Live-Mashupping

Madeon ist 17 und hat 39 seiner Fave Songs in sein Pad gepackt und mashupt sie mit den Fingern. Da läuft wahrscheinlich noch ein Ableton im Hintergrund, und, ja, es ist einfach Popmusik, aber super. Wir können dabei zusehen, wie sich Musik entwickelt. Direkt vor unseren Augen. Ich glaube, ich mag dieses Jahrhundert. techdirt

8 Gedanken zu “Live-Mashupping

  1. Musik aus fertigen guten Harmonien zusammenstellen ist keine große Kunst. Das kann wirklich jeder, weil es praktisch unmöglich ist, da was falsch zu machen. Es klingt per Definition immer gut.

    Selber die Instrumente, Melodien, Effekte, Spannungskurven, Emotionen und Geschichten zu machen. Das ist die Kunst.

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    1. auch hier möchte ich dir wieder energischst wiedersprechen. Bestes Beispiel ist auch hier wieder ein DJ. Geh mal in ne Dorfdisse aufm Land und dann geh mal ins Cocoon, da sollte selbst für unbedarfte Ohren ein Unterschied im können zu hören sein. Und für alle die nicht wissen wovon ich spreche – alles gute lieder, aber übergänge sind nicht einfach so ein lied is rum s kommt das nächste. Bei einem gescheiten DJ denkst du ein lied ginge 3 Stunden am Stück und daran allein erkennt man einen gewissen skill – somit hat ders da oben schon drauf !

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  2. Das da oben ist ja auch „nur“ ein mashup; wenn man Live startet, hat man ja erst mal nix anderes als ’ne „leere“ „Pianorolle“ -> Midigrid. Die „Löcher“, also die Events (welche Note/Sample zu welchem Zeitpunkt) muß man selber „reinstanzen“, also ich finde, es ist schon ein großer Aufwand, da ’n Stück zu kreieren. Hut ab vor denen, die auch tatsächlich mal was fertiggestellt bekommen. Ich hab hier so ca. 170 angefangene, und nur 5 fertige Stücke auf meiner Festplatte. Und ich will ja auch unbedingt immer Dubstep machen, was noch mal ’ne eigene Hausnummer ist, wg. der vielen Breaks, Spannungsbögen, Equalizing von Bassfrequenzen, Snaredrums layern, etc.

    Und das Launchpad (mag mir das irgendwer sponsorn, hm, Fritz hat ja meine emailadresse) dient eig. nur dazu, die selbsterstellten Midi- und Audioclips zu starten und zu stoppen, Fader hoch- und runterzufahren, usw.

    Ein Studium in Astrophysik wäre hier wohl dienlich, wer „richtig“ was machen will, muß sich tief in die Materie einarbeiten; ich lern seit 2 Jahren mit Ableton Live und bin immer noch ein kleiner Padawan…

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    1. So teuer und kompliziert ist ein Launchpad nicht. Hat allerdings auch keine Fader oder Rotarys, nur Buttons. Das da oben, mit den Fadern ist ein extra-Controller.

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      1. Jaja, ich weiß, hab mich da wohl schon informiert; aber als Kunde der Arge geht halt alles für laufende Kosten drauf; jetzt is mir sogar noch eine Monitorbox durchgeschossen und ich kann nur noch die linke Tonspur abhören. Neuanschaffungen sind bei 372€ p.M. nicht drin – mußte sogar das kiffen aufgeben, und zwar komplett; außerdem wär dann auch erstmal ’n neues Midi-Keyboard vonnöten; der Mini-Akai soll es sein, 89€, also nicht eben viel, nur ess ich davon 2-3 Wochen.

        Aber jammern nützt nix, ich weiß… kommt Zeit, kommt Rat…

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  3. Demzufolge müsste dann auch jeder Simpel eine Partitur von -sagen wir mal Beethoovens Fünfter- nehmen, die Instrumentalsätze jeweils in halbe (oder von mir aus ganze) Takte zerschnippeln und daraus ganz locker eine neue Symphonie zusammenpuzzeln können.
    „Klingt“ schliesslich „per Definition immer gut“?
    Ich glaube nicht, dass irgendjemand mehr als zwei Minuten des Ergebnisses ertragen würde, sofern einen Funken Musikalität besitzt.

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