Die 10 wichtigsten SciFi- und Fantasy-Werke

Die US-amerikanische öffentlich-rechtliche Sendeanstalt (ja, so etwas gibt es) NPR (National Public Radio), beziehungsweise deren Bücherecke, fragt uns (die Erdbevölkerung) welche 10 SciFi- und Fantasy-Werke wie am wichtigsten finden. Klickt euch hier durch, meine Liste steht dann unten.

 

Mir fehlen natürlich einige Sachen in der Auswahlliste, etwa der wichtigste frühe (1897) deutsche SF-Roman, „Auf zwei Planeten“ von Kurd Laßwitz (hier als PDF-Download), oder „Winterplanet“ von Ursula K. Le Guin, oder Werke von H.P.Lovecraft, etwa „Berge des Wahnsinns“, oder alles von Alastair Reynolds und Vernor Vinge. Aber gut, jede Vorauswahl ist subjektiv. Ich bin aber gespannt auf eure Top-Ten der SciFi- und Fantasy. Los, raus damit! Meine 10 waren:

The Algebraist, by Iain M. Banks

The Conan The Barbarian Series, by R.E. Howard

The Culture Series, by Iain M. Banks

The Dispossessed, by Ursula K. LeGuin

The Foundation Trilogy, by Isaac Asimov

The Lensman Series, by E.E. Smith

The Man In The High Castle, by Philip K. Dick

Neuromancer, by William Gibson

A Scanner Darkly, by Philip K. Dick

Ubik, by Philip K. Dick

26 Kommentare

  1. Der Herr der Ringe J R R Tolkien
    Der Wüstenplanet Frank Herbert (aber eigentlich nur der erste Band)
    Reality Dysfunction Trilogie von Peter F. Hamilton
    Blade Runner Philip K. Dick
    First Law Trilogie von Joe Abercrombie

    wobei wichtig und beste ja teilweise nicht deckungsgleich ist ;o)

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    • Bis auf Blade Runner und vielleicht das Werk von Hamilton ist das alles Fantasy. (Ja, auch Dune! Sehr sogar. Es ist nur dekorativ Sci-Fi-mässig angemalt.)

      Übrigens: Lern mal, Bindestriche durchzukoppeln!

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      • nun es war ja nach beidem gefragt SiFi und Fantasy…

        Und Bindestriche durchkoppeln hätte glaube ich keine nennenswerte Verbesserung der ach-so-kurzen Liste gebracht.

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  2. Wer Sci-Fi, und dere verblödete Antithese „Fantasy“ in einem Zug nennt, den kann man nicht ernst nehmen…

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  3. Mich würde die Liste der NUR Sci-Fi-Werke interessieren, die wissenstechnisch mindestens auf dem Stand von vor 10 Jahren sind, und sich futuristiktechnisch auch was trauen.
    Kotzt mich immer an, wenn jemand genau seine Welt von heute beschreibt, nur mit einer kleinen (z.B. dystopischen) Änderung. Und plötzlich soll das Sci-Fi sein.
    Is genauso schlimm wie die Star-Trek-„Aliens“, die nur Menschen mit Modelliermasse im Gesicht sind. FAIL.

    Anders gesagt: Ich will was was RICHTIG fremdartig und den Verstand nahezu übersteigend ist.
    Aber gut, da hat man es mit weit überdurchschnittlichem IQ leider sehr schwer…

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    • Nun wenn Du etwas suchst das Deinen Verstand übersteigt und fremdartig ist könntest Du es ja erstmal mit der Bildzeitung versuchen.

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      • Hehe…

        Und die Wesen unten auf Seite Eins werden ihm auch wie richtige Aliens vorkommen ;-)

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  4. Bücher von Stanislav Lem (Solaris), John Brunner (Die Plätze der Stadt, Schafe blicken auf), Frank Herbert (Wüstenplanet-Zyklus), Robert A. Heinlein, Larry Niven, Philip K. Dick, Isaac Asimov, Orson Scott Card, Herbert W. Franke und Frank Schätzing (Limit).

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    • Dem könnte ich zustimmen, wobei John Brunner inzwischen Stanislaw Lem, den ich lange für der Allergrössten gehalten habe, in meiner Wertschätzung übertrifft.

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    • Finde auch Tad Williams‘ Otherland Zyklus – gerade unter der Prämisse wann er’s geschrieben hat – recht beeindruckend

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  5. OK also DAS TOP _SCHRÄGSTE ÄRGSTE :
    Brian W. Aldiss -Barfuss im Kopf.
    das schönste : Norman Spinrad -Kind des Glücks
    Stanislav Lem Solaris und ganz klar Robotermärchen und die Kurzgeschichten…Ion Tichy …
    Robert Heinlein -der Wüstenplanet ALLE!!!!!
    und GANZ KLAR Douglas Adams ..per Anhalter durch die Galaxis und Dirk Gentlys holistische Dedektei

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  6. Die „Coruum“-Trilogie von Michael R. Baier ist auch ganz nett.

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  7. Isaac Asimov – Robots and Empire
    Isaac Asimov – The Robots of Dawn
    Isaac Asimov – The Foundation (Series)
    Isaac Asimov – Fantastic Voyage
    Isaac Asimov – Fantastic Voyage II: Destination Brain

    Philip José Farmer – World of Tiers (Series)
    Philip José Farmer – Cache from Outer Space
    Philip José Farmer – Dayworld (Series)

    Piers Anthony – Mode (Series)
    Piers Anthony – Riverworld (Series)
    Piers Anthony – Xanth (Series) zwar absolut und reinste fanatsy ohne sci-fi elemente, aber so etwas von dermassen extrem herrlich durchgeknallt . . .

    Frank Herbert – Dune (Series)
    Frank Herbert – Worship (Series)
    Frank Herbert – Consentient (Series)

    Douglas Adams – The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

    Madeleine L’Engle – Kairos (Series)

    C. S. Lewis – The Space Trilogy

    Patrick Tilley – The Amtrak Wars (Series)

    Marion Zimmer Bradley – Darkover (Series)
    und sonst noch so ziemlich alles von ihr

    das ist das zeugs welches mir gerade noch so einfällt
    bzw. das zeugs welches den größten eindruck hinterließ

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    • „Douglas Adams – The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“
      Hm, die Bücher sind zwar ganz nett und streckenweise schön zynisch, aber wirklich bahnbrechende SciFi?

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      • doch sind sie, war SciFi bis dahin in aller regel fast immer (bis auf ganz wenige ausnahmen) irgendwie dunkel, düster bis dystopisch gewesen aus der meist wenig lustiges hervorkam – bis auf das „erlaubte“ kleine lächeln am ende des tunnels welches man aber fast immer angestrengt suchen musste.

        „Hitchhiker’s Guide“ mit seinem zum teil hanebüchenen schwachsinn – das aber trotzdem einer gewissen logik folgte – hat das sci-fi genre dann doch so ziemlich aufgebrochen.

        ich bin mir sogar sicher das es im nachhinein, ganz im verborgenen, solche sachen wie zB. „star trek TNG“ wesentlich beeinflusste war doch nach „Hitchhiker’s Guide“ (der breiten-mässige dammbruch) so ziemlich alles spassige vorstellbar bzw. erlaubt, zumindest aber denkbar. bis dahin waren die fantasy-, insbesondere aber die SciFi-genres in gewisser weise zu ziemlich steifen, teils starrsinnigen, schematisch festgefahrenen und teils verkrusteten gebilden geworden/verkommen welche änderungen am status quo (besonders die aus dem engen korsett heraus-gelösten humoristischen ausschweifungen) nur sehr eingeschränkt zuließen.

        JA natürlich! gelegentliches schmunzeln, ab und zu ein augenzwinkern, ein wenig ironie, ein bischen zynismus und der eine oder andere seitenhieb waren erlaubt. hie und da wurde es sogar gewagt – wie zB. in den „World Of Tiers“ büchern oder dem 1974er „Star Smashers Ff the Galaxy Rangers“ buch – den rahmen zu sprengen. nur blieben diese rahmensprenger – obwohl sie sich recht ordentlich verkauften – doch meist nur einem ziemlich begrenztem publikum vorbehalten.

        und dann kam das erste buch von der „The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy“! serie. zwar mit einem (für dieses genre) hervorragenden verkaufsergebnis aber dennoch vorerst noch ein fast reines insider produkt mit einem eher abgegrenzten publikum. anfangs noch reiner „KULT“ aber der infekt griff dann ziemlich schnell um sich. für viele SciFi/Fantasy fans war es sogar wie eine art befreiungsschlag.

        ich habs ja damals selber miterlebt. auf einmal zog ein ganz anderer wind in die genres ein. extremer humor war auf einen schlag kein tabu mehr, auf einmal gab es richtig was zu lachen. und gleichzeitig wurden die dimensionen des vorstellbaren (in verbindung mit humor) aufgrund der immer weiter ansteigenden popularität innerhalb der SciFi/Fantasy bücherwelt ganz weit aufgebrochen. nach und nach griff dieses auch in die film- und fernsehserien- welt über wie viele erzeugnisse besonders der 80ziger jahre belegen.

        natürlich gab es auch schon vorher humoristische anläufe/ausfälle wie zB. „Dark Star“. die aber fast allesamt erst sehr viel später zu kultstatus, ruhm und den ihnen gebührenden ehren kamen. nur wird das immer gerne vergessen. dieses gilt natürlich auch für etliche bücher und kurzgeschichten(sammlungen) wie zB, „Stanisław Lems The Cyberiad“ oder „Harry Harrisons Stainless Steel Rat (Series)“.

        ich gehe sogar soweit und behaupte das ohne den breit-gefächerten erfolg von „The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy“ solche perlen wie (obwohl reine fantasy und obwohl hiervon das erst buch bereits schon 1977 erschien) „Piers Anthonys Xanth Serie“ (in der großteils der gleiche total abgedehte humor zum tragen kommt und ich persönlich davon überzeugt bin das es eine gewisse gegenseitige beeinflussung gab) nicht weitergeführt worden oder später dann „Terry Pratchetts Discworld Serie“ dazu gekommen wäre.

        mir ist damals aufgefallen das leser von „Hitchhiker“ besonders häufig in „Xanth“ landeten und später dann auch in „Discworld“ anzutreffen waren. ich kann mich auch täuschen, aber ich glaube nicht. denn diese parallelen stellte ich in 2 verscheidenen wohnorten fest die damals (für deutsche verhältnisse) nicht unterschiedlicher hätten sein können. erstens in niedersachsen und dann in niederbayern. dieses traf dann entsprechend auch auf die präferenzen in film- und serien-genres zu.

        aber naja, das sind halt meine überlegungen dazu.

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  8. Hm, Perry Rhodan?

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  9. Scheibenwelt-Romane – Terry Pratchett

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  10. Mir fehlt hier noch etwas Dystopie

    Metro 2033 – Dmitry Glukhovsky
    1984 – George Orwell
    Schismatrix – Bruce Sterling

    oder Klassische Serien
    Perry Rhodan Zyklus – div.
    Raumpatrolie Orion – div.

    Denke da kann man je nach Geschmack und Ausrichtung noch einige Bücher und Serien ergänzen :)

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  11. Die Strugatzki-Brüder sind klar meine Favoriten:
    Picknick am Wegesrand
    Es ist schwer, ein Gott zu sein

    und wenn wir schon bei russichen Autoren sind: D.Bilenkin schrieb auch ganz gute Sachen, meist Erzählungen.

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  12. Hmm, beides nicht (mehr) so recht mein Genre, daher habe ich wohl eher eine Außenseitermeinung. Wobei ich bei Dick und Lovecraft 100% zustimme. Aber warum fehlt „Snow Crash“ von Neal Stephenson? War seiner Zeit weit voraus damals. Und Philip José Farmer fehlt mir auch (nicht allein wegen Riverworld).

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  13. Sorry, hatte Knallbonbons Liste nicht richtig gelesen (Farmer). Aber weshalb hast Du Riverworld bei Piers Anthony gelistet?

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    • weil es durchaus im bereich des menschlich möglichen liegt sich zu „verschreiben“ bzw. „etwas jemanden aus versehen falsch zuzuordnen“ ;-)

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  14. Ich lese nur Perry Rhodan, ihr Memmen!

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  15. Volker voted:
    A Clockwork Orange, by Anthony Burgess,
    The Dark Tower Series, by… Stephen King,
    The Diamond Age, by Neil Stephenson,
    Do Androids Dream Of Electric Sheep?, by Philip K. Dick,
    Fahrenheit 451, by Ray Bradbury,
    Neuromancer, by William Gibson,
    A Scanner Darkly, by Philip K. Dick,
    Stand On Zanzibar, by John Brunner,
    Ubik, by Philip K. Dick,
    1984, by George Orwell

    10 Votes sind vieeeeel zu wenig….

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  16. […] hat ja im 11tech-Geschwisterblog vor ein paar Tagen nach den wichtigsten SF-Werken der Literaturgeschichte gefragt, und ein Name, der eigentlich viel zu selten auftauchte, war der von Arthur C. […]

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