaschine zu benutzen – aber Hand aufs Herz, bequem ist es ja schon bei jeder Kleinigkeit zu „googlen“ oder?

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